Qualitätsmatrix konfiguriert und steuert das Prüfgeschehen

Prüfkosten runter, Performance rauf

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Die Qualitätsmatrix bildet alle qualitätsrelevanten Einflussgrößen in der Fertigung ab. Bild: Zeiss
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Eine Frage, die viele Industrieunternehmen bewegt, ist: Wie kann ich die Art und Logik meines Prüfgeschehens zentral konfigurieren und jederzeit dynamisch anpassen? Eine Antwort darauf liefert die neue Funktion „Qualitätsmatrix“ der CAQ/MES-Software von Zeiss Guardus. Ziel des neuen Moduls der Ulmer Carl Zeiss MES Solutions GmbH ist es, die Prüfkosten zu reduzieren und gleichzeitig die Produktions-Performance – also die produzierten Stück pro Zeiteinheit – zu steigern. Die Konfigurationsmatrix bildet dabei alle qualitätsrelevanten Einflussgrößen in der Fertigung ab. Dazu gehören die acht Faktoren „Produkt“, „Prüfort“, „Prozess“, „Arbeitsfortschritt“, „Maschine“, „Werkzeug“, „Material“ und „Bediener“.

Am Beginn der Planung steht immer
der Parameter „Produkt“ mit seinen Spezifikationen für die Herstellung und dem daraus resultierenden Prüfplan. Der Faktor „Prüfort“ verfeinert die Konfiguration des Prüfgeschehens um wichtige standortbedingte Einflussgrößen wie beispielsweise Montagearbeitsplätze mit In-Prozess-Kontrollen oder Off-Line-Laborprüfungen. Der „Produktionsprozess“ selbst ist ebenfalls eine wichtige Stellschraube der Matrix, denn die Erststückprüfung einer Vor- oder Nullserie erzwingt andere Vorgänge als eine Serien- oder Letztteilprüfung. Die Steuerung des Prüfumfangs über das Letztteil hält zudem interessante Einblicke für den Werkzeugbau bereit: An den Qualitätsparametern des Letztteils zeigt sich die aktuelle Güte des verwendeten Werkzeugs. Somit kann der Planer den nächsten Wartungs- und Nachbearbeitungszyklus des Produktionsmittels gezielt ableiten. Die Einflussgröße „Arbeitsfortschritt“ entscheidet in den Prüfarbeitsgängen über zeit- und/oder mengenbedingte Abhängigkeiten. Dann folgt der Parameter „Maschine“, also die Produktionsanlagen.

Ein enges Zusammenwirken mit dem Kennzahlenmonitor „Produktions-Cockpit“ sowie der darin abgebildeten KPI „Overall Equipment Effectiveness“ (OEE) erlaubt die exakte Anpassung der Einflussgröße an die notwendige Prüfsituation. Hinzu kommt die Berücksichtigung von Maschinenzuständen wie beispielsweise „Störung“, „Rüsten“ oder „Produktion“. Darauf aufbauend berücksichtigt das „Werkzeug“ die Komplexität des eingesetzten Werkzeugs sowie die damit einhergehenden Veränderungen in den Prüfprozessen. Auch das verwendete „Material“ ist Teil der neuen Funktion Qualitätsmatrix und kann als relevanter Parameter aktiviert werden. Last but not least ist der „Produktionsmitarbeiter“ ein wichtiger Einflussnehmer auf die notwendige Art und Logik der Prüfung.

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik
www.zeiss.de



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