Fräsmaschinen-Hersteller vertraut auf neu entwickeltes Faltenbalg-System Individuell und sicher geschützt

Fräsmaschinen-Hersteller vertraut auf neu entwickeltes Faltenbalg-System

Individuell und sicher geschützt

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Wo gefräst wird, fliegen naturgemäß Späne. Der Fräsmaschinen-Hersteller Kunzmann vertraut zum Schutz vor umherfliegenden Teilchen sowie Verunreinigungen seit vielen Jahren auf Schutzabdeckungen von Hema. Für die aktuellen Maschinen haben die Schutzabdeckungsexperten jetzt einen komplett neuen Faltenbalg entwickelt.

Die Kunzmann Maschinenbau GmbH mit Sitz in Remchingen-Nöttingen bei Karlsruhe stellt universelle Fräs- und Bohrmaschinen sowie Bearbeitungszentren her. 1907 gegründet, hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte zu einer festen Größe im Werkzeugmaschinenbau entwickelt. Mit einem hochqualifizierten, flexiblen und engagierten Mitarbeiterteam sowie unter Einsatz modernster Technik in Entwicklung und Fertigung begegnet Kunzmann den stetig steigenden Qualitätsanforderungen seiner Kunden. Der Hersteller legt dabei besonderen Wert auf eine eigene Fertigung für präzisionsbestimmende Bauteile und ein wirkungsvolles Qualitätsmanagement-System.

Einen Namen hat sich das Unternehmen unter anderem mit seinen manuell bedienbaren Fräsmaschinen der Serien WF 400 und WF 600 gemacht. Diese kommen in unterschiedlichen Industriebranchen zum Einsatz, wenn es darum geht, Metallteile schnell und einfach herzustellen. Etabliert haben sich diese Serien aber besonders im Ausbildungsbereich: In Berufsschulen wie auch in Lehrwerkstätten von Industriefirmen sind die Maschinen beliebte Arbeitsplätze, mit denen sich die Methoden und Techniken des späteren Arbeitsalltags leicht erlernen lassen.
Auch die aktuellen Ausführungen WF 410 und WF 610 zeichnen sich durch ihr einfaches und intuitives Bedienkonzept aus: Über einen Betriebsartenwahlschalter kann der Anwender die Maschinen in der Variante MC sowohl im konventionellen als auch im CNC-Betrieb einsetzen. Die Maschinentypen WF 410 M, WF 610 M sowie WF 410 MA und WF 610 MA lassen sich auch handgesteuert im offenen Betrieb bedienen. Alle Maschinen entsprechen der aktuell gültigen Maschinenrichtlinie. Damit sind sie für den Lernbetrieb prädestiniert. Die Kreuzschieberbauweise mit gehärteten Flachführungen in allen drei Achsen verleiht der Maschine zudem hohe Robustheit. Die Maschinen sind mit mechanischen Handrädern in allen drei Achsen ausgestattet.
Verbesserte Schutzabdeckung
Zeitgemäße Sicherheitstechnik ist durch den Einsatz modernster Steuerungen und Regelungskomponenten gewährleistet. Um den Komfort für die Anwender dieser Fräsmaschinen weiter zu erhöhen und Verunreinigungen vorzubeugen, hat Kunzmann die aktuellen Fräsmaschinen der WF 410/610-Serien nun mit verbesserten Schutzabdeckungen von Hema ausgerüstet.
Der Fräsmaschinen-Hersteller vertraut schon seit vielen Jahren auf die verschiedenen Schutzsysteme von Hema Maschinen- und Apparateschutz. „Hema hat sich über Jahrzehnte als zuverlässiger Lieferant bewiesen“, erklärt Einkaufsleiter Michael Seemann. „Das Unternehmen steht für eine gleichbleibend gute Qualität, intensive Betreuung und schnelle Reaktionszeiten, wenn es darauf ankommt.“ Bisher wurde der Kugelgewindetrieb in der Z-Achse der Fräsmaschinen mit den zuverlässigen Duraspring-Spiralfedern von Hema geschützt. Als Kunzmann in diesem Frühjahr die Fräsmaschinen einer Produktüberarbeitung unterzog, wurde das etablierte Schutzsystem konstruktionsbedingt durch eine alternative Lösung ersetzt.
Kunzmann änderte das Design der Fräsmaschinen WF 410 beziehungsweise WF 610 leicht ab: Die Verfahrwege wurden in der X- und in der Z-Achse vergrößert – bei gleicher oder teilweise sogar geringerer Aufstellfläche. Dieses Design-Review nutzte der Hersteller dazu, die bewährten Duraspring-Spiralfedern durch ein effizienteres Schutzsystem von Hema zu ersetzen, um den Komfort für den Bediener weiter zu erhöhen und einen noch besseren Schutz vor Verschmutzungen zu gewährleisten.
Für die neue Schutzlösung besuchten die Experten von Hema die Kunzmann Maschinenbau GmbH vor Ort am Stammsitz in Remchingen, um gemeinsam mit den Kunzmann-Konstrukteuren das optimale Schutzsystem zu bestimmen. So entstand ein neues, spezielles Faltenbalg-System mit robusten Federstahllamellen. „Die Besonderheit der neuen Schutzabdeckung ist ihre schräge Form an der Vorderseite“, so Thomas Werner, Regional Sales Manager bei Hema. „Sie ist perfekt an das Design der Fräsmaschine angepasst und erhöht den Bedienkomfort für den Anwender.“
Das neuentwickelte System erfüllt seinen Zweck perfekt. „Unsere ersten Eindrücke von Hemas neuem Faltenbalg sind durchweg positiv“, lobt Einkaufsleiter Seemann. „Die Zusammenarbeit mit dem Hema-Team war gewohnt konstruktiv.“ Er hebt zudem hervor, dass der Faltenbalghersteller sehr schnell ein Funktionsmuster zum Test bereitgestellt habe. Dies hätte stark dazu beigetragen, rasch ein optimales Endergebnis zu erzielen.
Seit Juni stattet Kunzmann seine Fräsmaschinen der Baureihen WF 410 und WF 610 nun standardmäßig mit den neuen, an der Vorderseite schrägen, Faltenbälgen aus. Auch für Hema selbst hat sich die völlige Neuentwicklung gelohnt: „Das Produkt ist marktreif und lässt sich hervorragend für zukünftige, andere Anwendungsfälle adaptieren“, erläutert Werner. Hema stellt die Schutzsysteme kundenspezifisch her und passt sie auf Wunsch exakt an die individuelle Anwendung an. ■
Hema Maschinen- und Apparateschutz GmbHwww.hema-group.comAMB Halle 4 Stand C78
Kunzmann Maschinenbau GmbHwww.kunzmann-fraesmaschinen.deAMB Halle 7 Stand B31

Spezialist für Maschinenschutz
Neben Schutzabdeckungen und Rückwandsystemen für industrielle Anwendungen stellt Hema auch Maschinenschutzscheiben mit und ohne integrierte Beleuchtung her. Drehfenster für Bearbeitungsmaschinen ergänzen diesen Bereich. Zum Produktportfolio gehören außerdem Klemm- und Bremssysteme. Hier hat das Unternehmen aus dem südhessischen Seligenstadt seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung sicherer und leistungsfähiger Sicherheitselemente einfließen lassen. Neben den Systemen für rotatorische Klemmungen bietet Hema für viele weitere Anwendungen die passende Klemm- oder Bremseinheit an, beispielsweise Klemm- oder Bremssysteme für axiale Wellenbewegungen und für Linearführungssysteme.
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