24 400 Besucher in Leipzig – Überregionale Bedeutung wächst Intec/Z mit erfolgreicher Bilanz

24 400 Besucher in Leipzig – Überregionale Bedeutung wächst

Intec/Z mit erfolgreicher Bilanz

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24 400 Besucher aus 41 Ländern informierten sich auf dem Leipziger Messedoppel Intec/Z über Trends in Fertigungstechnik und Zulieferindustrie. Bild: Leipziger Messe GmbH/Uwe Frauendorf
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Der Leipziger Messeverbund Intec und Z setzt seine erfolgreiche Entwicklung fort: Vom 5. bis 8. März 2019 informierten sich 24 400 Besucher aus 41 Ländern (2017: 24 200 Besucher aus 35 Ländern) auf dem ersten wichtigen internationalen Branchentreff des Jahres für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie. 1324 Aussteller aus 31 Ländern (2017: 1382 Aussteller aus 30 Ländern) präsentierten auf einer gewachsenen Ausstellungsfläche, die über 70 000 Quadratmeter umfasste, innovative Produkte, Neuheiten und Weiterentwicklungen. Aussteller und Besucher waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden.

Das Messedoppel Intec und Z war für vier Tage das Zentrum der metallbearbeitenden Industrie und der Zulieferbranche in Europa. „Auf einer weiter gewachsenen Ausstellungsfläche zeigten sowohl global agierende Unternehmen als auch kleine und mittelständische Firmen ihre beeindruckende Innovationskraft. Das umfassende Angebot hat zu einer starken Besucherresonanz geführt“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Die hohe Qualität der Gespräche und Kundenkontakte auf den Messen verdeutlicht, dass unser Messeduo zu den wichtigsten Branchenterminen in Europa gehört. Die Intec und Z 2019 konnte einen Entscheideranteil von rund 50 Prozent vorweisen. Unser Messeverbund war somit wieder ein großer Erfolg.“

Die Aussteller und Besucher zogen ebenfalls ein sehr positives Fazit zur Intec und Z. 93 Prozent der Intec-Aussteller und 91 Prozent der Aussteller der Z lobten in der offi-ziellen Befragung die fachliche Qualifikation der Besucher. Darüber hinaus gaben neun von zehn Befragten an, dass sie das Messeduo weiterempfehlen werden.

Die Zufriedenheit teilt auch Martin Sprung, Marketing Manager beim Intec-Aussteller ZCC Cutting Tools Europe GmbH: „Wir wollen mit unseren Marktanteilen wachsen. Aus diesem Grund wird die Intec immer wichtiger für uns. Hier bekommen wir die Kundennähe, die wir brauchen. Bereits nach der Hälfte der Intec-Laufzeit hatten wir bei der Anzahl der Kundengespräche das Niveau anderer Messen in der Gesamtbetrachtung überschritten. Wir erleben in Leipzig konkrete Projektanfragen – und auch Bestellungen werden getätigt.“

Auch die Besucher stellten der diesjährigen Intec und Z ein hervorragendes Zeugnis aus. In der Befragung teilten 94 Prozent der Besucher mit, dass sie die Messen weiterempfehlen werden. 90 Prozent der Befragten sind sich sicher, die nächste Messeauflage erneut zu besuchen. Zudem haben 88 Prozent der befragten Besucher ihre Messeziele erreicht.

Intec und Z lockten eine Vielzahl an Besuchern aus Mitteldeutschland und anderen Industrieregionen Deutschlands an. „Wir freuen uns, dass unser Messeverbund zu-dem wieder eine gute Ausstrahlung nach Osteuropa – zum Beispiel nach Polen und Tschechien – erreicht hat“, erklärt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe. „Auch die richtigen Themen wurden im Rahmen der Messen gesetzt, unter anderem im Fachprogramm. Für zahlreiche Branchenakteure aus dem In- und Ausland hat sich unser Messedoppel zu einem Pflichttermin entwickelt.“

Der Marketingleiter der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH, Christian Thiele, sieht dies auch so: „Für unser Unternehmen ist die Intec die optimale Plattform. Sowohl nationale als auch internationale Kundschaft sprechen wir hier an. Ein Vorteil der Intec: Viele Besucher und trotzdem ausreichend Zeit für intensive Gespräche. Die Intec hat einen festen Platz in unserem Messekalender.“

Zahlreiche Firmen feierten aber auch eine erfolgreiche Premiere auf den Messen. Auf der Intec zählte unter anderem die Reiden Technik AG aus der Schweiz dazu. Gebietsverkaufsleiter Patrick Glanzmann: „Wir wollen hier in der Region einen Markt aufbauen und sind deshalb im Vertrieb in den neuen Bundesländern aktiv. Da gibt es nichts Besseres, als uns auf der Intec in Leipzig zu präsentieren. Das funktioniert sehr gut. Der Investitionsbedarf der Besucher ist spürbar und wir konnten qualitativ gute Gespräche führen.“

Auch auf der Z waren neue Aussteller dabei. Unter anderem präsentierte sich die wafi Walter Fischer GmbH & Co. KG erstmalig auf der Zuliefermesse in Leipzig. „Die Z ist ideal für uns und beweist großes Potenzial. Die Qualität des Publikums ist sehr gut. Wir konnten gute Fachgespräche führen, bei denen sich sicherlich auch nachträglich Geschäft anbahnt. Im Gegensatz zur sonst üblichen Vertriebsrecherche bekommen wir bei der Zuliefermesse auf den Punkt persönliche Kontakte zu unserer Zielgruppe“, meint Vertriebsleiter Jochen Klein.

Der Messeverbund Intec und Z besitzt eine überregionale und internationale Anziehungskraft. Matthias Funk, CEO der Hedelius Vertriebsgesellschaft mbH, die auf der Intec ausgestellt hat, unterstreicht dies: „Ursprünglich war es unser Ziel, unsere Produkte den Kunden aus Ostdeutschland vorzustellen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir zudem gute Gespräche mit Unternehmen aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz führen konnten. Der große Zuspruch an unserem Stand zeigt uns: Der Einzugsbereich der Intec wird immer größer. Die Kunden kamen teilweise mehrmals an unseren Stand, um konkrete Aufträge zu besprechen.“

Die internationale Bedeutung des Messeverbunds Intec und Z spiegelte sich auch in den sehr gut besuchten Kooperationsforen und Ländertreffen – unter anderem mit Beteiligungen aus Russland, Polen, Tschechien, Rumänien und der Türkei – wider. Die Veranstaltungen wurden von der Wirtschaftsförderung Sachsen im Rahmen der Intec und Z durchgeführt.

Außerdem besuchten hochrangige Politiker aus Deutschland und dem Ausland die Leipziger Industriemessen. Beispielsweise machten sich Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Vasily Sergeevich Osmakov, Stellvertretender Minis-ter für Industrie und Handel der Russischen Föderation, und Sorin-Valeriu Nas, Rumänischer Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handel und Unternehmertum, ein Bild vom Leistungsspektrum der Aussteller der Intec und Z.

Neben dem Ausstellerangebot wurden die aktuellen Top-Themen der Branche auch im begleitenden Fachprogramm der Intec und Z 2019 aufgegriffen. Der klare Fokus sorgte dafür, dass die Veranstaltungen den Teilnehmern nicht nur einen fachlichen Mehrwert boten, sondern auch sehr gut angenommen wurden.

Bei den Sonderschauen mit Fachforen zu den Themen Additiv + Hybrid sowie Sensorik konnten die Fachleute sich zu Lösungsansätzen für die anstehenden Herausforderungen inspirieren lassen. Zum ersten Mal wurde das Fachforum „new mobility“ auf der Intec und Z ausgerichtet. „Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt, wie konkret VW über die Umbaumaßnahmen im Werk in Zwickau Auskunft gegeben hat, in dem in Zukunft ausschließlich und über 300 000 E-Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden sollen“ sagt Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der Acod GmbH, der das Forum moderierte. „Zudem wurde aufgezeigt, dass es beim Mobilitätswandel neben den Gewinnern auch ernste Herausforderungen für Unternehmen geben wird. Die Beispiele aus der Fertigungs- und Zulieferindustrie haben aber auch eindrucksvoll verdeutlicht, wie man konkret mit den Chancen und Herausforderungen umgeht.“

Die Themen ressourceneffiziente Produktion und Digitalisierung sowie die Wege zur Marktführerschaft von Hidden Champions waren ebenfalls wichtige Bestandteile des Fachprogramms. Der Fachkräftetag am letzten Messetag ermöglichte gezielte Kontakte zwischen Ausstellern und dem fachlichen Nachwuchs.

Die nächste Intec/Z findet vom 2. bis 5. März 2021 auf der Leipziger Messe statt.

Intec
ww.messe-intec.de

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