Fräser von Sandvik Coromant sorgt für gratfreie Erstbearbeitung Aluminiumbearbeitung der ersten Stufe genauer beleuchtet

Fräser von Sandvik Coromant sorgt für gratfreie Erstbearbeitung

Aluminiumbearbeitung der ersten Stufe genauer beleuchtet

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Der Tangentialfräser M5Q90 von Sandvik Coromant sorgt für gratfreie Erstbearbeitung von Flächen nach dem Gießen in einem einzigen Arbeitsgang. Bild: Sandvik
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Der neue Tangentialfräser M5Q90 von Sandvik Coromant ist für die erste Schruppbearbeitung neu gegossener Aluminiumteile entwickelt worden. Er soll die Prozesse in der Automobilindustrie beschleunigen.

Das neue Werkzeug ist in der Lage, das sogenannte „Cubing“, also die Erstbearbeitung von Flächen nach dem Gießen, in einem einzigen Arbeitsgang ohne Gratbildung durchzuführen. Dafür ist es mit tangentialen PKD-Schneidplatten ausgestattet, die eine gleichmäßige und stabile Zerspanung ermöglichen, während gleichzeitig der Stromverbrauch gesenkt und Vibrationen eliminiert werden. Damit ermöglicht das Konzept eine zuverlässige Performance, verbesserte Standzeiten, eine hohe Oberflächengüte, hohe Zerspanungsleistung und eine größere Anzahl von Werkstücken pro Platte.

„Zur Effizienzsteigerung verfügt unser Tangentialfräser M5Q90 über durchdachte Fräskörper in Kombination mit speziellen PKD-Schneidplattengeometrien, die einen positiven Spanwinkel aufweisen. So werden die Schnittkraft und damit die Belastung des bearbeiteten Bauteils reduziert“, erklärt Emmanuel David, Global Automotive Product Manager bei Sandvik Coromant. „Die leicht zu handhabenden und einstellbaren Platten bieten reduzierte Kosten pro Werkstück bei gleichzeitig hoher Präzision und Wiederholgenauigkeit“, ergänzt Jacques Gasthuys, Global Automotive Application Engineer.

Die M5Q90-Fräskörper werden nach Kundenspezifikation konstruiert und erfüllen so die Anforderungen an Hochproduktivitätsbearbeitung – das Werkzeug kann unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen bei mehr als 20 000 U/min eingesetzt werden. Allen Fräskörpern gemeinsam ist jedoch das Design von Plattensitz, Kühlmittelkanal, Führungswinkel und Spanwinkel. Die Platten sind dabei immer auf Lager vorrätig.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit, die Standzeit des Fräskörpers bei kundenindividuellen Lösungen durch den Einsatz von PKD-Platten, die durch Reihen von Hartmetall-Wendeplatten geschützt sind, weiter zu verlängern. Dadurch kann auch die Schnitttiefe optimiert werden. Während das reguläre Werkzeug mit PKD-Platten eine Schnitttiefe von 2 bis 4 mm in vollem Eingriff bietet, kann diese bei einer Lösung mit Schutz durch Hartmetall-Wendeplatten auf über 4 mm gesteigert werden.

Aluminium-Zylinderköpfe und -Motorblöcke

Am meisten wird die Bearbeitung von Aluminium-Zylinderköpfen und -Motorblöcken von dem neuen Werkzeug profitieren. So würde ein klassischer Cubing-Prozess an einem gegossenen Zylinderkopf die Bearbeitung der Nockenwellenoberfläche, der Ein-/Auslassfläche und der Verbrennungsfläche beinhalten. Typische Schnittdaten mit dem M5Q90 wären dabei eine Geschwindigkeit von 2500 m/min und ein Zahnvorschub von 0,20 mm. Anwender profitieren darüber hinaus von hochpräzisen Kühlmittelkanälen, die wahlweise für Emulsions- oder Minimalmengenschmierung (MMS)-Anwendungen geeignet sind.

Die Werkzeuglösung ist sowohl zum Plan- als auch zum Schulterfräsen und darüber hinaus auch für viele Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau und in der Luft- und Raumfahrt geeignet.

Sandvik Tooling Deutschland GmbH
www.sandvik.coromant.com



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