Rund 4250 Fachbesucher – hochwertige Anfragen und Projekte

Parts2clean überzeugt in schwierigem Umfeld

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Rund 4250 Fachbesucher aus 48 Ländern sind zur Parts2clean 2019 nach Stuttgart gekommen. Bild: Deutsche Messe AG
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Die Stuttgarter Messe für Teilereinigung Parts2clean hat auch in schwierigem Umfeld mit Qualität, Quantität und Internationalität überzeugt. Laut Veranstalter Deutsche Messe AG wurden die Erwartungen der meisten Aussteller erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Geschafft hat die Parts2clean 2019 das nicht nur mit einem Besucheraufkommen auf dem Niveau des Noch-Boomjahres 2018, sondern auch mit hochwertigen Anfragen und Projekten, mit denen die Fachbesucher angereist waren.

Drei Tage lang, vom 22. bis 24. Oktober 2019, präsentierte sich die Parts2clean in ihrer 17. Auflage mit 230 Ausstellern aus 20 Ländern erneut als globale Informations- und Beschaffungsplattform für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung. Rund 4250 Fachbesucher aus 48 Ländern nutzten das Angebt in den Stuttgarter Messehallen, um sich über Lösungen für ihre Aufgabenstellungen zu informieren. Die internationale Leitmesse konnte damit das Niveau der Vorjahres-Veranstaltung halten.

Der Anteil ausländischer Besucher ist leicht gestiegen auf nunmehr 22 %. Davon waren 63 % aus EU-Ländern angereist, weitere 28 % aus dem übrigen Europa. Damit kommt fast jeder zehnte internationale Besucher aus einem Land außerhalb Europas. Die am stärksten vertretenen Besuchernationen nach Deutschland waren die Schweiz und Österreich, gefolgt von Italien, Frankreich und Großbritannien.

„Das stabile Besucherniveau in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigt die große Bedeutung der Parts2clean als weltweite Drehscheibe zur Geschäftsanbahnung im Bereich der industriellen Bauteilreinigung“, sagt Olaf Daebler, Global Director Parts2clean bei der Deutschen Messe AG.

Angesichts gedämpfter Konjunkturaussichten, eines von Unsicherheit geprägten Wirtschaftsumfelds im Bereich der Automobilindustrie sowie Meldungen über verringerte oder gestrichene Reisebudgets waren zahlreiche Aussteller mit durchaus verhaltenen Erwartungen zur Messe gekommen. „Von unseren Ausstellern haben wir erfahren, dass es in den Gesprächen vielfach um neue Anwendungen ging“, so der Parts2clean-Veranstalter.

Dies bestätigt Rainer Straub, Board of Management, Vice President Sales & Customer Service, Ecoclean GmbH: „Aufgrund der Vorzeichen und der Teilnahme an anderen Leitmessen im Vorfeld, ist die Parts2clean für uns stabiler gelaufen als erwartet. Es kamen deutlich weniger Besucher aus der Automobilindustrie, aber wir haben sehr substantielle Kontakte knüpfen können und neue Anfragen zu Reinigungsanforderungen erhalten, die wir so in der Vergangenheit nicht hatten. Dabei geht es um Aufgabenstellungen aus dem Leichtbau, der Medizintechnik, Elektronik, Präzisionstechnik und -optik. Sehr interessante Anfragen, unter anderem aus dem Bereich Aluminium-Druckguss, konnten wir auch durch unsere neue Lösung für das Entgraten und Reinigen von Einzelteilen in einem Prozess generieren sowie zur partiellen Bauteilreinigung“.

Hohe Entscheidungskompetenz und Investitionsbereitschaft

Dass die Gespräche bei der Parts2clean tiefgreifend und fachlich konkret sind, wird an der mit 99 % konstant sehr hohen Fachbesucherquote ebenso deutlich wie an der hohen Entscheidungskompetenz. Über die Hälfte der Besucher kommt aus dem Top-Management oder hat in seinem Unternehmen eine Leitungsfunktion. Mit 86 % ist die Zahl derer, die in betriebliche Investitionsentscheidungen involviert sind, gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. 76 % der Fachbesucher gaben an, die Parts2clean mit konkreten Investitions- und Kaufabsichten zu besuchen. Von ihnen planen 77 % die Investition innerhalb der kommenden zwölf Monate. Das Investitionsvolumen beträgt bei 39 % mehr als 100 000 Euro.

So konnten die ausstellenden Unternehmen daher auch entsprechend hochwertige Kontakte knüpfen und vielversprechende Projekte anbahnen, wie von Katharina Wolf, Assistentin der Geschäftsleitung bei der Vapic GmbH, zu hören war: „Die Parts2clean 2019 ist sehr gut für uns verlaufen. Durch unsere kreativere Standgestaltung haben wir die Aufmerksamkeit vieler Fachbesucher auf uns ziehen können, woraus sich interessante Fachgespräche und einige neue Projekte entwickelt haben. Wir werden 2020 wieder ausstellen, denn für uns ist es wichtig, auf der Parts2clean präsent zu sein.“

Fest steht die Teilnahme im kommenden Jahr auch für Raffaela Tessari, Sales and Customer Care beim italienischen Anlagenbauer Novatec s.r.l.: „Im Vergleich zu einer anderen Messe, an der wir im September teilgenommen haben, war die Parts2clean deutlich besser. Wir hatten unter anderem Besucher aus der Medizintechnik, der Präzisionsteileherstellung und der PVD-Beschichtung am Stand, so dass wir gute neue Kontakte knüpfen konnten. Bestandskunden haben uns hier auch besucht, was für uns ebenfalls wichtig ist.“

Zur Parts2clean waren Unternehmensvertreter aus unterschiedlichsten Branchen gekommen. Mit 39 % stellte die Automobil- und Fahrzeugindustrie nach wie vor die größte Besuchergruppe. Mit 32 % stieg der Anteil der Besucher aus dem Maschinen- und Anlagenbau gegenüber dem Vorjahr jedoch um um 9 %. Weitere wichtige Besucherbranchen sind die Metallbe- und -verarbeitung, die Oberflächentechnik und -bearbeitung, die Pharma-, Chemie- und Verfahrenstechnik sowie wie die Elektronik- und Elektroindustrie. Durch diesen branchenübergreifenden Fokus konnte auch dem leicht gesunkenen Anteil der Besucher aus der Automobilindustrie entgegengewirkt werden.

Dies bemerkte Peter Ruoff, Leitung Marketing & Vertrieb, Mafac – E. Schwarz GmbH & Co. KG: „Wir hatten in diesem Jahr gleich viele Besucher am Stand wie 2018, wobei die Automobilbranche und hier insbesondere die OEM und Tier-1-Zulieferer schwächer vertreten war. Dies wurde aber durch Besucher aus anderen Branchen wie der Uhrenindustrie, Medizin- und Lebensmitteltechnik sowie anderen Industriebereichen ausgeglichen. Sie sind mit einigen interessanten Aufgaben zu uns gekommen und ich bin sicher, dass wir aus den Kontakten wieder einige Aufträge generieren können.“

Davon geht auch Stephen Playdon, Regional Business Manager, Microcare Europe BVBA, aus: „Die Qualität der Besucher auf der Parts2clean ist sehr gut. Wir konnten tiefgreifende Gespräche führen, aus denen sich sicherlich einige Geschäfte ergeben. Darüber hinaus haben wir neue potenzielle Märkte für uns entdecken können.“

Für Michael Wickell, CEO der Viverk AB aus Schweden, war sein erster Messeauftritt auf der Parts2clean ebenfalls eine positive Erfahrung: „Es waren vielleicht nicht so viele Besucher hier, aber es waren genau die richtigen. Die Gespräche waren sehr konkret und wir haben viele Kontakte, mit denen wir in den kommenden Wochen detailliert über Projekte sprechen werden“.

Bernd Menke, Vertriebsleiter, BVL Oberflächentechnik GmbH, berichtet: „Die Parts2clean bietet in komprimierter Form eine gute Gelegenheit, aktuelle Neuheiten vorzustellen. So haben wir auf der diesjährigen Branchenleitmesse unsere Innovation Libelle Product Control präsentiert. Die intensiven Gespräche mit Bestandskunden und Interessenten zeigten uns auf Neue, dass der persönliche Kontakt nicht ersetzt werden, sondern durch jede Form der Kommunikation in digitaler und gedruckter Form nur ergänzt werden kann. Darüber hinaus ist die Parts2clean eine gute Möglichkeit, die aktuellen Marktentwicklungen im Blick zu haben.“

Begeistert vom seinem diesjährigen Messeauftritt war Albert R. Maurer, geschäftsführender Gesellschafter der schweizerischen Maurer Magnetic AG: „Die Wirtschaft hat sich verändert und es ist einiges im Umbruch. Das hat bei uns dazu geführt, dass die Messe deutlich besser als in den vergangenen Jahren, ja sensationell war. Wir konnten sehr viele und sehr gute technische Fachgespräche führen mit Unternehmensvertretern aus der Automobil- und Fahrzeugindustrie, aus der Herstellung von Großlagern und der Luftfahrt. Und das aus unterschiedlichsten Ländern.“

Von übertroffenen Erwartungen berichtet auch Dominik Schiller, Technical Marketing Spectroscopy, LTB Lasertechnik Berlin GmbH: „Wir haben auf der Parts2clean ein neues Produkt für den Bereich technische Sauberkeit vorgestellt und sind von der Qualität der Kontakte positiv überrascht“.

Für Edwin Zeng, Sales Manager, Hitachi High-Technologies Pte. Ltd., Singapore, hat sich seine Messepremiere ebenfalls gelohnt: „Die Parts2clean hat sich als sehr wertvoll für uns erwiesen. Die Besucher hier sind sehr fokussiert, so dass wir einige sehr gute Leads aus Deutschland und anderen Ländern in Europa erhalten haben. Ein guter Start für den Einstieg in den europäischen Markt.“

Noch erfolgreicher war die Teilnahme für Tobias Jessberger, Geschäftsführer der Jessberger GmbH, Ottobrunn: „Wir stellen seit mehr als zehn Jahren auf der Parts2clean aus. Wir schätzen die hohe Qualität der Fachbesucher und die interessanten Gespräche. Am letzten Messetag haben wir wieder konkrete Aufträge direkt auf dem Messestand erhalten. Unser jährliches Umsatzwachstum, auch in Zeiten einer zurückgehenden Konjunktur, basiert neben vielen anderen Faktoren auf der Teilnahme an derartigen Messen.“

Bedeutung der Teilereinigung steigt weiter

Unabhängig davon, ob klassische Aufgabenstellungen oder neue Anwendungen, beispielsweise in der additiven Fertigung, Elektromobilität oder durch Weiterentwicklungen in der Halbleitertechnologie: Die Bedeutung der Bauteilsauberkeit als Produkteigenschaft und Qualitätsfaktor wird weiter steigen. Und sie wird in immer mehr Branchen beziehungsweise für eine zunehmende Zahl von Komponenten ein Kriterium werden. Davon gehen auch die Besucher der internationalen Leitmesse aus, wobei es sich dabei um einen globalen Trend handelt. Entsprechend planen neun von zehn Besuchern, die Messe wieder zu besuchen.

Die nächste Parts2clean findet vom 27. bis 29. Oktober 2020 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

Parts2clean
www.parts2clean.de

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