Schleifmaschinen

Studer erzielt Rekordumsatz in 2018

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Es war das beste Jahr seit der Gründung der Fritz Studer AG. 2018 erreichte das Unternehmen in nahezu allen Märkten einen Rekordumsatz. Präzisions-Rundschleifmaschinen wurden an Kunden in über 40 Länder weltweit geliefert.

Die Verknappung der weltweiten Beschaffungsmärkte, mit gleichzeitigem Anstieg der Auftragseingänge, forderte das Unternehmen stark. Gleichzeitig führte man die Entwicklung neuer Maschinen weiter bis zur Serienreife. Ein starkes Wachstum verzeichnete das schweizer Unternehmen 2018 in den zentraleuropäischen Märkte sowie Nord- und Osteuropa – hier erreichte man den höchsten Auftragseingang der Geschichte. Latein-Europa konnte zum dritten Mal hintereinander ein sehr starkes Jahr verzeichnen. Auch in China konnte Studer im Jahr 2018 stark wachsen. Die Nachfrage war vor allem bei den Innenrundschleifmaschinen hoch – 2018 konnte hier ein Rekord-Auftragseingang verzeichnet werden.

Den größten Umsatz erzielte der Schleifmaschinenspezialist mit der S33, der Favorit und der S41. Die S31 konnte der Rundschleifer im letzten Jahr zum 1000sten Mal ausliefern. „Damit beweist die Maschine seit Jahren höchste Zuverlässigkeit und Präzision“, erläutert Sandro Bottazzo, CSO der Fritz Studer AG. Schließlich verzeichnete auch die kleine Produktions-Rundschleifmaschine S11 einen neuen Verkaufsrekord.

Weltweit nahe am Kunden

Studer ist weltweit zu Hause und deckt alle Weltmärkte mit spezialisierten Vertretungen ab. „Wir sprechen die Sprache unserer Kunden: mit über 150 Vertriebspartnern haben wir das weltweit dichteste Beraternetz im Schleifen“ ist Bottazzo sichtlich stolz. Die Kunden sind vor allem in den folgenden Segmenten tätig:

  • Automobilbranche: Die Branche wuchs nach einem sehr starken 2017 im letzten Jahr weniger an.
  • Maschinenbau: Er ist konstant stark und wichtig.
  • Werkzeug- und Formenbau: Das zweite Jahr hintereinander befindet er sich bei einem hohen Anteil.
  • Job-Shopper: Ein eminent wichtiges Segment für die Schweizer. Es zeichnet sich durch eine hohe Treue und Langfristigkeit aus.
  • Aerospace: Die Branche befindet sich auf einem konstant hohen Niveau. Auch hier profitiert Studer von der großen Nachfrage im weltweiten Flugverkehr.

Studer deckt auch kleinere Märkte wie beispielsweise den Medizintechnikbereich ab. Bei vielen Herstellern von Implantaten oder Medizinwerkzeugen sind die Schweizer der bevorzugte Partner.

Customer Care

Studer unterstützt seine Kunden mit 200 Mitarbeitern im Customer Care, davon weltweit über 130 lokale Servicetechniker. Die Kundennähe zeigt sich auch in der Sprachenvielfalt des Unternehmens. In insgesamt zehn verschiedenen Sprachen ist Studer für seine Kunden da.

„Für die Kunden schnell und kompetent zur Seite stehen. Das ist das Ziel von Studer“, erläutert Bottazzo. Für eine noch bessere Betreuung hat man den Solution Support eingeführt. Diese Maßnahme hilft, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und das Wissen besser in der Firma zu verteilen.

Der Bereich Customer Care wächst im zweistelligen Bereich. Für sämtliche Customer-Care-Dienstleistungen verzeichnete Studer einen neuen Rekord.

Technik und Operations

„Präzise Schleifmaschinen erfordern präzise Komponenten“, bekräftigt Jens Bleher, CEO von Studer. Deshalb baut das Unternehmen seine Kernkompetenz in der mechanischen Bearbeitung weiter aus. Mehrere Millionen wurden in drei große 5-Achs-Fräsbearbeitungszentren mit integrierter Drehfunktion investiert. Neben höherer Effizienz ermöglichen die neuen Maschinen eine noch bessere Präzision durch Komplettbearbeitung und Reduktion von Aufspannungen. Die Anlage bietet ideale Voraussetzungen, die Fabrikation nach modernsten Industrie-4.0-Standards zu digitalisieren. Studer wurde zudem in allen VDA- und ISO-Zertifizierungen auf die neuesten Standards auditiert und erfolgreich rezertifiziert.

Das Herzstück der Produktion ist die kontinuierliche Fließmontage. Dieses, im Maschinenbau revolutionäre System, hat nach einer Rekordproduktion im Jahr 2017 eine weitere Steigerung im Jahr 2018 ermöglicht und setzt hinsichtlich Produktivität neue Maßstäbe in effizientem Maschinenbau. Dank dieser konnte Studer die kürzesten Lieferzeiten der Schleifindustrie weiter halten. Ein durchaus sehr wichtiges Verkaufsargument für die Kunden der Fritz Studer AG.

Aussichten 2019

Die wichtigsten Indikatoren haben sich im vergangenen Jahr in allen Weltregionen verschlechtert. „Wir rechnen mit einer Beruhigung der Nachfrage im Jahresverlauf.“, prognostiziert Bleher. Doch bleibt der Schweizer Rundschleifspezialist anspruchsvoll und strebt weiterhin Wachstum an.

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