Kollisionsüberwachung – stand-alone und voll integriert Umfassender Schutz für Maschinen

Kollisionsüberwachung – stand-alone und voll integriert

Umfassender Schutz für Maschinen

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Das GEMCMS02 ist ein voll funktionsfähiges Stand-Alone-Kollisionsüberwachungssystem. Ohne Zusatzaufwand ist es auch in das vollautomatische Prozessüberwachungssystem Genior Modular zu integrieren. Bild: Marposs
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Mit dem GEMCMS02 erweitert Marposs seine Produktpalette für die Absicherung von Zerspanungsprozessen um eine neue Lösung für Maschinenschutz. Das System bietet Kollisionsüberwachung im Stand-alone-Betrieb; zusätzlich kann es ohne Mehraufwand in das vollautomatische Prozessüberwachungssystem Genior Modular integriert werden.

Da das GEMCMS02 sowohl dynamische als auch sehr langsame Kollisionen erkennt, ist ein umfassender Schutz für Maschinen und Anlagen gewährleistet. Piezokraftsensoren übertragen die hierfür nötigen Signale aus der Maschine. Wird eine gesetzte „Emergency“-Grenze überschritten, reagiert das System in weniger als einer Millisekunde und hält dadurch die Schäden durch eine Kollision so gering wie möglich. Ein Ereignisspeicher zeichnet alle Kollisionen auf, sodass eine gezielte Untersuchung im Nachhinein möglich ist.

Drei Betriebsmodi sind frei wählbar. Dies bedeutet, dass der Anwender beispielsweise bei einem Werkzeugwechsel oder dem Wechsel von Eil- zu Arbeitsgang die Überwachung mit angepassten Grenzen weiterlaufen lassen kann. Die Kräfte beim Werkzeugwechsel können höher sein als im Zerspanungsbetrieb und würden ohne Anpassung Alarme auslösen. Bei einfachen Kollisionsüberwachungssystemen muss die Überwachung für diesen Zeitraum abgeschaltet werden, und auftretende Störungen bleiben eventuell unbemerkt.

Lückenlose Überwachung ohne Fehlalarme

Wählt man einen Modus mit höher gesetzten Grenzen (Warnung, Alarm, Stopp), kann die Überwachung weiterlaufen, und nach dem Wechsel kann einfach auf den Betriebsmodus zurückgeschaltet werden. So bleibt eine lückenlose Überwachung gewährleistet, und missverständliche Fehlalarme werden vermieden.

In jedem Betriebsmodus können drei statische Grenzen gesetzt werden. Ein integrierter Ladungsverstärker sorgt für die nötige Signalqualität der angeschlossenen Sensoren. Selbst große Entfernungen über 20 m sind mit zusätzlichen Verstärkern überwindbar. Das Modul verfügt über eine physische I/O-Schnittstelle mit drei Ein- und vier Ausgängen.

Soll das GEMCMS02 im Stand-alone-Betrieb verwendet werden, bietet das handliche 4“-Bedienfeld IPC4 eine platzsparende Anzeige für die wichtigsten Werte der Überwachung und für ein einfaches Setzen der Alarmgrenzen. Diese Konfiguration entspricht in der Bedienung dem bewährten und tausendfach eingesetzten CMS-System der Marke Brankamp.

Alternativ oder im Einsatz mit Genior Modular ist die Visualisierung auf den zugehörigen Bedienfeldern mit Windows- oder Linux-Betriebssystemen möglich. Der Anschluss erfolgt über eine Ethernet-Verbindung. Wenn GEMCMS02 als ein Teil von Genior Modular verwendet wird, laufen die Kollisions- und die Prozessüberwachung
parallel und werden auch separat visualisiert. Mit der zusätzlichen Funktion Tool Plus über Profibus oder Profinet-Verbindungen können auch werkzeugbasierte Grenzen realisiert werden.

Marposs GmbH
www.marposs.de


Überwachung für Spanen und Umformen

Artis ist die Marke bei Marposs, wenn es um Überwachungslösungen für zerspanende Prozesse geht. Das Maschinenschutzsystem CMS ist entsprechend jetzt Teil der Produktfamilie Genior Modular und ergänzt die skalierbare Prozessüberwachung durch Kollisionsüberwachung um den elementar wichtigen Teil des Maschinenschutzes. Brankamp bleibt die Marke für die Überwachung von umformenden Prozessen. Anwender profitieren von der einheitlichen intuitiven Bedienung und dem weltweiten Service- und Vertriebsnetzwerk von Marposs, einer führenden Unternehmensgruppe für industrielle Mess- und Prüftechnik.

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