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Neue Geschäftsmodelle: Monetarisierung von Maschinendaten

Mit Vernetzung und digitalem Know-how zu neuen Geschäftsmodellen
Monetarisierung von Maschinendaten

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Prof. Thomas Bergs, Leiter des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren, Dr. Wilfried Schäfer Geschäftsführer des VDW und Prof. Christian Brecher, Leiter des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen und Präsident der WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik). Bild: VDW
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Industrie 4.0 nimmt in der Metallbearbeitung Fahrt auf“, stellte VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer bei einem Besuch des WZL der RWTH Aachen fest. Die Metav biete die Gelegenheit zu einer umfassenden Betrachtung der Entwicklung, von der vernetzten Fertigung zu Cloud-Anwendungen über Datenanalyse, 5G, Machine Learning bis zur künstlichen Intelligenz.

Einen Einblick über interessante Industrie 4.0-Lösungen und realisierte Projekte gibt der 3. mav- Themenpark Automatisierung und Digitalisierung auf der Metav, der es Besuchern zudem ermöglicht, mit Experten ins Gespräch zu kommen. Einen weiteren Schwerpunkt stellt das Thema Sicherheit dar. Erstmals organisiert der VDW gemeinsam mit dem VDMA am 11. März 2020 einen Kongress zur Cybersecurity. Dahinter steht die Frage nach der Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten. Dr. Schäfer ist überzeugt: „Der Erfolg neuer Geschäftsmodelle mit Datendiensten und -services hängt essenziell davon ab, dass die Sicherheit gewährleistet ist.“ Wie derartige Geschäftsmodelle aussehen können, ist ein Forschungsschwerpunkt am Aachener WZL. Darum geht es am METAV-Messestand, wo das WZL mit einem Industriepartner das Thema Plattformökonomie, also die Monetarisierung von Maschinendaten präsentiert.

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium (AWK)

Seit 1948 richtet das WZL zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik (IPT) das Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium (AWK) aus, das alle drei Jahre stattfindet und mit weit über 1000 internationalen Besuchern als eines der größten Industriekolloquien weltweit gilt. 2020 findet es bereits zum 30. Mal statt. WZL und Fraunhofer IPT arbeiten traditionell industrie- und praxisnah mit Partnern verschiedener Branchen in ganz unterschiedlichen Projekten zusammen, um Lösungen für industrielle Themenstellungen zu finden. Wie Prof. Christian Brecher, Leiter des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen und Präsident der WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik), deutlich machte, ist die integrative und domänenübergreifende Zusammenarbeit auch ein Wesen des neuen Exzellenzclusters Internet of Production (IoP), das zu Beginn des Jahres 2019 gestartet ist. Das Internet of Production biete dabei die echtzeitfähige, sichere Informationsverfügbarkeit aller relevanten Daten zu jeder Zeit, an jedem Ort und gelte damit als das Kernstück von Industrie 4.0.

Moderne Fertigungstechnik live erleben

Ausgewählte Projekte am WZL präsentierte Prof. Thomas Bergs, Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren. „Kommende Herausforderungen sind mit konventionellen Methoden nicht mehr zu bewältigen“, betonte Bergs. Das Internet of Production ermögliche zukünftige Wertschöpfung, steigere die Fähigkeit von Unternehmen, Krisen zu bewältigen und ermögliche so den Umgang mit veränderlichen Rahmenbedingungen. Bergs erläuterte dazu die Prognosefähigkeit in adaptiven Prozessketten, stellte den Nutzen eines digitalen Zwillings für die Qualitätssicherung dar und unterstrich die Notwendigkeit einer Analyse der im Produktionsprozess gewonnenen Daten. Nur wenn es gelänge, die gewonnenen Daten umfassend auszuwerten und zu nutzen, könnten daraus unternehmerische Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle entstehen.

WZL der RWTH Aachen
www.wzl.rwth-aachen.de



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