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Reinigungsprozesse lückenlos überwacht

Analyse- und Messsystem spürt Verunreinigungen im Medium sicher auf
Reinigungsprozesse lückenlos überwacht

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Die Heinrich Huhn GmbH & Co. KG aus Drolshagen stellt Metallformteile und Baugruppen unterschiedlichster Bereiche her. Insbesondere die Automobil- und deren Zulieferindustrie zählen zu den Kunden. Um die ständig steigenden Anforderungen an Qualität und Produkthaftung zu erfüllen, suchten die Qualitätssicherer von Huhn nach einer Lösung, die eine lückenlose Überwachung der Reinigungsprozesse ermöglicht. Beim Emsbürener Spezialisten für industrielle Teilereinigung, Libelle praecisio, wurden sie fündig.

Die Bedeutung der Oberflächenreinigung ist in den letzten Jahren unaufhaltsam gestiegen. Mit der Einführung der Richtlinie „Prüfung der technischen Sauberkeit – Partikelverunreinigung funktionsrelevanter Automobilteile“ durch den Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA 19) beispielsweise scheint die industrielle Teilereinigung generell als wertschöpfender Bestandteil der Fertigungskette akzeptiert zu werden. Dabei spielen vor allem für die Zulieferer auch Produkthaftungsgründe eine wesentliche Rolle.

Mit diesem Wissen gründete Huhn bereits im Jahr 2008 die Arbeitsgruppe Reinigung, die bei ihren Recherchen im Internet auf Libelle praecisio gestoßen war. Libelle praecisio ist ein eigenständiges Kompetenzzentrum der BvL Oberflächentechnik GmbH mit Sitz in Emsbüren. Mit Fluid Control und Oil Control bietet Libelle zwei neuartige Analyse- und Messsysteme an, die eine lückenlose Kontrolle und Dokumentation der Teilereinigungsprozesse ermöglichen – bei günstigem Preis-Leistungsverhältnis.
Es folgten erste Gespräche auf der Stuttgarter Fachmesse Parts2clean. Schon bald darauf stellte ein Kunde das Team von Huhn vor die Aufgabe, den Anforderungen der Reinheitsvorschrift nachweislich zu entsprechen. Zunächst einigte man sich darauf, Partikelvolumen als Grenzwert vorübergehend noch zu akzeptieren. Die Forderung lautete aber eindeutig: Schafft Euch ein Labor an! Das war jedoch aus Kostengründen kaum machbar. Libelle praecisio bot Huhn die Möglichkeit, die Reinigungsprozesse neben den regelmäßig durchgeführten externen Laboruntersuchungen lückenlos zu überwachen und zu dokumentieren.
2010 entschloss sich das Team von Heinrich Huhn um den Verfahrenstechniker Karl-Albert Hardenacke und den Qualitätsbeauftragten Carsten Strauß, das Libelle-System über einige Monate leihweise zu testen. Hardenacke räumt ein, dass Libelle intern zunächst kritisch gesehen wurde – bis das Gerät richtig kalibriert war. „Nach ungefähr zwei Wochen stimmten die Messungen dann aber mit unseren Werten überein, und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern stieg. Wir wurden in dieser Zeit ausgezeichnet von Libelle betreut – dadurch haben wir die Anfangsschwierigkeiten relativ schnell überwunden.“
Strauß ergänzt: „Auslöser für diesen auch für uns wichtigen Qualitätssprung war die Kundenanforderung. Personalaufwand, Laborkosten, halbjährliche Qualifikation im Labor – all das galt es abzuwägen. Libelle war für uns der günstigste und dennoch sicherste Weg, den Kundenforderungen zu genügen. Mit Libelle Fluid Control und Libelle Oil Control verfügt Huhn jetzt über ein sicheres Analyse- und Messsystem, mit dessen Hilfe Badwechsel genau dann erfolgen, wenn es notwendig ist, und filmische Verunreinigungen werden sicher aufgespürt. Die lückenlose Dokumentation der Reinigungsprozesse gibt uns die größtmögliche Sicherheit, den Reinheitsanforderungen der Kunden zu genügen.“
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