Innovationskraft der Unternehmen stärken – Künstliche Intelligenz ist ein Schlüsselthema

Moderne Industriepolitik

Anzeige
Die Industrie kann nur dann weiterhin ein Garant für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg sein, wenn sie wettbewerbsfähig ist – und zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit. Dafür sind innovationsfreundliche Rahmenbedingungen notwendig, die eine moderne Industriepolitik schaffen kann. Das BMWi möchte hierzu unter anderem die Innovationskraft der Unternehmen stärken.

Um die Innovationskraft der in Deutschland ansässigen Unternehmen zu stärken, gilt es, zukunftsweisende Impulse zu setzen. Die Förderung von Innovationsprozessen soll alle für Deutschland relevanten Leitmärkte und Schlüsseltechnologien in den Blick nehmen. Dazu gehören zum Beispiel der Maschinen- und Anlagenbau, die Mikroelektronik, die Produktionstechnik, die Werkstofftechnologie, die Bio- und Nanotechnologie, die Energie- und Umwelttechnik, Mobilität und Logistik, Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die technologische Transformation und der ständig zunehmende Wissens- und Informationsaustausch gehen mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Auch die Herstellung wissens- und forschungsintensiver Güter und Dienstleistungen wird durch die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien erheblich beeinflusst. Komplexe Fertigungsprozesse werden zunehmend digital steuerbar.

Wie die Industrie muss auch die Politik offen und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren, damit der Innovations- und Produktionsstandort Deutschland dauerhaft attraktiv und zukunftsfähig bleibt.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Industrie hat im Wirtschaftsgefüge der Europäischen Union (EU) einen hohen Stellenwert: Sie steht für über 90 Prozent der EU-Exporte, und über 30 Millionen Arbeitsplätze. Eine konsistente und zielgerichtete Industriepolitik gehört damit zu den zentralen Aufgaben der EU, um Wachstum und Wohlstand in der EU zu beflügeln sowie sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu gewährleisten. Der für die Industrie relevante Rechtsrahmen wird schon seit geraumer Zeit zu einem großen Teil auf europäischer Ebene gesetzt.

Zur besseren Abstimmung in zentralen industriepolitischen Fragen treffen sich seit 2013 die Industrieminister verschiedener EU-Mitgliedstaaten jährlich zur „Friends of Industry“-Konferenz. Im Jahr 2017 war die Bundesregierung Gastgeberin des Ministertreffens.

Stark im Export

Deutschland zählt zu den weltweit führenden Exportnationen. Im Jahr 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1,279 Milliarden Euro ausgeführt (plus 6,2 % gegenüber 2016). Die Außenhandelsbilanz schloss mit einem Überschuss (245 Milliarden Euro) ab. Diese Exportstärke beruht vor allem auf der Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie. Das Verarbeitende Gewerbe verkauft fast 50 %seiner Erzeugnisse ins Ausland, in vielen Branchen ist die Bedeutung des Auslandsgeschäfts jedoch noch erheblich größer: So lag 2017 die Exportquote in der chemisch-pharmazeutischen Industrie bei knapp 67 %, in der Kfz-Industrie bei über 62 %, und im Maschinenbau bei 56 %.

Schlüsseltechnologien und Leitmärkte

Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands beruht maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie und insbesondere ihrer Innovationsfähigkeit. Um dies zu unterstützen, hat die Bundesregierung alle forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Maßnahmen in der Hightech-Strategie gebündelt. In dieser Strategie arbeiten alle Bundesressorts zusammen und haben ihre jeweiligen Maßnahmen aufeinander abgestimmt. Die Strategie wird zusammen mit der Forschung, der Wirtschaft und den gesellschaftlichen Gruppen weiterentwickelt und an die Herausforderungen der Zukunft angepasst.

Dabei sollen die Potenziale der Schlüsseltechnologien genutzt werden, die aufgrund ihrer volkswirtschaftlichen Hebelwirkung von besonderer Bedeutung sind. Sie sind Grundlage für vielfältige Anwendungen in den unterschiedlichen Industriebranchen und befördern die Entwicklung neuer, marktfähiger Produkte. Neben den Schlüsseltechnologien gilt auch den sogenannten Leitmärkten mit großem Zukunftspotenzial besondere Beachtung.

Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung wurden in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft insbesondere die Bereiche Gesundheit, Mobilität, Klima/Energie, Sicherheit und Kommunikation als wichtige Märkte mit Zukunftspotenzial adressiert. Das BMWi unterstützt im Rahmen seiner Zuständigkeiten die Luft- und Raumfahrt, die maritime Wirtschaft sowie die Bereiche Mobilität und Informations- und Kommunikationstechnik. Innovative KMU haben branchenübergreifend über die technologieoffenen Programme des BMWi Zugang zu staatlicher Förderung.

Die Entwicklung und Beherrschung der Anwendungsformen von Künstlicher Intelligenz (KI) ist eine Schlüsselfrage für Deutschland.

Am 15. November 2018 hat die Bundesregierung ihre Strategie Künstliche Intelligenz verabschiedet. Die Strategie wurde gemeinsam durch BMWi, BMBF und BMAS erarbeitet. Mit ihr will die Bundesregierung den exzellenten Forschungsstandort Deutschland sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ausbauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft fördern.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
www.bmwi.de

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

KUKA: Smarte Automatisierung

KUKA Roboter Hochschule Karlsruhe

Smarte Automatisierung mit KUKA im Überblick

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

EMO 2019 – industrie 4.0 area

Bereits zum 2. Mal realisiert die mav, gemeinsam mit dem VDW, die industrie 4.0 area auf der EMO in Hannover. Werden auch Sie Teil dieses Gemeinschaftsprojekts und präsentieren Sie Ihre Lösungen im Bereich Digitalisierung!

Themenheft mav 7-8/2019

Zeigen Sie Flagge und präsentieren Sie den Automobilherstellern Ihre Kompetenz im Themenheft „Zukunft der Mobilität“!

Neue Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de