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Flexible ECM-Anlage zum Entgraten und Polieren

Peripherie
Flexible ECM-Anlage zum Entgraten und Polieren

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Mit der von Extrude Hone entwickelten Coolpulse ECM-Anlage zur elektrolytischen Oberflächenbearbeitung, lassen sich innen- und außenliegende Mikrograte von metallischen Bauteilen zuverlässig und schnell entfernen. Dabei werden die Oberflächen geglättet und poliert, rostfreie Stähle zugleich passiviert.

Die elektrolytische Bearbeitungsanlage ist sowohl für den Badbetrieb als auch für die Bench-Top-Bearbeitung mit Hilfe einer Entgratvorrichtung konzipiert.

Zwei Betriebsarten in einer Anlage
Beim Badbetrieb wird das Werkstück während des Prozesses vollständig in die Elektrolytlösung getaucht. Auf diese Weise werden außenliegende Oberflächen in einem Arbeitsschritt entgratet und poliert.
Bei Bearbeitung bestimmter geometrischer Formen, innenliegender Flächen oder spezifischer Anforderungen an Maß- und Formtoleranzen wird eine werkstückspezifische Vorrichtung verwendet.
Das Umrüsten ist innerhalb kurzer Zeit möglich, so dass eine hohe Wirtschaftlichkeit und Flexibilität gegeben ist. Für das Endbearbeiten außenliegender Oberflächen sind in der Regel nur einfache und somit preiswerte Kathoden notwendig.
Die Fließgeschwindigkeit des Elektrolyts wird durch den sogenannten „Agitator“ geregelt, der die Teile im Bad hin- und herbewegt. Zusätzlich wird der Elektrolyt durch ein Durchblasen von Druckluft vom Boden her in Bewegung gehalten.
Die Anlage, die mit einer Leistung von 12 oder 24 kW lieferbar ist, enthält alle Funktionen, die zum prozesssicheren Bearbeiten notwendig sind. Ein Filtermodul zur kontinuierlichen Elektrolytreinigung und ein Kühlaggregat, das den Elektrolyt auf die gewünschte Betriebstemperatur kühlt, sind im Grundmodul enthalten und tragen den Umweltschutzaspekten Rechnung.
Das Herzstück des Verfahrens ist der Elektrolyt, der ausschlaggebend für das Erreichen der Oberflächengüte ist. Er enthält keine instabilen oder erwärmten Säurelösungen.
Saubere Entgratung
Der Prozess löst sichtbare Grate und Mikrounebenheiten auf, trägt Material im Hundertstel-Millimeter-Bereich ab oder poliert filigrane Komponenten, die weder mechanisch noch thermisch beansprucht werden dürfen. Die Bearbeitungszeit liegt meist zwischen 15 und 180 Sekunden, je nach Werkstoff und gewünschtem Ergebnis.
Bearbeitet werden können die meisten Metalle wie Weichstähle, Edelstahl, Aluminium etc. Eingesetzt wird das Verfahren unter anderem für Komponenten der Medizin- und Feinwerktechnik, elektrische und elektronische Bauteile, Automobilteile sowie in der Mikrosystemtechnik.
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