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“Stuttgart wird zur Welthauptstadt der E-Mobilität“

30. International Electric Vehicle Symposium & Exhibition
“Stuttgart wird zur Welthauptstadt der E-Mobilität“

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„Die Jubiläumsausgabe der EVS findet zur richtigen Zeit, am richtigen Ort statt“, sagte Franz Loogen Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie, Baden-Württemberg anlässlich der Preview zur EVS30 in Stuttgart. Das 30. „International Electric Vehicle Symposium & Exhibition“ findet vom 9. bis 11. Oktober 2017 in Stuttgart statt und „wird der Branchentreffpunkt des Jahres werden“, ist sich Loogen sicher. Gastgeber der EVS sind die World Electric Vehicle Association (WEVA) und die European Association for Battery, Hybrid and Fuel Cell Electric Vehicles (AVERE). Was im Jahr 1969 als wissenschaftliches Forum für den globalen Austausch zu neuen Technologien ins Leben gerufen wurde, ist heute ein zentraler Branchentreffpunkt für die gesamte Industrie der Elektromobilität.

„Die EVS ist die Leistungsschau für die E-Mobilität und für die alternativen Antriebskonzepte“, sagte Loogen. „Weltweit führen viele Faktoren dazu, dass sich der Trend zur Elektromobilität beschleunigt. Im vergangenen Jahr wurden weltweit schon 1,3 Millionen E-Fahrzeuge verkauft. Eine Steigerung von knapp 50 Prozent.“ Zudem haben noch nie so viele Unternehmen neue alternative Mobilitätsprodukte angekündigt wie in diesem Jahr. Die EVS soll gerade KMUs die Möglichkeit geben sich ausführlich über moderne Antriebskonzepte zu informieren.
Als Partner werden in diesem Jahr Bosch, Daimler, EnBW, Mahle und Porsche die Veranstaltung unterstützen. „Momentan findet ein Umbruch statt“, sagte Jochen Hermann Leiter Entwicklung CASE und Entwicklung e-Drive, Daimler AG. „Emissionsfreie Technologien sind ein integraler Bestandteil der Daimler Antriebsstrategie. Neben Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit 48 Volt-Systemen wird unser Portfolio bis 2025 bereits mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge im Pkw-Segment enthalten – vom City-flitzer smart electric drive über sportliche SUVs bis hin zur Luxuslimousine der Marke EQ. Mit dieser neuen Marke starten wir unsere elektrische Produktoffensive. Der Durchbruch der E-Mobilität erfordert jedoch mehr als überzeugende Fahrzeuge. Vor allem die Verfügbarkeit eines intelligentes Ökosystems bestehend aus Infrastrukturangeboten, Services und innovativen Technologien wird dazu führen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.“
Neben den OEMs haben auch die Zulieferer einiges neues zu präsentieren, so kündigte Dr. Mathias Pillin, Mitglied des Bereichsvorstands bei Gasoline Systems mit Zuständigkeit für Elektrifizierung bei der Bosch GmbH an, dass man den Kunden die Angst vor einer zu geringen Reichweite des Fahrzeuges nehmen werde. Dazu beschäftige man sich unter anderem mit modernsten Halbleiteren für die Leistungselektronik. Ebenso arbeiten die Boschler daran die Leistungsdichte innerhalb der Batterien so zu erhöhen, dass bei gleichem Batterievolumen eine höhere Reichweite resultiert. Über 400 Millionen Euro im Jahr investiere man bei Bosch in die Batterieforschung. Ob man auch eine eigene Batteriefertigung aufbauen werde, wird sich zum Ende dieses Jahres entscheiden.
Als revolutionär gilt der Mission E von Porsche, innerhalb von 15 Minuten sollen 80 Prozent der Ladekapazität des künftigen Elektro-Porsches wieder aufgefüllt sein. Wie das gehen kann hat Otmar Bitsche, Leiter E-Mobility bei der Porsche AG erklärt. Das Fahrzeug würde mit 800 Volt geladen und so können die Ladeströme halbiert werden. Was zur Folge hat, dass man es mit handhabbaren Leitungsquerschnitten zu tun hat. Zudem werde man Batterie-Technik verwenden, die beim Laden die gleiche Leistung aufnehmen kann, wie sie beim Fahren abgibt.
Der Energieversoger EnBW AG hat sich ebenfalls gründlich auf die E-Mobilität vorbereitet: „Elektrisch fahren fasziniert, und es ist unser Ziel, diese Faszination so einfach wie möglich erlebbar zu machen,“ sagte Timo Sillober, Leiter Produkt- und Angebotsmanagement, Digitalisierung, EnBW AG. „Indem wir den Ladestrom auf intelligente Art und Weise dahin bringen, wo er gebraucht wird – an die Autobahn, in Kommunen und nach Hause. Und indem wir clevere Bezahlsysteme, schlaue Apps und nützliche digitale Services an den Start bringen.“
Um dem „Electric Vehicle“ weltweit zum Durchbruch zu verhelfen ist sich Loogen sicher, müsste man aber weit über Fragen des reinen Fahrzeuges hinaus denken. Es geht darum, das gesamte System Elektromobilität zu entwickeln und die richtigen Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle marktfähig zu machen. „Ich freue mich jetzt schon auf den die spannenden Vorträge und Diskussionen auf EVS30 im Oktober hier auf der Landesmesse Stuttgart“, so Loogen. ■

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