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„Mit der Digitalisierung in das nächste Jahrzehnt“

Nachwuchsstiftung Maschinenbau
„Mit der Digitalisierung in das nächste Jahrzehnt“

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Zur Eröffnung der Weltleitmesse der Werkzeugmaschinenindustrie EMO Hannover 2017 überzeugte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Sonderschau Jugend über die erfolgreiche Brancheninitiative des deutschen Maschinenbaus. Bild: Nachwuchsstiftung Maschinenbau
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Deutschland verfügt über technologische Leistungsfähigkeit auf höchstem Niveau. Doch gerade in einer so innovativen Branche wie dem Maschinen- und Anlagenbau herrscht ein akuter Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Um diesem Trend in Zukunft entgegenzusteuern, wurde die Nachwuchsstiftung Maschinenbau gegründet.

„Mit der Digitalisierung in das nächste Jahrzehnt“ – unter diesem Motto feierte die Nachwuchsstiftung Maschinenbau in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Die Entstehung der Nachwuchsstiftung im Jahr 2009 war ein strategischer Meilenstein, um die Nachwuchsgewinnung und den kontinuierlichen Wissenstransfer in die berufliche Bildung des Maschinen- und Anlagenbaus sicherzustellen. Mit Unterstützung der Mitinitiatoren und Beiratsmitgliedern DMG Mori, Heidenhain und Siemens sowie dem schnell wachsenden Netzwerk, hat sich die Exzellenzinitiative in diesen zehn Jahren als hervorragender Partner des dualen Systems positioniert.

Viele erfolgreiche Projekte der Nachwuchsstiftung mit berufsbildenden Schulen und Ausbildungswerkstätten bestätigen den Bedarf einer solchen Initiative. Diese Erfolgsgeschichte hat im Mai 2017 durch den Eintritt des VDMA weiteren Rückenwind bekommen.

Von diesem Schritt verspricht sich die Nachwuchsstiftung eine noch intensivere Unterstützung der beruflichen Bildung des für Deutschland wichtigen Maschinen- und Anlagenbaus. Der zunehmende Fachkräftebedarf, die fortschreitende Digitalisierung sowie der demografische Wandel sind die zu bewältigenden Herausforderungen der Zukunft. Vor diesem Hintergrund bleiben die Ziele der Nachwuchsstiftung unverändert – die Stärkung der Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Schulen, die Absicherung des Fachkräftebedarfs für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau sowie der zeitnahe Innovationstransfer neuer Technologien in die berufliche Bildung.

In seinem Grußwort unterstrich André Kuper, Landtagspräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, die Bedeutung der Initiative der Branchenverbände: „Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau ist ein überragendes Beispiel für unternehmerische Verantwortung für berufliche Bildung und Wissenstransfer. Die Nachwuchsstiftung strahlt als Leuchtturmprojekt des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus von Ostwestfalen über Nordrhein-Westfalen ins gesamte Bundesgebiet aus. Darauf können wir in der Region und im Land Nordrhein-Westfalen stolz sein.“

Standort Süd bei Paul Horn in Tübingen

Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau ist seit dem Februar 2019 auch im Süden Deutschlands offiziell vertreten. „Ich freue mich sehr, heute hier zu sein in einer hochmodernen Ausbildungsstätte, auf dem Gelände der Paul Horn GmbH, eines starken mittelständischen Maschinenbauers und in einer Region, die von Forschergeist nur so strotzt. Die gleichermaßen Heimat ist einer der ältesten Universitäten Deutschlands und eines der modernsten Forschungsverbünde in Europa, dem Cyber Valley“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Auch wenn wir Schwaben uns bekanntlich ungern selber loben: Einen besseren Standort hätte die Nachwuchsstiftung Maschinenbau kaum finden können. Auch in der Smart Factory der Zukunft läuft es nicht ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und ohne qualifizierte schon gar nicht. Daher ist die Arbeit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau so wichtig. Sie ist Impulsgeber und Wegbegleiter. Sie geht das drängende Problem des Fachkräftemangels an. Indem sie Begeisterung für Technik weckt,“ so der Ministerpräsident.

Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH
www.nachwuchsstiftung-maschinenbau.de

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