Voreinstellgeräte überzeugen durch innovative Features

Werkzeugmanagement aus einer Hand

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Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Haimer Gruppe und DMG Mori wird enger. Beide Unternehmen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der die Premium-Partnerschaft in den Bereichen Marketing und Vertrieb von Haimer-Produkten sowie die Entwicklung gemeinsamer Produkte umfasst. Zudem hat Haimer zum 1. Januar 2017 die DMG Mori Microset GmbH, die jetzt unter Haimer Microset GmbH firmiert, übernommen.

Erfolgreiche Zerspanung erfordert leistungsstarke Maschinen und hochgenaue Werkzeugspanntechnik, die dafür sorgt, dass die Präzision von der Spindel bis zur Schneide übertragen wird. Mit der Übernahme der Microset Werkzeugvoreinstelltechnik von DMG Mori ergänzt die Haimer Gruppe, ein familiengeführtes Unternehmen mit ca. 600 Mitarbeitern, ihr bestehendes Sortiment rund um die Werkzeugspannung, zu dem bislang neben einem breiten Portfolio aus Werkzeugaufnahmen und Fräswerkzeugen auch diverse Werkzeugschrumpf- und -auswuchtmaschinen gehören.

Das Microset Produktportfolio zeichnet sich hierfür durch eine bestechend einfache Bedienung, bestes Design und Ergonomie sowie hochwertige Hardware aus. Das umfangreiche Produktportfolio umfasst dabei einfache Einstellgeräte ab 6000 Euro bis hin zu vollautomatischen Messmaschinen im Bereich von 60 000 Euro. Damit werden die Bedürfnisse von 95 Prozent aller Kunden abgedeckt. Die thermostabile und hochwertige Graugusskonstruktion aller Microset-Geräte ermöglicht einen problemlosen und kalibrierungsarmen Betrieb direkt in der Fertigungshalle.
Werkzeugvermessung mit Linearantrieb
Ein Highlight aus dem umfangreichen Programm an Werkzeugvoreinstellgeräten ist die Reihe VIO linear: Die einzige Gerätebaureihe mit Linearantrieb für die effiziente und hochpräzise Werkzeugvoreinstellung von Bohr-, Fräs- und Drehwerkzeugen. Die Direktantriebe in der X- wie auch in der Z-Achse bieten dem Anwender eine sehr hohe Dynamik, maximale Positioniergenauigkeit und Zuverlässigkeit. Die Wiederholgenauigkeit von +/- 2 µm zeugt von höchster Qualität. Die Voreinstellgeräte können so im Vorlauf spanender Bearbeitungsprozesse für Produktivitätssteigerungen von bis zu 25 Prozent sorgen und das bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Die Geräte der VIO Baureihe sind modular konzipiert und decken ein weites Spektrum ab: Werkzeuge mit max. Gewicht von bis zu 160 kg, Durchmesser bis zu 1000 mm und Messlängen bis zu 1000 mm können vermessen werden. Je nach Wunsch lassen sich die Geräte bis zu einem vollautomatischen CNC-Messgerät mit integrierter Schrumpftechnik von Haimer aufrüsten. Das einzigartige Design sorgt für eine bislang noch nicht erreichte Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit: Das gilt sowohl für den Zugang zur Spindel als auch für das zentrale Steuerpult.
Die innovative Einhandbedienung ermöglicht manuelles und motorisches Verfahren der Achsen sowie eine µm-genaue motorische Feinpositionierung. Die maximale Qualität im Fertigungsprozess wird durch schnelles und genaues Messen anhand der Bildbearbeitungssoftware Microvision VIO abgerundet. Die Voreinstellung wird über eine bedienerfreundliche Bildschirmoberfläche vorgenommen.
Präzise Einstiegsklasse
Bei der UNO-Baureihe wird auf bewährte Präzision in der Werkzeugvoreinstellung sowie eine konsequente Weiterentwicklung gesetzt. Die vielfältigen Optionen verleihen der UNO-Baureihe ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Die mögliche Ausstattungspalette umfasst neben Touch-Display, RFID-Chip-System und Postprozessoren für alle gängigen Steuerungen auch Optionen wie den Autofocus und das Automatic Drive. Das UNO Autofocus unterscheidet sich zur manuellen Version dadurch, dass es die zu messende Schneide automatisch mit CNC-Steuerung in der C-Achse fokussiert. Insbesondere bei Werkzeugen mit mehreren Schneiden am Umfang erweist sich diese Option als enorme Zeitersparnis. Die Version Automatic Drive positioniert darüber hinaus auch verschiedene Ebenen in Z-Achse selbstständig und fährt in X-Achse automatisch an. Besondere Kenntnisse des Anwenders sind hierbei nicht nötig, denn das Gerät übernimmt auf Knopfdruck die vollautomatische Messung komplexer Werkzeuge mit mehreren Schneiden und Stufen. Bei Bedarf ist in beiden Ausstattungsvarianten zudem auch ein manueller Betrieb wie bei der Standardausführung möglich. Standardmäßig werden beide Versionen mit einem Komfort-Systemschrank und einem 22“-Touch-Display kombiniert.
Die Modelle der UNO-Baureihe sind in zwei Baugrößen erhältlich. Den Auftakt macht mit 400 mm Verfahrweg in der Z-Achse das UNO 20|40, das UNO 20|70 verfährt um 700 mm. Beide Versionen sind im Standard als Tischgerät mit 19“-Bildschirm erhältlich. Ein 22“- oder wahlweise 23“-Touch-Display ist optional ebenso verfügbar wie der Komfort-Systemschrank. Schon in der Standardausführung gibt es die Möglichkeit, Werkzeuge im Rachenlehrenprinzip bis zu einem Durchmesser von 100 mm vermessen zu können. Weiterhin sind neben SK 50 im Standard alle weiteren gängigen Werkzeugschnittstellen wie HSK, Capto, VDI, KM oder BMT durch Adaption auf die Spindel realisierbar.
Die solide Basis der Werkzeugvoreinstellgeräte bildet die FEM-optimierte und thermostabile Grauguss-Konstruktion: Das eigensteife Bett mit 3-Punkt-Auflage sorgt dabei für einen stabilen und sicheren Stand und ermögliche ein einfaches Aufstellen für größtmögliche Flexibilität in der Werkstatt. Die Geräte punkten weiterhin mit einer optionalen Endlos-Feinverstellung und dem Segmentauflicht zur visuellen Schneidenkontrolle.
Das UNO setzt mit der Release-by-Touch-Bedienung, einer intelligenten Sensorsteuerung zum Verfahren der X- und Z-Achse, Maßstäbe in der Einstiegsklasse der Werkzeugvoreinstellung und erleichtert so die Arbeit. Microvision UNO bietet dem Anwender eine intuitive Bedienung und führt mit hilfreichen Funktionen schnell zu präzisen Messergebnissen. Die Genauigkeit wird hier durch ein Schärfefenster unterstützt, das selbst bei äußerst komplexen Werkzeugen eine exakte Positionierung zulässt. Abgerundet wird die UNO-Baureihe durch den Thermo-Etiketten-Drucker, eine Vakuum-Spannung, eine zweite Kamera zur Drehmitteneinstellung oder eine hochgenaue ISS-Spindel samt Direktspannadapter mit 2 μm Genauigkeit. ■
Haimer GmbHwww.haimer.com

Andreas Haimer, Geschäftsführer der Haimer GmbH und President der Haimer Group
Die Haimer Gruppe hat sich mit dem Zukauf der Microset GmbH zu einem Systemanbieter rund um das Werkzeugmanagement aufgeschwungen. Die mav sprach mit Andreas Haimer, Geschäftsführer der Haimer GmbH und President der Haimer Group, darüber, was er sich von dem Zukauf erhofft.
Welche Strategie steckt hinter dem Zukauf der Microset GmbH?
Haimer: Neben dem starken organischen Wachstum der letzten Jahre ermöglicht die Akquisition einen weiteren Wachstumsschub für die Haimer Gruppe. Haimer Microset Werkzeugvoreinstelltechnik komplementiert das bestehende Portfolio mit hochpräziser Werkzeug-, Spann-, Schrumpf- und Auswuchttechnik perfekt. Wir werden dadurch zum Systemanbieter für das Werkzeugmanagement rund um die Werkzeugmaschine. Es geht also um eine logische Produkterweiterung und Abrundung des Produktportfolios.
Für welche Kunden sind die Produkte?
Haimer: Grundsätzlich kann jeder Zerspanungsbetrieb mit derMicroset-Voreinstelltechnik wirtschaftlich und produktiv fertigen. Dies gilt nicht nur für Fräsmaschinen, sondern auch für Drehmaschinen, so dass das Kundenspektrum für uns noch erweitert wird. Auch unsere bestehenden Kunden können sich darauf freuen, dass nun die komplette Prozesskette und Peripherie rund um die Werkzeugmaschine aus einer Hand angeboten wird und das mit dem gewohnt hohen Qualitäts- und Servicelevel von Haimer.
Gehören zu diesem Paket auch Industrie 4.0-Lösungen?
Haimer: Wir bieten mit unserem System auch ein Smart Tool Management an. Das bedeutet für uns eine Vereinfachung der Werkzeugverwaltung und einen nahtlosen Datentransfer direkt in die Maschinensteuerung. Hier spielt die Voreinstelltechnik eine elementare Rolle auch für zukünftige Industrie-4.0-Lösungen. Die Daten müssen an allen Geräten des Voreinstellraums gelesen, überarbeitet und weitergeleitet werden können. Außerdem soll eine Rückkoppelung mit der Maschinensteuerung zum Beispiel Celos von DMG Mori erfolgen. Hieran werden wir intensiv in einer Entwicklungskooperation arbeiten.
Wird bei Haimer dann auch zunehmend Software-Kompetenz aufgebaut?
Haimer: Der Microset-Standort in Bielefeld wird als Lieferwerk der Haimer Gruppe weiter ausgebaut werden. Zudem bietet sich dort eine Konzentration und Ausbau der bestehenden Software-Abteilung an. In Bezug auf die integrierte Werkzeugverwaltung wollen wir mit allen bestehenden Systemen zur Werkzeugdatenverwaltung und -programmierung zusammenarbeiten. Wir werden aber auch unsere eigene Kompetenz weiter ausbauen, um eine deutliche Vereinfachung und Handhabung für den Kunden zu erreichen.
Durch welche Besonderheiten zeichnet sich das Microset-Programm vor allem aus?
Haimer: Wir sind mit den Microset-Geräten eine leistungsstarke Alternative und Option für jeden Kunden, der über eine Neuanschaffung im Bereich der Voreinstelltechnik nachdenkt. Selbst wenn bestehende Voreinstellräume mit anderer Technologie bestückt sein sollten, rechnet es sich bei Neuinvestitionen in Maschinengrupppen eine lokale Voreinstellecke mit neuem Voreinstellgerät zu platzieren, um lange Warte-/Transportzeiten und damit Stillstandzeiten der Maschinen zu vermeiden. Hier zahlt sich die thermostabile und hochwertige Graugusskonstruktion aller Microset-Geräte aus, was einen problemlosen und kalibrierungsarmen Betrieb direkt in der Fertigungshalle ermöglicht. Die einfache und intuitive Bedienung gewährleistet ebenfalls, dass auch im Drei-Schicht-Betrieb die Geräte von jedem Mitarbeiter bedient werden können. Kurzum: bei Microset-Geräten braucht man schon jetzt kein wochenlang geschulter Spezialist zu sein und muss auch keinen klimatisierten Messraum zur Verfügung stellen, um beste Ergebnisse zu erzielen.
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