35 000 Besucher in Düsseldorf – Themenpark Industrie 4.0 trifft ins Schwarze Metav mit gelungenem Neustart

35 000 Besucher in Düsseldorf – Themenpark Industrie 4.0 trifft ins Schwarze

Metav mit gelungenem Neustart

Als Besuchermagnet erwies sich der Themenpark Industrie 4.0 auf der Metav, der von mav in Kooperation mit dem VDW organisiert wurde.
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Gut besuchte Hallen, zufriedene Gesichter bei den Ausstellern – dieses Bild bot sich auf der Metav 2016 in Düsseldorf laut Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). „Wir freuen uns sehr, dass die Metav mit ihrem neuen Konzept so gut angenommen wurde“, strahlt VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer. „Mit einem Besucherplus von 11 Prozent auf über 35 000 Fachbesucher hat sie sich ihre wichtige Position im Terminkalender der internationalen Metallbearbeitung mit Bravour zurück erobert.“

Besonders erfreut ist Schäfer, weil sich mit dem überarbeiteten Konzept auch neue Kunden für die Messe begeistert haben. „Knapp die Hälfte der Besucher war laut Besucherbefragung zum ersten Mal überhaupt auf einer Metav“, gibt er zu Protokoll. Die Besucher interessieren sich in der Mehrzahl für Werkzeugmaschinen, CAD/CAM, Prüf- und Messtechnik, den Werkzeug und Formenbau und Additive Manufacturing. Mit dem, was die Metav dazu bietet, sind sie rund herum zufrieden. Über 90 Prozent vergeben in der Besucherbefragung Bestnoten.
In der Besucherstruktur spiegelt sich die Positionierung nördlich der Mainlinie und in den angrenzenden Märkten wider. Über 70 Prozent der Besucher kamen aus West- und Norddeutschland. „Es kommen hochqualifizierte Kunden aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland. Wir sind sehr zufrieden“, bestätigt Falco Wittpoth, Marketingmanager bei der Hedelius Vertriebsgesellschaft in Meppen. Rund ein Zehntel der Besucher reiste auch wieder aus dem Ausland, aus 36 Ländern, an. Die Top-Besucherländer sind Belgien und die Niederlande. „Wir freuen uns, dass darüber hinaus auch viele Fachbesucher aus Österreich und der Schweiz zur Metav gekommen sind“, berichtet Schäfer.
Die Metav – 19. Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung war mit Spannung erwartet worden. „Meine persönlichen Erwartungen wurden weit übertroffen. Mit dem neuen Metav-Konzept ist das Marketing für die Messe in Schwung gekommen. Das spürt man bei Besuchern und Ausstellern“, sagt Frieder Gänzle von der F. Zimmermann GmbH in Neuhausen a.d.F., Hersteller von Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen, u. a. für den Modell- und Prototypenbau. Geradezu begeistert äußert sich Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH in Tübingen: „Die Metav ist eine fantastische Veranstaltung, ausgesprochen spannend, informativ und interessant.“
Ein Grund dafür ist das neue Area-Konzept, mit dem frischer Wind in die Veranstaltung eingezogen ist. Ob zum Kernbereich Maschine, Werkzeug und Messtechnik, zu den Produktbereichen Additive Manufacturing (AM) und Quality oder den beiden Kundensegmenten Medical und Moulding, die sich jeweils in gleichnamigen Areas präsentieren – die Fachbesucher können sich über die komplette Prozesskette informieren und finden zu jeder Fragestellung von der Produktidee über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung kompetente Ansprechpartner vor. Überdies befruchten sich der Messe-Kernbereich und die Areas gegenseitig.
„Die Metav ist für mich speziell mit der Quality Area die ideale Plattform, in tiefe applikationsbezogene Dialoge mit den Fachbesuchern einzutreten“, sagt etwa Stefan Prange, Geschäftsführer bei der Algona GmbH in Stuttgart. „Da unsere Technologien auch für die additive Fertigung von Interesse sind, überlegen wir, beim nächsten Mal mit zwei Ständen vertreten zu sein.“
Großes Interesse an additiver Fertigung
Fast ein Drittel der Besucher interessiert sich laut Besucherbefragung für AM. Etwa 20 Prozent setzen das Verfahren bereits selbst ein, 15 Prozent planen dies. Daher ist die AM-Area auch für Aussteller attraktiv. „Die Metav hat durch das Neukonzept deutlich an Profil gewonnen“, sagt Patrick Diederich, Geschäftsführer bei der DMG/Sauer GmbH in Idar-Oberstein, Hersteller von Hybrid-Bearbeitungszentren. „Über die AM-Area haben wir Kunden erreicht, die wir sicherlich über unseren Hauptstand im Kernbereich nicht hätten ansprechen können.“
Gut angenommen von Ausstellern und Besuchern wurde auch die Moulding Area. Stellvertretend bringt es Arndt Fielen, Vertriebsleiter bei der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation in Königbach-Stein, auf den Punkt. „Mit der Moulding Area hat der Modell-, Formen- und Werkzeugbau eine neue Heimat gefunden. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine gute Zukunft hat, da es für unsere Branche keine vergleichbare Messe in Nordrhein-Westfalen gibt. Wir kommen 2018 gerne wieder.“
Themenpark Industrie 4.0 ist Besuchermagnet
Über drei Viertel der Messegäste gaben an, sich für Industrie 4.0 zu interessieren. Entsprechend hoch war die Nachfrage von Ausstellern nach dem Themenpark Industrie 4.0, der von der mav in Kooperatiopn mit dem VDW organisiert wurde (www.mav-online.de/themenpark_metav_2016). Der Gemeinschaftsstand in Halle 17, an dem 23 Aussteller ihre Lösungen rund um die digitalisierte Produktion zeigten, war während aller fünf Messetage gut besucht. Auch das parallele Vortragsforum lockte täglich zahlreiche Interessierte an. Hochkarätige Experten aus Maschinenbau und IT informierten dort aus erster Hand über praxisnahe Industrie 4.0-Lösungen für die Fertigung.
Sowohl der VDW als auch die Ausstellerfirmen waren von dem Konzept begeistert. Johann Hofmann, Leiter Value Facturing bei der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg, sagt: „Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“, sagt Johann Hofmann, Leiter Value Facturing bei der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg. „Wir haben unsere Ziele für die gesamte Laufzeit bereits an den ersten beiden Tagen erreicht.“ In selbe Horn stößt Heiko Brandsch, Manager Strategic Partnership bei der Axoom GmbH in Karlsruhe, die erstmals auf der Metav im Themenpark Industrie 4.0 ausstellte: „Die Kombination des Gemeinschaftsstands mit dem Forum, auf dem ich mehrfach einen Vortrag gehalten habe, ist sehr gelungen, um Interessenten an den Stand zu bringen.“
Im kommenden Jahr soll das Projekt in erweiterter Form auf der EMO in Hannover fortgeführt werden.
Die nächste Metav findet vom 20. bis 24. Februar 2018 in Düsseldorf statt. ■
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