Startseite » News »

Prozessdigitalisierung für IT-Laien

Forscher arbeiten an No-Code-Plattform für Process Mining
Prozessdigitalisierung für IT-Laien

WZL-1-mav0920.jpg
Prozessverantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überführen selbstständig analoge Prozesse in softwaregestützte Workflows und werden befähigt, diese mittels Process Mining zu analysieren und zu optimieren. Bild: RAEng Publications/WZL
Anzeige
Im Zeitalter der Digitalisierung haben sich IT-Fachleute zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für produzierende Unternehmen entwickelt. Doch die Programmier-Cracks sind knapp. Im Verbundprojekt Pro-Mi-Digit arbeiten Forscher an einer agilen No-Code-Plattform, die auch IT-Laien die selbstständige Prozessdigitalisierung und datengetriebene Prozessoptimierung ermöglichen soll.

Am Verbundprojekt „Process Mining für No-Code-Digitalisierungsplattformen Pro-Mi-Digit“ beteiligen sich die Modell Aachen GmbH, die Spedition Berners GmbH, die Protection One GmbH und das WZL der RWTH Aachen. Ziel ist es, No-Code-Digitalisierung mit Process Mining in einer agilen No-Code-Plattform zu verknüpfen. IT-Laien soll dadurch die selbstständige Prozessdigitalisierung und datengetriebene Prozessoptimierung ermöglicht werden: Prozesse können auf diese Weise ohne eine einzige Zeile Quellcode in ausführbare Applikationen überführt und optimiert werden.

Applikationen verändern im laufenden Betrieb

Die agile No-Code-Plattform kennzeichnet sich durch die Möglichkeit, Applikationen im produktiven Betrieb jederzeit ohne die Gefahr einer Kompromittierung verändern zu können. Das Process Mining dient hierbei als Methode, um digitalisierte Prozesse auf Basis ihrer digitalen Spuren zu analysieren und iterativ entsprechend definierter Zielgrößen zu optimieren. Ergänzend wird das Nutzungsverhalten in der Interaktion mit dem System mittels Data Mining analysiert, um weitere Erkenntnisse zu Optimierungspotenzialen zu gewinnen. So soll mit Hilfe der Forschungsergebnisse der Engpass an IT-Fachkräften aufgelöst und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in KMU beschleunigt werden.

Das Verbundprojekt startete Anfang Juli mit einem Kick-off beim Verbundkoordinator Modell Aachen GmbH in Aachen. Der Schwerpunkt der Abteilung Quality Intelligence des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement des WZL liegt in der Synthese des Process Mining und des Data Mining zur Prozessoptimierung. Weiterhin werden im Rahmen der prototypischen Implementierung der agilen No-Code-Plattform und der Pilotierung in den Partnerunternehmen Fragestellungen hinsichtlich einer nachhaltigen und kontinuierlichen Prozessverbesserung im produktiven Betrieb untersucht.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt ProMi-Digit“ finden Sie auf der Projektseite des WZL und auf der Projektwebseite des Verbundkoordinators Modell Aachen GmbH.

WZL der RWTH Aachen
www.wzl.rwth-aachen.de


Mehr zum Thema Industrie 4.0
Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild mav Innovation in der spanenden Fertigung 9
Ausgabe
9-2020
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Neue Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de