Präzisionswerkzeughersteller mit gutem Ergebnis 2018

Mapal steigert Umsatz um 5 %

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Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter, Mapal Dr. Kress KG: „Das Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erreicht haben, ist durchaus zufriedenstellend.“ Bild: Mapal
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Die Mapal Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ihren Umsatz um knapp 5 % auf 640 Millionen Euro gesteigert. „Das Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erreicht haben, ist durchaus zufriedenstellend“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Jochen Kress. Neben dem Umsatz hat auch die Zahl der Mitarbeiter zugenommen. Der Präzisionswerkzeughersteller beschäftigt mittlerweile über 5500 Mitarbeiter weltweit, davon mehr als 3600 in Deutschland.

Mapal hat seine Stellung in allen wichtigen Regionen gefestigt und weiter ausgebaut. Um das zu erreichen, wurde im vergangenen Jahr kräftig in die Standorte investiert. „In Asien haben wir unter anderem ein neues Joint Venture in Vietnam gegründet und die Mehrheit an Adico, einem Hersteller von PKD- und PcBN-Schneidstoffen, übernommen“, konkretisiert Kress. Nach Deutschland ist Asien weiterhin der wichtigste Markt für die Aalener, auch wenn – analog zum Wirtschaftswachstum des Landes – die Wachstumsraten in China etwas gesunken sind.

Auf dem amerikanischen Kontinent wird die Präsenz ebenfalls ausgebaut. „Wir haben unseren Standort in Fountain Inn, South Carolina, erweitert“, erläutert Kress. Erst im Februar 2019 wurde zudem ein komplett neues Werk in Mexiko eröffnet. In Deutschland wird momentan durch eine neue Produktionshalle die Kapazität des Kompetenzzentrums für Vollhartmetallwerkzeuge in Altenstadt erhöht. Zu den Neubauten und Erweiterungen kommen laufende Investitionen weltweit in neue Maschinen, um Qualität und Produktivität auf höchstem Niveau zu halten.

2019 forciert Mapal das Engagement in unterschiedlichen Branchen, unter anderem im Werkzeug- und Formenbau. Auch in der Automobilbranche warteten Herausforderungen, so Kress: „Wir wollen unsere führende Stellung bei der Bearbeitung von Komponenten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge weiter ausbauen.“

Ein Schwerpunkt liegt zudem weiterhin auf der Digitalisierung und damit auf c-Com. Der Fokus des Tochterunternehmens hat sich erweitert. „In der Praxis haben wir gesehen, was vielen, besonders kleinen, Unternehmen fehlt – ein Angebot zum einfachen Einstieg in die digitale Welt“, sagt Kress. Aus diesem Grund bietet c-Com zahlreiche Module, die genau diesen Einstieg ermöglichen. Unter anderem durch das Modul zum effizienten Nachschliffhandling oder durch die neue c-Connect Box zur einfachen Maschinenüberwachung.

„2019 wird sicherlich ein spannendes Jahr werden – sei es wirtschaftlich oder politisch“, schließt Kress. „Das macht eine Voraussage schwierig. In jedem Fall vertrauen wir auf unsere Innovationskraft und Flexibilität, die in den Fähigkeiten unserer Mitarbeiter begründet sind.“

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