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Emco schließt Geschäftsjahr 2021 mit Umsatzplus von 24 %

Werkzeugmaschinenhersteller
Emco: Start ins Geschäftsjahr birgt hohen Auftragsbestand und ein Jubiläum

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Die Geschäftsführer des Werkzeugmaschinenherstellers Emco (v.l.n.r.): Mag. Horst Rettenbacher, CFO, Dr. Ing. Stefan Hansch, CEO, CSO Philipp Hauser, BBA Bild: EMCO

Nach einem sehr herausfordernden Geschäftsjahr 2021/22 geprägt von Corona, Lieferkettenproblemen und Kurzarbeitsmaßnahmen, konnte Emco das Geschäftsjahr 2021/22 (01.04.2021 – 31.03.2022) mit einem Umsatzplus von 24 % abschließen und damit das Umsatzniveau von 2019 wieder erreichen.

Der Mitarbeiterstand konnte in Hallein gehalten werden, neue Mitarbeiter werden aktuell für zahlreiche Bereiche, wie Service, Sales-Innendienst, IT, usw. gesucht. Im Herbst 2022 wird auch das Lehrlingsteam vor allem im Bereich der gewerblichen Lehrlinge erweitert werden. Drei Lehrplätze (Maschinenbau oder Mechatronik) werden zusätzlich für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt.

Als weiteren Taktgeber für die positive Geschäftsentwicklung und den Markenauftritt in Italien hat Emco im September 2021 ein neues Technologiezentrum in Belforte Monferrato mit einem repräsentativen Querschnitt des Produktprogramms für Interessenten eröffnet.

Ebenso breit aufgestellt wie das Produktsortiment des Unternehmens sind auch die verschiedenen Kundensegmente. Neben den traditionellen Klein- und Mittelbetrieben, die zum langjährigen Kundenstamm von Emco zählen, ist es in den vergangenen Jahren immer besser gelungen mit technologisch innovativen Lösungen, hoher Flexibilität und Kundenorientierung das Vertrauen großer, internationaler Firmen zu gewinnen.

Geschäftsbereiche Automatisierung und Digitalisierung

Automationslösungen und Digitalisierung der Prozesse waren und sind dabei in den Entscheidungsprozessen zu zentralen Themen geworden. Die Möglichkeiten und Chancen in diesen Geschäftsbereichen lassen das Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen sehr positiv in den weiteren Verlauf des Jubiläumsjahres blicken.

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Dr. Ing. Stefan Hansch, CEO, Emco
Bild: EMCO

“Wir konzentrieren uns mit voller Kraft auf die Themen, die wir als Team positiv im Sinne unserer Kunden gestalten können.“
– Dr. Ing. Stefan Hansch, Emco

Für Emco-Geschäftsführer Dr. Ing. Stefan Hansch ist in dieser Situation v.a. die Konzentration auf die beeinflussbaren Faktoren essentiell: “Wir konzentrieren uns mit voller Kraft auf die Themen, die wir als Team positiv im Sinne unserer Kunden gestalten und beeinflussen können – das gilt für alle Bereiche, ob Entwicklung, Produktion oder Service. Und nicht zuletzt stimmt uns der sehr gute Auftragseingang der vergangenen Monate, der sich zu stabilisieren scheint, zuversichtlich“, so Hansch.

Emco investiert in die Zukunft

Im März 2022 konnte eine für die Entwicklung des Fräsmaschinen-Segments wichtige Investition erfolgreich abgeschlossen werden: Am Standort der CNC-Fräsmaschinen-Produktion in Pordenone, einer von 5 europäischen Emco Produktionsstandorten, wurde das Nachbargrundstück mit Halle für eine Produktionserweiterung erworben. Hier stehen weitere 2235m² Produktionsflächen und 270m² Büroflächen für die nächsten Sortimentserweiterungen bei den Bearbeitungszentren der UMill- und MMV-Serie bereit.

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Präzisionsbearbeitung an einer Dynamill G5
Bild: EMCO

Investitionen in die Nachhaltigkeit sind am Headquarter-Standort Hallein bereits in der Umsetzung – eine komplette Dachsanierung und Installation einer Photovoltaik-Anlage mit 7900 m² Fläche und einer Leistung von 400 kWp.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022

Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des laufenden Geschäftsjahres seien derzeit schwer abschätzbar, da sie nun zusätzlich massiv durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt sind, heißt es aus dem Unternehmen. Emco ziehe sich aus dem Markt Russland zurück, vorbehaltlich der Fertigstellung von bereits im Aufbau befindlicher und von den Sanktionen nicht betroffener Maschinen, die noch ausgeliefert werden müssen. Man gehe auch davon aus, dass es in naher Zukunft neben den unmittelbaren Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen auch indirekte Folgen wie z.B. eine Steigerung der Kosten durch höhere Energiepreise oder Beschaffungskosten, sowie weitere Störungen in den Lieferketten geben wird.

„75 Jahre Emco sind ein guter Grund auf das Erreichte stolz zu sein.“
– Dr. Ing. Stefan Hansch, Emco

Die Voraussetzungen, unbeschwert ein Jubiläum zu feiern, seien in diesen Zeiten nicht gegeben. Trotzdem seien 75 Jahre Emco ein guter Grund auf das Erreichte stolz zu sein. Für Geschäftsführer Hansch ist vor allem der große Erfahrungsschatz als Fundament für weitere Innovationen wichtig: „Wir verfügen an unseren Standorten über vielfältiges Know-how in den Bereichen Drehen, Fräsen und bei Ausbildungsmaschinen. Es ist uns gelungen, dieses Wissen zu bündeln und in Form von schlüsselfertigen Lösungen für unsere Kunden umzusetzen.“ (eve)

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Synergie aus Drehen und Fräsen: 75 Jahre Emco und 75 Jahre Emco Mecof
Bild: EMCO


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