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Recyclingprogramm chainge gewinnt Wirtschaftspreis Rheinland

Kunststoff-Energieketten recyclen
Igus erhält Wirtschaftspreis Rheinland in der Kategorie Nachhaltigkeit

Wirtschaftspreis_Rheinland_Nachhaltigkeit_Igus
NRW-Umweltminister Oliver Krischer (r.) überreichte igus Geschäftsführer Michael Blass (l.) den Wirtschaftspreis Rheinland in der Kategorie Nachhaltigkeit für das Recycling alter Energieketten im Rahmen des chainge Programms. Bild: Uwe Weiser

Um Kunststoff-Energieketten am Ende ihrer Lebensdauer ein zweites Leben zu schenken, hat igus das Recyclingprogramm chainge entwickelt. Dieses hat nun Wirtschaftspreis Rheinland als wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiges Wirtschaften honoriert und mit dem Wirtschaftspreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über den Wirtschaftspreis Rheinland. Die Auszeichnung zeigt uns einmal mehr, dass wir mit unserem Recyclingprogramm chainge auf dem richtigen Weg sind“, sagte Michael Blass, Geschäftsführer e-kettensysteme bei igus. „Mit der Wiederaufbereitung von Energieketten gelingt der Sprung von der Linearwirtschaft in die Kreislaufwirtschaft. Ein Schritt, der die CO2-Bilanz der Produkte verbessert und einen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leistet.“

Das Recyclingprogramm von igus bewahrt Energieketten aus Hochleistungskunststoff, die in vielen Maschinen und Anlagen in der Industrie weltweit eingesetzt werden, vor der Verbrennung und schenkt ihnen ein zweites Leben. Kunden können ihre ausgedienten Energieketten an das Unternehmen schicken – sogar Energieketten von Wettbewerbern nimmt igus zurück. Im Gegenzug erhalten Kunden einen Wertgutschein, der sich nach dem Gewicht der Ketten bemisst.

Das Unternehmen verwandelt die ausgedienten Energieketten in Granulat, aus dem Spritzgussmaschinen neue Energieketten herstellen können. Die cradle-chain E2.1.CG ist die erste Energiekette der Welt, die zu 100 Prozent aus recyceltem Material besteht und gleiche technische Eigenschaften und Belastungsgrenzen wie Neuware aufweist. Seit 2019 wurden so bereits über 52 Tonnen eingesammelt und der Wiederverwertung zugeführt.

„Das Thema Recycling ist nicht neu für uns. Als weltweit größter Hersteller von Kunststoff-Energieketten wiederverwerten wir schon lange 99 Prozent des in der Produktion anfallenden Kunststoffabfalls als Regranulat“, so Blass. „Das chainge Programm ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiges Wirtschaften.“

So konnte das Unternehmen in der Kategorie Nachhaltigkeit die Jury um Persönlichkeiten wie Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln, und Thorsten Breitkopf, Ressortleiter Wirtschaft Kölner Stadtanzeiger, mit chainge überzeugen. NRW-Umweltminister Oliver Krischer, der den Preis überreichte, lobte in seiner Rede das Engagement des Unternehmens.

Chainge ist bereits in acht Ländern ausgerollt, weitere folgen. (eve)



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