Kühlschmierstoff – der unterschätzte Produktivitätsfaktor Flüssiges Werkzeug

Kühlschmierstoff – der unterschätzte Produktivitätsfaktor

Flüssiges Werkzeug

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Im hauseigenen Technologiecenter testen die Blaser-Experten die Kühlschmierstoffe schon in der Entwicklungsphase auf Herz und Nieren. Bild: Blaser
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Beim Zerspanen sind diverse Faktoren für die Produktivität maßgebend: Material, Maschine, Werkzeug und auch der Kühlschmierstoff. Letzterer liefert einen oft unterschätzten, aber sehr zentralen Beitrag. Blaser Swisslube bietet hochspezialisierte Kühlschmierstoffe, die auch die komplexesten Schleif-Anforderungen meistern. Auf der Grindtec präsentieren die Schweizer das neue Hochleistungsschleiföl Blasogrind GTC 7.

Der Kühlschmierstoff, bekräftigen die Experten bei Blaser, kann weit mehr sein als „das notwendige Übel“ wie manch einer denkt. Richtig eingesetzt, wird er nämlich zum flüssigen Werkzeug. Die BlaserFachleute im Verkauf, im Forschungs- und Entwicklungslabor, im Technologiecenter und im Kundendienst durchleuchten den Fertigungsprozess der Kunden als Ganzes. „Durch diese umfassende Fachkompetenz wird der Kühlschmierstoff zu einer genau auf die Bedürfnisse des Partners zugeschnittene Lösung, die sowohl die Produktivität steigert als auch die Wirtschaftlichkeit und Bearbeitungsqualität erhöht“, erläutert Geschäftsführer Marc Blaser. „Deswegen nennen wir es das flüssige Werkzeug.“

Was viele nicht wissen: Der Kühlschmierstoff macht lediglich 0,5 Prozent der Fertigungskosten eines produzierten Werkstücks aus, hat aber auf bis zu 99,5 Prozent der Fertigungskosten Einfluss. „Mit einer kleinen Veränderung des Kühlschmierstoffes kann also eine große Hebelwirkung auf die Produktivität und die Maschinenkosten ausgelöst werden“, so Marc Blaser.

Im hauseigenen und in der Branche einzigartigen Technologiecenter testen die Blaser-Experten die Kühlschmierstoffe schon in der Entwicklungsphase auf Herz und Nieren. Neben topmodernen Dreh- und Fräsmaschinen verfügt das Technologie Center auch über eine Schleifmaschine der neuesten Generation.

Besonders komplex: Schleifen

Der Schleifprozess stellt an einen Kühlschmierstoff besonders hohe Ansprüche, da das Schleifen ein sehr komplexer Vorgang ist. Idealerweise wird ein hoher Abtrag ohne Zerstörung des Materials durch Wärme, Druck oder Vibrationen erzielt und die geforderten Toleranzen und Oberflächengüten erreicht – und das möglichst prozesssicher und mit hoher Standzeit der Schleifscheibe und des Kühlschmierstoffes. „Beim Schleifen werden 90 Prozent der zugeführten Energie in Wärme umgewandelt und nur zehn Prozent für die Spanbildung verwendet“, erklärt Marc Blaser. „Der Kühlschmierstoff muss diese Wärme abführen und in allen Phasen unterstützend wirken.“

Auf der Schleiftechnik-Leitmesse Grindtec wird Blaser Swisslube unter anderem das neu entwickelte Hochleistungsschleiföl Blasogrind GTC 7 vorstellen. Die leistungsorientierte Formulierung sorgt für hohe Abtragsraten und ausgezeichnete Oberflächengüte. Der sehr schnelle Luftaustrag ermöglicht eine optimale Kühlleistung. Am Messetand können Besucher mit eigenen Augen beobachten, wie schnell Schaum und Luftblasen beim Blasogrind GTC 7 verschwinden. Weitere Vorteile des Hochleistungsöls sind die farblose Transparenz und der neutrale Geruch.

Blaser Swisslube AG
www.blaser.com
Grindtec Halle 7 Stand 7003


„Keine einzige Luftblase zu erkennen“

Rico Pollak, Verantwortlicher für das Segment Schleifen bei Blaser Swisslube, erklärt die Vorteile des neuen Schleiföls Blasogrind GTC 7.

Was zeichnet dieses neue Schleiföl aus?

Pollak: Bei Blasogrind GTC 7 handelt es sich um ein Hochleistungsschleiföl. Wir haben bei der Formulierung alles daran gesetzt, die Leistung zu optimieren: Hohe Abtragsraten, lange Abrichtintervalle und eine ausgezeichnete Oberflächengüte. Damit ist das Produkt besonders geeignet für das Werkzeugschleifen und Nachschärfen, aber auch für das Profil- und Tiefgangschleifen.

Sie betonen auch den schnellen Luftaustrag?

Pollak: Ja, der schnelle Luftaustrag ist beim Schleifen sehr wichtig. Er ermöglicht eine optimale Kühlleistung, verhindert Mikrorisse im Werkzeug und erlaubt den Einsatz kleiner Maschinentanks. Auf der Grindtec werden wir demonstrieren, wie schnell der Luftaustrag beim Blasogrind GTC 7 vonstatten geht – in kürzester Zeit ist keine einzige Luftblase zu erkennen!

Rico Pollak ist bei Blaser Swisslube für das Segment Schleifen verantwortlich. Bild: Blaser


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