Markus Horn neuer Geschäftsführer

Vater und Sohn leiten gemeinsam den Tübinger Präzisionswerkzeughersteller

Markus Horn neuer Geschäftsführer der Paul Horn GmbH

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Markus Horn übernimmt seit dem 20. März als neuer Geschäftsführer der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH weitere Verantwortung. Gemeinsam mit seinem Vater Lothar Horn steuert er die Geschäfte des Werkzeugherstellers aus Tübingen.

Markus Horn ist seit Januar 2017 im Familienbetrieb aktiv, zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Abteilung IT. Der 36-jährige führt damit das Familienunternehmen in dritter Generation weiter, zunächst zusammen mit seinem Vater Lothar Horn. „Unsere bewährten Eckpfeiler und Erfolgsfaktoren bestimmen unser Handeln und Wirken auch zukünftig.“, betont Markus Horn. „Dazu gehört es, die gesamte Wertschöpfungskette vom Pulver bis zum beschichteten Werkzeug weiterhin im eigenen Betrieb zu haben. Ebenso stehen die hohe Wertschätzung unserer Mitarbeiter sowie unser starker Fokus auf Kundenanforderungen, Technologie und weltweites Wachstum im Zentrum der Unternehmensphilosophie.“ Die Zukunft biete viele Chancen aber auch Herausforderungen. Herausforderungen wie neue Antriebskonzepte, die weniger Zerspanung erfordern, Chancen wie die Digitalisierung und Vernetzung sowie neue Werkzeuggenerationen. „Diese Chancen müssen wir aufgreifen, nutzen und Vorreiter sein.“

Lothar Horn sieht in der kommenden Generation die Zukunft des Unternehmens. Zu wissen, dass das Unternehmen unter der Leitung seines Sohnes weiterhin ein Familienbetrieb bleibt sei ihm wichtig. „Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte der Paul Horn GmbH unter der Leitung meines Sohnes Markus weitergeht – mit gleichen Grundwerten aber auch mit neuen Ansätzen“, so der langjährige Geschäftsführer.

Entwicklung des Unternehmens

Die Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH wurde am 1. November 1969 unter dem damaligen Namen „Paul Horn Einstechtechnik“ von Herrn Paul Horn in Waiblingen gegründet. 1981 erfolgte der Umzug nach Tübingen. 1991 trat Lothar Horn in das Unternehmen ein und übernahm 1995 die Position des Geschäftsführers. Derzeit entwickeln und fertigen rund 1000 Mitarbeitern/-innen in Tübingen Vollhartmetallwerkzeuge sowie Hartmetall-, CBN- und diamantbestückte Werkzeugsysteme. Präzisionswerkzeuge von Horn kommen bei anspruchsvollen Zerspanoperationen zum Einsatz. Der Umsatz des Unternehmens lag 2017 in Deutschland bei rund 178 Mio. Euro. Im Ausland ist Horn in über 70 Ländern auf allen Kontinenten präsent. Produktionsstandorte sind neben Deutschland England, Italien, Tschechien und USA. Außerhalb Deutschlands sind 500 weitere Mitarbeiter/-innen beschäftigt.

Hochmoderne In-House-Fertigung

Horn bezog im Jahr 2016 ein weiteres Gebäude mit 20 000 m2 Fläche, davon 12 000 m2 für die Produktion. Das Unternehmen verdoppelte damit seine bisherige Produktionsfläche am Firmensitz in Tübingen. In diesem Neubau sind die Bereiche Trägerwerkzeugfertigung und Beschichtung sowie die Logistik untergebracht. Des Weiteren bezog das Unternehmen einen neuen zusätzlichen Verwaltungstrakt neben dem Bestandsgebäude. Das Investitionsvolumen für beide Bauten betrug 70 Millionen Euro. Darüber hinaus investiert Horn 2017/2018 in neue Schleifmaschinen, in weitere Fräszentren sowie in diverse zusätzliche Anlagen. Hierbei beträgt das Investitionsvolumen ca. 30 Millionen Euro. Die Investitionen zielen vor allem auf Technologie, Qualität und Schnelligkeit ab.

Kundenkreise

Die Hauptkunden des Tübinger Präzisionswerkzeugherstellers sind Unternehmen der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau, der Chemie, der Medizintechnik und dem Werkzeug- und Formenbau.

Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH
www.phorn.de

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