Software

Automatisierung steigert CAM-Produktivität

Generisches Bohrfeature: Bohrungen lassen sich komplett in einem Feature abbilden
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Nicht nur in der Produktion, auch bei CAM kann automatisiert werden. So hat Open Mind der neuesten Version seiner CAM-Software Hypermill eine Reihe von Möglichkeiten mitgegeben, um die NC-Programmierung weiter zu automatisieren und produktiver zu machen. Dazu gehören vor allem intelligente Makros und die anwenderspezifische Programmierschnittstelle API.

Die Feature- und Makrotechnologie von Hypermill nutzt Geometrieinformationen aus dem CAD-System, sogenannte Features, wie Bohrungen und Taschen, für die Weiterverarbeitung im CAM. Die für ein Feature typischen, sich wiederholenden Bearbeitungsstrategien werden mit Werkzeugen und Technologiedaten verbunden, als Makro definiert und in der Makrodatenbank abgelegt. Dadurch können Bearbeitungsfolgen einfach und schnell entsprechenden Geometrien zugewiesen und Programmteile praktisch per Mausklick erzeugt werden.

Mit den neuen intelligenten Makros und dem generischen Bohrfeature geht Open Mind Technologies nun noch einen Schritt weiter in Richtung automatisierter Programmierung.
Generisches Bohrfeature
Ein Baustein für die optimale Nutzung der intelligenten Makros ist der neu entwickelte Featuretyp, das generische Bohrfeature. Bohrungen müssen hier nicht mehr mit einzelnen Features definiert werden, sondern alle Bohrungen lassen sich jetzt in dem einen Featuretyp abbilden. Das bedeutet, es muss nicht mehr in normale, Senkbohrungen oder freie Bohrungen eingeteilt und nach unterschiedlichen Stufen, Senkungen oder Nuten festgelegt werden. In jeder Stufe kann man dann auch wieder spezielle Eigenschaften, wie Gewinde oder Passung definieren. Dadurch, dass sich alle Bohrungen nur mit einem Featuretyp definieren lassen, ist im zweiten Schritt eine effektivere Automatisierung zur Programmerstellung möglich.
Intelligente Makros
Durch die Verwendung der generischen Features können unterschiedliche Bohrungen mit einem einzigen Makro, das alle möglichen Bearbeitungsschritte enthält, programmiert werden. Durch einfache Wenn-Dann-Abfragen sind so alle Bearbeitungen zu programmieren. Bei der Zuweisung der Bearbeitungsschritte zu den einzelnen Features wird anhand der Regeln automatisch entschieden, ob Senkungen, Gewinde oder Passungen zu erstellen sind.
Die Regeln können aber auch bei allen anderen Features und Bearbeitungen mit verwendet werden. Parameter wie Oberfläche, Tiefe, Taschenradien, minimale Radien usw. lassen ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Erstellung und dem Einsatz von Bearbeitungsmakros für alle Bearbeitungen und Geometrieelemente zu. Basierend auf diesen Regeln und in Abhängigkeit von der Geometrieinformation, passt Hypermill die Arbeitsschritte selbsttätig an. Dazu gibt Holger Max, Service-Ingenieur bei Open Mind, ein Beispiel: „Nehmen wir eine Bohrung mit dem Durchmesser 8 Millimeter, die aber mit verschiedenen Bohrtiefen von zum Beispiel 6, 14, 30 und 120 Millimeter auftreten kann. Je nachdem, wie tief die Bohrung ist, sieht die Bearbeitung anders aus. Das kann nun komplett in einem Makro angelegt werden.“
Application Programming Interfaces (API)
Hypermill stellt mit der neuen Version eine Programmierschnittstelle zur Verfügung. Die Schnittstelle kann mit allen .NET-Programmiersprachen, wie C# oder Visual Basic, genutzt werden.
Damit lassen sich alle möglichen Programme mit Zusatzfunktionen, aber auch eine noch weitergehende Automatisierung realisieren. Denkbar sind Programme, die – ähnlich wie bei Konfigurationen – die gesamte CAM-Programmierung über Algorithmen und Regeln steuern. Ohne dass noch ein CAD/CAM-System geöffnet werden muss, beantwortet der Nutzer dann nur noch einige Abfragen und der Rest passiert automatisch.
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