Peripherie

Formenbauer wächst mit kompetenter Begleitung

LSM verarbeitet unterschiedlichste Werkstoffe, hier z. B. Titan
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Werden die Aufgaben vielfältiger und die Zahl der Mitarbeiter nimmt zu, wird es schnell nötig, die internen Prozessabläufe zu optimieren. So auch beim Deißlinger Werkzeug- und Formenbauer LSM Matzka. Mit Segoni PPMS steht ihm jetzt ein passgenaues System zur Verfügung.

Für Bernd Matzka, Gründer und Geschäftsführer der Firma LSM Matzka im baden-württembergischen Deißlingen, stellen termingenaues, präzises Arbeiten und optimale Wirtschaftlichkeit die Eckpunkte seiner unternehmerischen Entwicklung dar. Matzka begann vor elf Jahren als Dienstleister für den Formenbau, schnell kam die Herstellung von Komplettwerkzeugen dazu, das Unternehmen wuchs und steht heute auf mehreren Standbeinen.

Die nächsten Schritte werden auch wesentlich davon begleitet sein, wie die betriebliche Fortentwicklung möglichst reibungslos organisiert werden kann. „Solange der Chef für vier bis acht Mann alles im Kopf hat“, erklärt Matzka, „weiß er über alle Dinge Bescheid – über jeden Auftrag, der reinkommt und jede Rechnung, die rausgeht.“ Werden es aber noch mehr Mitarbeiter, oder ist mal aus urlaubs- oder krankheitsbedingten Gründen die permanente Gegenwart im Betrieb nicht möglich, „dann laufen die Dinge eben nicht mehr immer geradeaus“.
LSM Matzka hat sich deshalb nach Prüfung verschiedener Lösungen für die Einführung von Segoni PPMS zur Optimierung der kompletten betrieblichen Abläufe entschieden. Ausschlaggebend für die Integration im Unternehmen waren reibungslos funktionierende Schnittstellen, sowohl für die Erfassung kaufmännischer Abläufe als auch für die Arbeitsvorbereitung und die Fertigungssteuerung.
Erste Erfolge schnell sichtbar
Um die Einführung des neuen Systems im Betrieb schnell auf eine breite Basis der Akzeptanz und Zustimmung bei den Mitarbeitern zu stellen, war für Matzka die Frage entscheidend, wie gut man die Möglichkeiten und Vorteile des neuen Systems auch in der Belegschaft nachvollziehbar machen kann. Wichtig für eine erfolgreiche Integration ist für ihn dabei aber auch die grundsätzliche Entwicklungsstruktur eines Betriebes. Auch wenn der Anfang immer schwierig ist, weil sich gewohnte Abläufe verändern, konnte Matzka nach der Einführung von Segoni PPMS bereits nach rund zwei Monaten erste sichtbare Erfolge verbuchen.
Und gerade weil der Unternehmer in der jüngeren Vergangenheit mit komplexer gewordenen Arbeitsabläufen in seinem Betrieb konfrontiert wurde, war die Suche nach einer überzeugenden Koordinationsunterstützung für ihn von besonderer Bedeutung. „Wenn da unterschiedliche Leute tätig sind“, beschreibt Matzka die Situation, „vielleicht sogar im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht, dann muss einfach ein entsprechender Informationsfluss da sein – wenn beispielsweise mal an einer Stelle Änderungen eintreten oder mal ein Bohrer abgebrochen ist.“
Das immer wieder vorgebrachte Argument eines unverhältnismäßig hohen Aufwands bei der Einführung eines solchen Systems kann Matzka „absolut nicht nachvollziehen, denn irgendjemand im Haus muss sich ja vorab Gedanken darüber machen, wie ein Teil gefertigt wird“. Der Werker an der Maschine sollte seiner Ansicht nach ein Bauteil in die Hand bekommen, für dessen Bearbeitung bereits alles vorbereitet und vorgedacht wurde. So ist ein reibungsloser Arbeitsablauf sichergestellt.
Gegenwärtig wird bei LSM Matzka die gesamte Fertigungssteuerung inklusive Arbeitsvorbereitung mit entsprechender Terminsetzung und Dokumentation, welcher Mitarbeiter welchen Arbeitsschritt verantwortet, über Segoni PPMS organisiert. Zusätzlich läuft im Betrieb eine parallel eingerichtete Zeiterfassung, die mit dem Segoni-System korrespondiert. Matzka hält das für einen sehr wichtigen Ansatz, denn damit ist gleichzeitig die Grundlage für die Nachkalkulation bei Dienstleistungen oder Lohnarbeiten geschaffen. „Das war schon ein großer Gewinn, weil die Kosten so innerhalb der Fertigung transparenter und im Detail nachvollziehbar geworden sind“, resümiert Matzka. Mittlerweile wird auch die ganze Vorkontierung der Buchhaltung und der Zahlungsverkehr über Segoni PPMS abgewickelt.
In der Branche lässt sich freilich beobachten, dass trotz durchgängiger Produktplanungssysteme immer noch viele Betriebe handschriftlich oder über eine Excel-Tabelle kalkulieren. Matzka hat dafür die systemeigene Grobkalkulation von Segoni PPMS mit dem entsprechenden Werkzeug für die Nachkalkulation im System kombiniert. „Aber Kalkulation im Werkzeugbau ist schon ein schwieriges Thema“, räumt Matzka ein, „die Trefferquote hängt oft davon ab, wer kalkuliert.“
Präzisere Kalkulation möglich
Dennoch lassen sich durch regelmäßige, standardisierte Nachkalkulationen aus alten Projekten die Datengrundlagen für das Erstellen neuer Angebote erheblich präzisieren. Matzka ist sich sicher, dass „Angebote, die ein halbes oder ein Jahr zurück liegen als präziser Vergleich für neue Angebote mit realistischen Preisen eine absolut notwendige Grundlage darstellen“.
Als sehr lehrreich empfand Matzka aber auch die von Segoni angebotene Betriebsberatung, in deren Rahmen die Kostenstrukturen des Unternehmens unter die Lupe genommen wurden. „Besonders die Stundensatzermittlung hat mir eine tragfähige Einschätzung vermittelt, wo ich vielleicht noch etwas Luft zum Markt habe und an welchen Maschinen ich andererseits aktiv als Unternehmer gefordert bin und mich um einen optimierten Einsatz kümmern muss.“
Wie schnell sich die Investition in das Segoni-System im Detail rechnet, kann Unternehmer Matzka nicht in Stunden und Minuten benennen. Aber er beschreibt den Einsatz so: „Das, was ein Segoni PPMS kostet und was es insgesamt an Vorteilen bringt, ist im rechnerischen Vergleich dann fast schon ein Klacks.“ Matzka ist sich überzeugt, dass es „anders nicht mehr sinnvoll ist. Sicher kann man sich mit Excel-Tabellen helfen, so wie man es vor zehn Jahren gemacht hat, aber durchgängig ist das nicht. Und genau diese Duchgängigkeit habe ich eben nur in einem System, in dem alle Daten mit den entsprechenden Schnittstellen zusammengeführt werden.“ Am liebsten nutzt er die Möglichkeit, detaillierten Einblick in den Projektstatus seiner Aufträge zu erhalten. „Man kann schnell erkennen, wie weit ein Projekt gediehen ist, wieviel Stunden sind schon drauf, was steht aus und was ist noch zu tun. Diese Übersicht ist für mich als Chef sehr wertvoll.“ Mit Blick auf die weiteren Entwicklungen seines wachsenden Unternehmens, gibt es da sicher viel zu sehen.
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