Automobilzulieferer setzt auf Fünf-Achs-Simultanbearbeitung

Wachstum durch modernste Fertigungstechnik

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Die Firma CEFEG ist ein mittelständisches Unternehmen in Chemnitz, das sich auf die Produktion von Federn und Stanzteilen für die Automobilindustrie spezialisiert hat. Der moderne Werkzeugbau wird seit neuestem durch die kompakte Fräsmaschine Mikron Mill P 800 U von GF Machining Solutions unterstützt.

„Technische Kompetenzen und Möglichkeiten sind unsere Pluspunkte“ – so erklärt Hans-Georg Reichel die Vorzüge des Unternehmens CEFEG aus Chemnitz. „Wir verwenden neueste Fertigungstechnik in der Produktion genauso wie im Werkzeugbau. Im Mittelstand mit bis zu 500 Beschäftigten zählen wir zu den modernst ausgestatteten Federherstellern und Stanzern in Deutschland und über die Grenzen hinaus.“

Dabei werden Teile der Automobilindustrie aus den Bereichen elektrische Antriebe, Interieur, Kfz-Elektronik, Gurt- und Sicherheitssysteme sowie der Schließtechnik produziert: Von Kleinteilen in Millionenstückzahlen über komplexe Drahtbiegeteile bis hin zu zertifizierungsaufwendigen Airbag-Brennkammern – das Produktportfolio ist umfangreich.

Um die technische Führungsposition des Unternehmens CEFEG auszubauen und sich für zukünftige Herausforderungen zu rüsten, entschied sich Hans-Georg Reichel, von Drei-Achs- auf Fünf-Achs-Frästechnik umzustellen. Das Eliminieren des Umspannens sollte nicht nur die Bearbeitungszeit verringern und die Genauigkeit erhöhen, sondern auch komplexere Werkzeug-Geometrien ermöglichen. Es standen einige Maschinen zur Auswahl, erzählte er, aber die Wahl fiel schlussendlich auf das hoch präzise Bearbeitungszentrum Mikron Mill P 800 U von GF Machining Solutions. Neben der Fünf-Achs-Simultanbearbeitung, der sehr hohen Wiederholgenauigkeit, dem ausgeklügelten Werkzeugwechsler und der kompakten Bauweise hat vor allem der einzigartige Spindel-Kollisionsschutz MSP (Machine and Spindle Protection) den Ausschlag gegeben.

Einzigartiger Spindel-Kollisionsschutz

Bei CEFEG ist im Werkzeugbau jedes Teil ein Unikat. Eine Herausforderung für die Bediener, denn bei jeder neuen Aufspannung wird auch ein neues CNC-Programm zum ersten Mal ausgeführt. Doch genau das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit erheblichen Folgen: „Eine einzelne Kollision kann Kosten in Höhe von 40 000 € verursachen, zusätzlich zur ausgefallenen Fertigungszeit“ erklärt GF Verkaufsingenieur Frank Seifert. „Der Kollisionsschutz MSP wirkt in allen Verfahrachsen und verhindert das.“

„Für mich stand nicht nur die potenzielle Kostenreduktion im Vordergrund, sondern auch das geringere Risiko für Störungen in unserem Geschäftsablauf“ erklärt Hans-Georg Reichel.

Überzeugt hat bei der Maschine auch ihr Grundaufbau in starrer Gantry-Bauweise, das schwere Maschinenbett aus Polymerbeton mit hohen Dämpfungseigenschaften, die thermisch-symmetrische Struktur und wassergekühlte Bauteile. So fräst die Mikron Mill P 800 U hoch präzise, auch bei langen Laufzeiten und komplexen Teilen, und sie deckt von schnellen Schrupp- bis hin zu genauen Schlichtarbeiten ein breites Spektrum ab.

Hohe Positionier- und Wiederholgenauigkeit

Für eine hohe thermische Stabilität und damit für höchste Präzision sorgt eine CoolCore-Spindel der OptiCool-Baureihe von Step-Tec. Sie minimiert die natürliche Wärmeübertragung zur Werkzeugaufnahme. Der Stator und die Rotationswelle werden dabei gekühlt, die Maschinengeometrie bleibt erhalten und eventuellen Temperaturschwankungen wird vorgebeugt. So wird eine hohe Positionier- und Wiederholgenauigkeit erreicht. Dies ist wichtig für CEFEG: „Teile haben bei uns in der Regel eine Laufzeit von 7 bis 9 Jahren“, erklärt Hans-Georg Reichel. „Wenn wir in dieser Zeit Ersatzteile für die Werkzeuge, wie zum Beispiel Schneidstempel fertigen, müssen diese absolut identisch sein. Zusätzlich hat jeder Stanzbearbeitungsschritt seine eigene Toleranzstreuung. Damit wir Genauigkeiten von wenigen Hundertsteln am finalen Biegeteil halten können, muss die Form des Werkzeuges im Mikrometer-Bereich stimmen“, erläutert er weiter. Diese fertigungstechnische Kompetenz bietet einen Mehrwert für den Kunden. Dies wird auch nach außen getragen: „Heute werben wir nicht mehr mit den Stanzteilen, wir werben damit, was wir können“ meint er stolz.

Know-how gewinnen durch gezielte Schulung

Als besondere Stärke sieht er seine Mitarbeiter: „Wir investieren in unser junges, hochmotiviertes Personal und statten sie mit hochmoderner Technik aus. Von den Ergebnissen sind wir überzeugt: Unsere Mitarbeiter sind hervorragend ausgebildet und motiviert.“ CEFEG profitierte vom Übergang zum Fünf-Achs-Fräsen und den neuen Möglichkeiten, die dies für den Werkzeugbau bringt. „Das dafür notwendige Know-how vermittelte uns GF Machining Solutions in allen Schritten und hat uns vor Ort hervorragend betreut.“ So wurden die Mitarbeiter von CEFEG auch in der Verwendung der neu-artigen Software-Funktion Operator Support System (OSS) von GF geschult: Der Bediener kann durch einfaches Verschieben der Prioritäten die richtige Balance zwischen Oberflächenqualität, Präzision und Bearbeitungszeit für das konkrete Werkstück einstellen.

Bereit für zukünftiges Wachstum

„Bei allen Investitionen denken wir langfristig.“ erklärt Hans-Georg Reichel. „Wir wollen für die zukünftigen Anforderungen des Marktes bereit sein. Deshalb setzen wir auf Zukunftssicherheit bei unseren Anlagen“. Damit ist jedoch nicht nur die Umstellung auf die Fünf-Achs-Technik gemeint: Auch in puncto Automation ist die Mikron Mill P 800 U mit einem Paletten- und Werkzeugwechsler für bis zu 215 Werkzeuge technisch bestens ausgerüstet.

In der Beladestation an der Maschinenrückseite werden die Rohteile auf der Palette aufgespannt, während die Maschine das Werkstück auf der anderen Palette
bearbeitet. Außerdem kann die Maschine jederzeit um ein Robotersystem erweitert werden. Dadurch ist die Mikron Mill P 800 U auch für den Einsatz in vollautomatisierten Fertigungszellen bestens geeignet.

GF Machining Solutions GmbH
www.gfms.com/de



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