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Sauberer KSS durch maßgeschneiderte Filterlösungen

Feinstreinigung der Bearbeitungsmedien sorgt für hochwertige Schleifergebnisse
Sauberer KSS durch maßgeschneiderte Filterlösungen

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Für hochwertige Schleifergebnisse ist die Feinstreinigung der Schleiföle und anderer Kühlschmierstoffe (KSS) unerlässlich. Knoll Maschinenbau ist auf Filterlösungen für unterschiedlichste Schleifprozesse spezialisiert und zeigt auf der Grindtec sein breites Angebot – vom filterverbrauchsstofffreien Feinstfilter Micropur über den Hydrostatfilter HL und den neu entwickelten Hydropur-Filter bis zur Zentrifuge für den Bypass-Betrieb.

Je feiner die Zerspanung, desto mehr steigt der Anteil feinster Partikel im Schleiföl oder KSS, was wiederum die Qualität des Bearbeitungsergebnisses gefährdet. Dies zu verhindern, ist die Aufgabe des modular aufgebauten Filters Micropur von Knoll, der in der Hartmetall-, HSS- und Gussbearbeitung eingesetzt wird. Mit ihm werden Filterfeinheiten 3 µm erzielt, und durch seine spezielle Konstruktion kommt er ohne Filterverbrauchsstoffe aus, was wesentlich zu seiner hohen Wirtschaftlichkeit beiträgt.

Vom Einzelsystem bis zur Großanlage

Das kleinste Standardmodell, der Micropur 120, wird auf der Messe gezeigt – zusammen mit dem von der Kapazität her abgestimmten, integrierten Abschlammkonzentrator AK5, der für einen automatisierten Schlammaustrag sorgt. Der Micropur 120 enthält zwei rückspülbare Filterelemente für eine Filterleistung von rund 120 l/min. Zum Angebot gehören darüber hinaus Einzelanlagen in den Baugrößen 240 und 480 sowie individuell konfigurierte, zentrale Filteranlagen für ganze Fertigungsbereiche. In solchen Großanlagen werden bis zu vierzig Micropur-480-Module kombiniert. Damit lässt sich ein KSS-Volumen von über 19 000 l/min reinigen, was zur Versorgung von weit über 250 Maschinen genügt.

Eine weitere Filtertechnik bietet der Hydrostatfilter HL. Dieser Schrägbett-Vliesfilter wird beim Schleifen zumeist als eigenständige Reinigungseinheit für Öle und andere KSS eingesetzt (Funktionsweise siehe unten). Er kombiniert Filtervlies und einfache Vakuumtechnik, die für geringe Restfeuchte im Vlies- und Schmutzaustrag sorgt. Das reduziert die Entsorgungskosten und minimiert den KSS-Verlust.

Der Hydrostatfilter HL überzeugt außerdem durch geringen Vliesverbrauch, hohe Filterfeinheit und problemlosen Austrag von Spänen, auch von Leichtmetallen. Er ist universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe und KSS. Auf der Grindtec zeigt Knoll eine Variante des Hydrostatfilters HL 450/2000, die zusammen mit dem renommierten Schleifmaschinenhersteller Mägerle entwickelt wurde. Das Ergebnis ist ein für den Kunden standardisiertes Baukastensystem, das durch äußerst kompakten Aufbau eine optimale Nutzung der Stellfläche gewährleistet.

Modulares Filterkonzept

Wer seine Filteranlage selbst konfigurieren möchte, ist mit dem neu entwickelten Hydropur gut beraten. Dieses modular aufgebaute Standardprodukt besteht in der Grundanlage aus Tank und Filteroberteil. Ganz nach Bedarf können Pumpen, Kühler etc. ergänzt werden – für einfachste Ausstattung bis zur Vollversion, die dann selbst anspruchsvollsten Anforderungen gerecht wird.

Des Weiteren stellt Knoll eine automatische Flüssigkeitszentrifuge CA 100 aus, die in der Schleifölreinigung mit ihrer bewährten Technologie hohe Bedeutung hat. Sie übernimmt in vielen Filteranlagen die Badpflege im Bypass und verhindert die Aufkonzentration von Feinpartikeln. Auch für Nachrüstungen an bestehenden Systemen wird diese Anlagentechnik gern verwendet.

Knoll Maschinenbau GmbH
www.knoll-mb.de
Grindtec Halle 5 Stand 5116

Knoll Maschinenbau GmbH
Schwarzachstr. 20
D-88348 Bad Saulgau
Telefon: +49–7581–2008–0

E-Mail: info.itworks@knoll-mb.de
Internet: www.knoll-mb.de


Funktionsweise der Hydrostatfilter HL

Die Schmutzflüssigkeit strömt durch den Einlaufkasten in den Filter und läuft dann durch das Filtervlies in die Filterkammer. Von dort strömt das gereinigte Medium in den Reintank. In der Filterkammer erzeugt die Vakuumpumpe einen Unterdruck. Durch die hohe Druckdifferenz an der Filterfläche entsteht auf dem Filtervlies ein dicker Filterkuchen (Konzentrat), der selbst als Filtermedium dient und kleinste Schmutzpartikel abscheidet.

Der zunehmende Filterkuchen verursacht einen abnehmenden Volumenstrom durch die Filterfläche; das Niveau der Schmutzflüssigkeit steigt an. Bei einem definierten Niveau schaltet der Bandantrieb ein und befördert den Trägergurt zusammen mit dem Filtervlies ein Stück weiter. Damit gelangt sauberes Filtervlies auf die Filterfläche, der Volumenstrom steigt an und das Niveau der Schmutzflüssigkeit nimmt wieder ab.

Nach dem Austritt aus der Schmutzflüssigkeit läuft das Filtervlies über die Trocknungsstrecke. Die durchströmende Luft entzieht dem Vlies und Schmutz einen Großteil der Feuchtigkeit, bevor sie in den Schlammbehälter gelangen.

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