Kommentar von Frederick Rindle

Digitalisierung als Allheilmittel?

Frederick Rindle; Redakteur
Frederick Rindle; Redakteur
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Was lange sich nur durch vage Meldungen angedeutet hat, wurde jetzt doch offiziell bestätigt: Ein Google-Quantencomputer hat mit 53 Qubits eine Berechnung ausgeführt, für die der stärkste Supercomputer 10 000 Jahre brauchen würde. Die genutzte Anwendung selbst gilt als höchst akademisch und ist nur dazu da, zu beweisen, dass ein Quantencomputer einem heutigen Supercomputer überlegen ist.

Google selbst relativierte den Erfolg schnell wieder und prognostizierte, dass man noch Jahre davon entfernt sei, universelle Quantencomputer für praktische Anwendungen einzusetzen. Das heißt, wir reden bislang noch von einer rein wissenschaftlichen Entdeckung, die aber, das darf man nicht unterschätzen, das Potenzial hat, unsere Welt unumstößlich zu verändern. Aber vorerst wird sich wohl die digitalisierte Welt weiter in der bisher bekannten Geschwindigkeit ausdehnen. Themen wie 5G-Kommunikation, Cloud-Computing oder Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen viele Akteure schon heute unter Druck. Die ständige Gefahr, hier abgehängt zu werden, bleibt.

Aber was bedeutet das nun für die Zerspanung? Sind die Digitalisierungstools der einzige noch verbleibende Weg zu optimierten Prozessen? Sicher nicht. Prof. Siegfried Schmalzried von der HFU Tuttlingen hat hierzu auf dem mav-Expertentreff „Innovative Zerspanungskonzepte“ ein ganz anderes Bild gezeichnet. Er hat gezeigt was mit einer ganzheitlichen Prozessoptimierung alles möglich ist.

Mit der additiven Fertigung hat sich eine Technologie bereit gemacht, die klassische Fertigungswelt zu revolutionieren. Der 3D-Drucker gilt für viele schon als das Fertigungsmittel der Zukunft. Aber wo steht die additive Fertigung heute wirklich? Am Beispiel der Komponentenfertigung für die E-Mobilität haben wir eine Bestandsaufnahme gewagt.

Die mav hat gemeinsam mit Chiron noch ein besonders Highlight für Sie geplant. Das Fachforum „Mikropräzision im Fokus“ bietet am 27. November mit den 1. Uhren- und Schmucktag, und am 28. November mit dem 10. Medizintechnischen Kolloquium einen tiefen Einblick in diese spannenden Branchen. Anmeldung unter: https://mav.industrie.de/fachforum-mikropraezision

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