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Zum 30. September 2022 erzielte DMG Mori ein neues All-time-high beim Auftragseingang

Neues All-time-high beim Auftragseingang
Maschinenbauer DMG Mori mit guter Performance

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Bei der diesjährigen Live-Strategie-Information konnten alle Mitarbeiter*innen Vorstandsvorsitzendem Christian Thönes (Mi.) und den übrigen Vorständen live Fragen zur weiteren Ausrichtung, Plänen und Zielen von DMG Mori stellen. Bild: DMG Mori Aktiengesellschaft

Zum 30. September 2022 erzielte DMG Mori ein neues All-time-high beim Auftragseingang: Die Bestellungen stiegen um +21% auf 2.340,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1.928,6 Mio. Euro). „In einem Umfeld großer globaler Herausforderungen erzielt DMG Mori erneut eine gute Performance“, bewertet Vorstandsvorsitzender Christian Thönes das Ergebnis des Maschinenbauers.

 

Inhaltsverzeichnis

1. Umsatz: Materialversorgung bleibt große Herausforderung
2. Auftragsbestand: Gute Auslastung für das Geschäftsjahr 2023
3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage: Starkes Ergebnis mit All-time-high
4. Mitarbeiter*innen: Kontinuität und Stabilität
5. Mehr Nachhaltigkeit durch Automatisierung und Digitalisierung
6. Ausblick 2022: Prognose für Auftragseingang nochmals erhöht

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen ist weiterhin geprägt durch zahlreiche exogene Herausforderungen. Insbesondere die Gasverknappung, hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und steigende Kosten für Rohstoffe, Transport, Logistik sowie Energie wirken sich auf die Nachfrage aus. In diesem schwierigen Marktumfeld kann die DMG Mori Aktiengesellschaft dennoch von einem Auftragseingang im 3. Quartal mit 664,9 Mio. Euro berichten und liegt damit nur leicht unter dem Rekordwert des Vorjahres (-2%; 679,9 Mio. Euro) und sogar +12% über dem hohen Vor-Corona-Niveau 2019 (596,1 Mio. Euro).

Besonders gut habe sich die Nachfrage nach ganzheitlichen, nachhaltigen Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen entwickelt, heißt es aus dem Unternehmen. Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich auf 722,5 Mio. Euro (+23%; Vorjahr: 585,8 Mio. Euro). Die Auslandsbestellungen stiegen auf 1.617,6 Mio. Euro (+20%; Vorjahr: 1.342,8 Mio. Euro). Der Auslandsanteil betrug 69% (Vorjahr: 70%). „ Mit unserem strategischen Fit aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind wir stark aufgestellt“, so Thönes. „Unsere ambitionierten Ziele 2022 werden wir erreichen. Die Prognose für den Auftragseingang heben wir sogar nochmals an.“

Umsatz: Materialversorgung bleibt große Herausforderung

Der Umsatz stieg im 3. Quartal – trotz anhaltend schwieriger Material- und Logistiksituation insbesondere durch die weltweite Verzögerung bei der Verschiffung – um +11% auf 573,5 Mio. Euro (Vorjahr: 517,4 Mio. Euro). Zum 30. September 2022 erhöhte sich der Umsatz um +17% auf 1.697,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1.450,9 Mio. Euro). Produktionsunterbrechungen aufgrund von Materialengpässen konnte DMG Mori bisher durch konsequentes Lieferanten- und Lieferkettenmanagement vermeiden. Die Inlandsumsätze lagen bei 567,7 Mio. Euro (+24%; Vorjahr: 457,5 Mio. Euro). Die Auslandsumsätze beliefen sich auf 1.129,4 Mio. Euro (+14%; Vorjahr: 993,4 Mio. Euro). Die Exportquote betrug 67% (Vorjahr: 68%).

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In der Radmagazinmontage bei Deckel Maho Pfronten wird der Innovationsgeist und der Einsatz der Mitarbeiter*innen gefördert.
Bild: DMG Mori Aktiengesellschaft

Auftragsbestand: Gute Auslastung für das Geschäftsjahr 2023

Zum 30. September 2022 erhöhte sich der Auftragsbestand aufgrund der guten Entwicklung beim Auftragseingang auf 1.744,6 Mio. Euro (31.12.2021: 1.208,9 Mio. Euro). Dies bildet eine gute Basis für 2023. Auch die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums in Pfronten ist eine von mehreren gezielten Maßnahmen zur Optimierung der Lieferzeiten. Die voll automatisierte, digitalisierte Supply-Chain beschleunigt den Materialnachschub vom Lager bis an den Montageplatz von zuvor 6 Stunden auf nun unter 60 Minuten.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage: Starkes Ergebnis mit All-time-high

Die Ertragslage entwickelte sich weiter positiv. Die Resilienz habe man durch nachhaltige Kostenoptimierung nochmals stärken und zugleich das hohe Niveau für Forschung und Entwicklung stabil halten können, so das Unternehmen. Das EBITDA stieg im 3. Quartal auf 75,9 Mio. Euro (Vorjahr: 57,5 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich um +41% auf 58,6 Mio. Euro (Vorjahr: 41,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 10,2% (Vorjahr: 8,0%). Das EBT betrug 56,9 Mio. Euro (Vorjahr: +38%; 41,2 Mio. Euro). Das EAT stieg um +38% auf 40,1 Mio. Euro (Vorjahr: 29,0 Mio. Euro).

Zum 30. September 2022 stieg das EBITDA auf 216,3 Mio. Euro (Vorjahr: 131,7 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich um +92% auf 160,3 Mio. Euro (Vorjahr: 83,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge stieg mit 9,4% auf ein All-time-high (Vorjahr: 5,8%). Das EBT verdoppelte sich nahezu auf 158,7 Mio. Euro (Vorjahr: +94%; 81,8 Mio. Euro). Der Konzern weist zum 30. September 2022 ein EAT von 111,9 Mio. Euro aus (Vorjahr: 57,3 Mio. Euro).

Der Free Cashflow betrug im 3. Quartal 25,7 Mio. Euro (Vorjahr: 35,8 Mio. Euro). Zum 30. September erreichte der Free Cashflow mit 152,0 Mio. Euro einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 149,0 Mio. Euro).

Mitarbeiter*innen: Kontinuität und Stabilität

Am 30. September 2022 waren 6.725 Mitarbeiter, davon 226 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2021: 6.821, davon 225 Auszubildende). Der Personalaufwand betrug 425,4 Mio. Euro (Vorjahr: 392,1 Mio. Euro). Die Personalquote verbesserte sich auf 24,2% (Vorjahr: 26,3%).

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Auf der AMB (13.-17. September) in Stuttgart präsentierte DMG Mori 22 Hightech-Maschinen – mehr als die Hälfte davon ausgestattet mit moderner Automation – sowie ganzheitliche Technologielösungen für die Zukunft der Fertigung.
Bild: DMG Mori Aktiengesellschaft

Mehr Nachhaltigkeit  durch Automatisierung und Digitalisierung

Automatisierung, Digitalisierung und nachhaltige Technologieintegration – zur AMB 2022 präsentierte DMG Mori 22 Maschinen, mehr als die Hälfte davon ausgestattet mit Automation (Werkstück- oder Paletten-Handling). Man habe das gesamte Produktportfolio konsequent auf Automatisierung und Nachhaltigkeit ausgerichtet, so das Unternehmen. Messe-Highlights waren zum Beispiel der kompakte, modulare PH Cell Twin für die Automatisierung von zwei Maschinen oder digitale Lösungen, wie DMG Mori Technologiezyklen zur Ressourcenschonung durch die Integration von Fräsen, Drehen, Verzahnen und Schleifen auf nur einer Maschine.

Ausblick 2022: Prognose für Auftragseingang nochmals erhöht

DMG Mori habe ein hohes Maß an Resilienz und die Stärke, schnell und agil mit global veränderten Rahmenbedingungen umzugehen, so das Unternehmen. Darauf werde es auch in Zukunft ankommen. Mit der konsequenten Umsetzung eines strategischen Dreiklangs aus Automation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sei DMG Mori gerade in Zeiten hoher Volatilität und Unsicherheit stabil und zukunftssicher aufgestellt, so das Management.

Angesichts des richtigen strategischen Fits und dynamischen Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten ist DMG Mori zuversichtlich, in einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld seine Marktposition weiter auszubauen.

DMG Mori konkretisiert daher die Prognosen 2022: Den Auftragseingang hebt das Unternehmen nochmals an auf rund 2,9 Mrd. Euro (04.08.2022: rd. 2,7 Mrd Euro). Der Umsatz soll weiterhin rund 2,3 Mrd. Euro betragen. Beim EBIT gehe man unverändert von rund 180 Mio. Euro aus. Der Free Cashflow soll weiter-hin bei rund 150 Mio. Euro liegen. Die Prognosen stünden nach wir vor unter dem Vorbehalt, dass sich die weltweiten Markt- und Rahmenbedingungen nicht weiter verschärfen. (eve)



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