Volles Haus beim Technologietag von Emag Koepfer Moderne Verzahnung für Getriebe

Volles Haus beim Technologietag von Emag Koepfer

Moderne Verzahnung für Getriebe

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Neben den ausgestellten Maschinen und Technologien konnten die Besucher des Emag Koepfer Technologietags ein vielfältiges Vortragsprogramm verfolgen. Bild: Emag
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Wie sich die Anforderungen der modernen Verzahnungsproduktion kosteneffizient und prozesssicher umsetzen lassen, hat Emag Koepfer auf seinem Technologietag am 26. April 2018 in Villingen-Schwenningen gezeigt. Dabei standen speziell die Produktionsbedingungen von modernen Getrieben im Fokus, und unterschiedliche Verzahnungstechnologien sowie komplette Fertigungssysteme wurden vorgestellt. So eigne sich die vertikale Drehmaschine VL 3 Duo mit einem Teilespektrum bis 150 mm Durchmesser ideal für die Fertigung von Getriebebauteilen.

„Wir als Emag Gruppe sind vor allem Systemlieferant“, erklärt Rainer Grupp, Geschäftsführer von Emag Koepfer. „Unsere Kunden suchen häufig eine Komplettlösung, also vom Rohteil bis idealerweise zum einbaufertigen Bauteil. Dank des in der Emag Gruppe vorhandenen Wissens und Know-hows sind wir in der glücklichen Lage, genau solche Systeme anbieten zu können. Daher haben wir am Technologietag nicht nur die aktuellsten Lösungen für die Verzahnung, sondern auch die anderen Technologien aus dem Hause Emag vorgestellt.“

Dass das Unternehmen die komplette Prozesskette abbilden kann, wurde durch die vorgestellten Maschinen und Technologien deutlich. Neben der Vertikaldrehmaschine VL 3 Duo für die Weichbearbeitung des Zahnradrohlings zeigte der Hersteller verschiedenste Lösungen für die Verzahnung, das Anfasen und Entgraten sowie das Härten der Zahnräder mittels Induktionserwärmung. Auch für die Hartbearbeitung bietet Emag unterschiedliche Technologien und Maschinen, wie z. B. das Wälzschälen der Verzahnungen und das Schleifen der Planflächen mit vertikalen Schleifmaschinen. „Ich denke, der Besucher unserer Veranstaltung hat einen guten Eindruck von dem außergewöhnlichen Gesamtpaket bekommen, über das wir bei Emag verfügen“, so Grupp.

Neben den ausgestellten Maschinen und Technologien konnten die Besucher ein vielfältiges Vortragsprogramm verfolgen, das speziell auf Verzahnungsexperten zugeschnitten war. So reichte das Spektrum der Vorträge von der idealen Prozessauslegung, wie sie Jörg Lohmann, Leiter Technologie & Produktmanagement bei Emag Koepfer darstellte, über die Bedeutung des passenden Werkzeugs und des richtigen Spannmittels bis hin zur Vorstellung von Speziallösungen für die Fertigung von „Krummen Hunden“, wie sie der Vortragende Armin Wacker, Leiter Vertrieb bei Emag Koepfer, nannte. Gemeint waren Zahnrädern und Wellen mit komplizierten Geometrien bis hin zu Ovalverzahnungen.

Hier ging man vor allem auf die Möglichkeiten der Neuentwicklung HLC 150 H aus dem Hause Koepfer ein – einer horizontalen Wälzfräsmaschine, die auf der EMO im vergangenen Jahr vorgestellt worden war. „In die HLC 150 H sind all die Erfahrungen aus unserer Arbeit der letzten Jahre mit eingeflossen“, erläutert Grupp. „Wir sehen natürlich die Veränderungen am Markt und die Herausforderungen, die auf die Hersteller und Zulieferer zukommen. Wenn man zum Beispiel den Pkw-Sektor betrachtet, gab es noch nie eine solche Modellvielfalt – das bedeutet natürlich auch eine Vielfalt an Bauteilen, die gefertigt werden müssen. Da möchte man natürlich ein entsprechend flexibles Fertigungssystem. Das haben wir mit der HLC 150 H geschaffen, mit der wir Bauteile bis Modul 3, die einen Kopfkreis von maximal 150 Millimetern und eine Länge von 500 Millimetern aufweisen, bearbeiten können. Egal ob runde oder unrunde Zahnräder oder Schnecken, Hart oder Weichbearbeitung – die HLC 150 H ist eine echte Universalmaschine, in der sich sogar ein Anfasprozess integrieren lässt.“

Von der Qualität der Maschine konnten sich die Besucher des Technologietages dann auch noch bei einem Rundgang durch die Fertigungshallen selbst überzeugen. Dort standen neben der neuen HLC 150 H viele aktuelle Projekte, die oft in Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen aus der Emag Gruppe entstehen.

„Ich glaube, mit der Mischung aus Technologie, Vorträgen und Live-Vorführungen haben wir das richtige Verhältnis getroffen – zumindest habe ich diese Rückmeldung von vielen unserer Besucher bekommen“, sagt Grupp abschließend. „Auch für uns war die Veranstaltung wieder einmal eine tolle Gelegenheit, mit unseren Kunden und anderen Experten ins Gespräch zu kommen. Ein rundum gelungener Tag.“

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