Wie Digitalisierung die Qualifizierung zum CNC-Zerspanungsmechaniker unterstützt Nachhaltige CNC-Ausbildung

Wie Digitalisierung die Qualifizierung zum CNC-Zerspanungsmechaniker unterstützt

Nachhaltige CNC-Ausbildung

Durch die Kombination aus Technologie, Werkzeugen und CNC in der Software konnte man den Auszubildenden im Rahmen einer virtuellen Werkstatt aktive Trainingsmöglichkeiten anbieten. Bild: CNC Keller
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Wer eine moderne CNC-Ausbildung anbieten möchte, kommt ohne eine geeignete Software-Lösung nicht aus. Als die Firma Knipex plante, ihren eigenen Nachwuchs in der CNC-Programmierung auszubilden, begann zunächst die Suche nach einem geeigneten Tool, das ein intuitives Erproben theoretischer Lerninhalte in der virtuellen Praxis ermöglichte. Beim Ausbildungssoftware-Spezialisten CNC Keller wurde man fündig.

Die 1882 in Wuppertal-Cronenberg gegründete Knipex-Gruppe ist heute die führende Zangenmarke der Welt. Rund um den Globus beschäftigt die Firmengruppe insgesamt 1500 Mitarbeiter, davon sind allein am Standort Wuppertal 1000 Beschäftigte tätig. Das Unternehmen fertigt ausschließlich in Deutschland und legt Wert auf eine ökologische und sozial nachhaltige Produktion.

Die Ausbildung von Fachkräften hatte bei Knipex schon immer einen hohen Stellenwert. Zu den Ausbildungsberufen Industriemechaniker, Mechatroniker Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung, Industriekaufmann und Werkzeugmechaniker ist im Jahr 2013 schließlich der CNC Zerspanungsmechaniker hinzugekommen. Die Einführung eines weiteren Ausbildungsgangs stellte den Ausbildungsbereich vor neue Herausforderungen.
Investition in die Zukunft
Bevor die zusätzliche Ausbildung verwirklicht werden konnte, suchte man bei Knipex nach einer Softwarelösung, die dem Anspruch an eine nachhaltige Vermittlung der Ausbildungsinhalte gerecht werden sollte. „Wir betrachten den Einsatz von anschaulichen Lösungen in der Ausbildung als Investition in die Zukunft des gesamten Unternehmens“, erläutert Ausbildungsleiter Thorsten Herkert. Da er einst selbst eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker absolviert hatte, brachte er selber bereits Erfahrungen mit entsprechenden Softwarelösungen mit: „Durch meine eigene Ausbildung war schon eine gewisse Markenbindung zu den Lösungen von CNC Keller vorhanden, so dass das Unternehmen für mich der erste Ansprechpartner auf der Suche nach einer geeigneten Software war.“
Natürlich habe man trotzdem auch Produkte der Konkurrenz geprüft. Schlussendlich kamen die Verantwortlichen bei Knipex jedoch zu der Auffassung, dass die Symplus-Module Pluscare Drehen und Pluscare Fräsen von CNC Keller den gesuchten Anforderungen didaktisch am besten gerecht wurden. „Die Konkurrenzprodukte erschienen uns komplizierter und deshalb nicht so schnell zu integrieren“, so Herkert.
Für den Ausbildungsleiter war unter anderem das attraktive und zeitgemäße Lernbild ein wichtiges Kriterium. „Wir wollten den Auszubildenden die Scheu vor dem komplexen Thema CNC nehmen, sie sollten Spaß am Lernen entwickeln. Da die Auszubildenden heute quasi mit neuen Medien aufwachsen, wollten wir diese zur Auflockerung der theoretischen Wissensvermittlung in unser didaktisches Konzept aufnehmen“, erklärt Herkert sein Anforderungsprofil. „Mit Symplus konnten wir diese Ziele sofort in die Tat umsetzen. Die Auszubildenden fanden schnell den Einstieg in das System. Die Menüführung ist selbsterklärend, so dass sie schnell eigenständig mit der Lösung arbeiten konnten.“
Attraktives Lernen mit besseren Ergebnissen
Im Jahr 2013 begann man auf zunächst einem Rechner mit der Implementierung der neuen CNC-Lösung. 2016 lief die Anwendung dann bereits mit zehn Bausteinen. Praktische Inhalte können heute mit der Theorie direkt verbunden werden, die Wissensvermittlung ist anschaulicher geworden. Durch die Kombination aus Technologie, Werkzeugen und CNC in der Software konnte man den Auszubildenden im Rahmen einer virtuellen Werkstatt aktive Trainingsmöglichkeiten anbieten. Theoretisch erworbenes Wissen kann mit Hilfe von Symplus in der virtuellen Praxis erprobt und verinnerlicht werden.
„Das praktische Training mit der Software vor Ort am Arbeitsplatz hat bei unseren Auszubildenden zu besseren Noten geführt.“ berichtet der Ausbildungsleiter. „Schon nach einer kurzen Einführung können die Auszubildenden selbständig mit der Lösung arbeiten. Das hat nicht nur mehr Lernbegeisterung hervorgerufen, die Sicherheit im Hinblick auf die Abschlussprüfung hat sich ebenfalls maßgeblich verbessert. Da kommt auch beim Ausbilder Freude auf.“
Neben der erhöhten Motivation seiner Auszubildenden weiß Herkert auch die gute Zusammenarbeit mit der Firma CNC Keller zu schätzen. Da beide Unternehmen in Wuppertal ansässig sind, lobt Herkert vor allem den kurzen Draht und die schnelle Reaktion auf Anfragen, außerdem bestehe ein reger gegenseitiger Input.
CNC-Software bald auch für Mitarbeiterschulungen
Aufgrund der positiven Erfahrungen im Einsatz der CNC-Lösung in der Ausbildung plant Knipex bereits eine Ausweitung auf Mitarbeiterschulungen. „So können die Kollegen ihr theoretisches CNC-Wissen in der virtuellen Praxis vertiefen“, erläutert Herkert. Getreu dem Motto „Was sich in der Ausbildung bewährt hat, kann auch bei der Mitarbeiterschulung nicht verkehrt sein“ plant Knipex deshalb, Symplus in Zukunft auch für die Qualifizierung des Personals in der Produktion einzusetzen.
Die Investition zahlt sich für Knipex aus: „Wir bereiten unsere Auszubildenden und Mitarbeiter intensiv auf die neuen Anforderungen im Berufsalltag vor, denn letztlich fliest dieses Knowhow wieder in die Qualität unserer Produkte ein“, resümiert der Ausbildungsleiter. So bedeutet nachhaltige Qualifizierung nicht zuletzt den Einsatz von didaktisch bewährten Tools als Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg im Ganzen. ■
CNC Keller GmbHhttps://cnc-keller.de
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