Toolmanagement-Systeme gewinnbringend einsetzen Effizienz in der Produktion

Toolmanagement-Systeme gewinnbringend einsetzen

Effizienz in der Produktion

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Für Anwender von Werkzeugmaschinen bietet die Kelch GmbH, Weinstadt bei Stuttgart, ein Werkzeugverwaltungssystem als Cloud-Lösung an. Der Kenova soft line Toolmanager hält den Aufwand für den Einstieg in das Toolmanagement gering, das Risiko übersichtlich und die Kosten berechenbar. So wird das System besonders für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv, die bisher den Einstieg gescheut haben.

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Erfahrungen belegen, dass sich mit systematischem Toolmanagement die jährlich anfallenden Werkzeugkosten deutlich senken lassen. Selbst bei kleinen und mittelständischen Betrieben bedeutet eine Einsparung von ca. 10 Prozent der Werkzeugkosten schon ein Plus von 10 000 bis 20 000 Euro.

Die Schwierigkeiten mit der Werkzeugverwaltung beginnen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen oftmals schon bei der Bearbeitung von Kundenanfragen. Typische Reaktionen in einem derartigen Betrieb sind: „Haben wir so ein Teil schon mal gemacht?“ Und: „Haben wir die richtigen Werkzeuge dafür?“ Ähnlich sieht es bei der Ermittlung des Liefertermins aus. „Bis wann kann der Kunde seine Teile haben?“ Und: „Können wir diese Teile bei Engpässen auch mit anderen Werkzeugen auf anderen Maschinen fertigen?“
Die übliche Verhaltensweise in vielen Betrieben ist doch immer noch so, dass mangelnde Kapazitäten durch hohe Investitionen in Maschinen und in immer mehr und vor allem teurere Werkzeuge ausgeglichen werden. Die Folgen sind dann hohe Kosten für neue Werkzeuge und Zubehör sowie längere Stillstände der Maschinen beim Rüsten oder durch Werkzeugbruch. Hier liegen die Herausforderungen für eine effiziente Werkzeugverwaltung.
Der Vorteil eines funktionierenden Werkzeugverwaltungssystems besteht darin,
dass der Betreiber sofort weiß, welches Werkzeug für welche Bauteile auf welchen Maschinen und für welche Aufträge eingesetzt werden kann,
dass er sofort erkennt, wie das Werkzeug aussieht und welche Alternativen er mit anderen Komponenten gegebenenfalls hat,
und dass er schließlich auch überblickt, wo sich ein bestimmtes Werkzeug gerade in der Fertigung befindet.
Der größte Vorteil letztendlich ist, dass der Betreiber weniger Werkzeuge beschaffen muss, weil die Wiederverwendung steigt. Genau da setzt das Toolmanagement von Kelch an. Es soll bei geringem Aufwand einen hohen Nutzen erzeugen, auch und gerade für kleine und mittelständische Betriebe.
Toolmanagement as a Service
Neu ist die Lösung nach dem Konzept „Toolmanagement as a Service“. Es gibt zwar grundsätzlich immer noch ein Software-System, aber nicht den damit verbundenen Aufwand. Die Schwierigkeiten mit Software-Systemen in der Fertigung sind bekannt. Immer wenn ein neues Update gefahren werden muss, ist das System in dieser Zeit nicht verfügbar. Oder es wird gleich ein neues Upgrade installiert, welches im schlimmsten Fall die kompletten Daten und benutzerdefinierten Einstellungen „zerstört“. Auch kann bei den Lizenzen schnell mal ein vierstelliger Betrag anfallen.
Hier kann das System von Kelch punkten, da unabhängig von der Benutzeranzahl die Kosten gleich bleiben, ganz gleich ob 10 oder 100 Konten angelegt sind. Anstatt eine Software zu kaufen, anschließend zu installieren, mühselig eine Werkzeugdatenbank anzulegen, um dann eventuell frustriert feststellen zu müssen, dass eine 3D-Grafik fehlt, um ein Komplettwerkzeug zusammenzubauen, wird einfach per Login im Browser ein über das Internet bereitgestellter Service genutzt. Viele Nutzer teilen sich einen Service, und viele Rechenzentren gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit auch für zukünftige Projekte.
Die Datengrundlage dieser Cloud-Lösung ist die herstellerübergreifende Werkzeugdatenbank Tools United der Cimsource GmbH. Die Datenbank hat einen Bestand von mehr als 550 000 Datensätzen von Werkzeugkomponenten, auf die frei zugegriffen werden kann. So lassen sich 3D-Grafiken, Parameter und Einsatzempfehlungen für eigene Werkzeuge importieren. Dazu gibt es einen Grafikgenerator, der 3D-Grafiken von Werkzeugen erstellt.
Transparenter Prozess
Die Toolmanagement-Software Kenova soft line selbst bietet die Möglichkeit, von der Komponentenanlage über die Werkzeugbereitstellung bis hin zum Anlegen von Maschinen, Mess- und Hilfsmitteln einen transparenten Prozess zu generieren. Abgerundet wird das System durch Logistikfunktionen, die es ermöglichen, Lagerplätze zu definieren oder automatische Bestellvorschläge an das übergeordnete ERP-System zu buchen. Barcodes oder Datamatrix-Codes, die auf den vorhandenen Einstellblättern oder zur Identifikation auf Komponenten und Komplettwerkzeugen angebracht sind, lassen sich voll integrieren.
Der Projektstart in einem typischen Betrieb könnte so aussehen: Der Betreiber hat sich für die Lösung entschieden. Das On-Demand-Prinzip ermöglicht es, gleich mit der Arbeit anfangen zu können, ohne sich vorher durch einen Installationsprozess quälen zu müssen. Dabei wird einfach ein Benutzerkonto innerhalb des Kenova soft line Toolmanagers angelegt – von jedem Rechner mit verfügbarer Internetverbindung in der ganzen Welt.
Um Bedenken gegenüber der Cloud-basierten Software in Punkten wie Sicherheit oder Verfügbarkeit zu zerstreuen, befinden sich alle vom Kelch-Partner betriebenen Server in Deutschland und unterliegen strengen Auflagen. Auch in punkto Verfügbarkeit wird es sicherlich nicht das Problem geben, dass irgendwann das Internet nicht mehr da ist, sondern höchstens, dass das lokale Netzwerk zusammenbricht.
Kelch GmbH www.kelch.de AMB Halle 1 Stand E77
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