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Maschinenbau: Wachstumsprognose bestätigt

1,3 % Auftragsplus in 2012 – Auftragseingang stagniert
Maschinenbau: Wachstumsprognose bestätigt

Produktionswert im deutschen Maschinenbau Quelle: Stat. Bundesamt
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Mit einem realen Produktionswachstum von 1,3 Prozent für 2012 haben die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer einen Umsatz von 207 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit das Rekordniveau von 208 Milliarden Euro aus dem Jahr 2008 fast wieder erreicht. Die Erwartungen für 2013 sind von vorsichtigem Optimismus geprägt: „Trotz aller Unsicherheiten bestätigen wir unsere Wachstumsprognose für 2013 von plus zwei Prozent“, erklärte Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands VDMA. „Beim Auftragseingang bewegen wir uns momentan eher in einer Seitwärtsbewegung.“

Importe aus Euro-Ländern um 7,7 Prozent gewachsen
Die Importe sind 2012 um nominal 4,1 Prozent auf 56,2 Milliarden Euro gestiegen. Davon profitierten die europäischen Partner leicht überproportional: „Die Maschineneinfuhren aus den Euro-Ländern stiegen um 7,7 Prozent – ein eindrucksvolles Beispiel für den Zugpferdcharakter des deutschen Maschinenbaus“, kommentierte Hesse. Größtes Lieferland 2012 war Italien, gefolgt von der Schweiz. Möglicherweise historisch ist der Platztausch auf den Rängen 5 und 6 der Rangliste, wo China Japan verdrängte: China steht jetzt für 6,8 und Japan für 6,7 Prozent Anteil an den deutschen Maschinenimporten.
Exporte auf Rekordniveau
„Trotz Rückgang des China-Geschäftes zeigt der Export wegen des starken US-Geschäftes ein nominales Plus von 5,1 Prozent“, berichtete Hesse. Dies reichte, um mit einer absoluten Höhe von 149,4 Milliarden Euro den Vorkrisenstand aus 2008 von 144,8 Milliarden zu übertreffen und einen neuen Exportrekord aufzustellen. Insgesamt verloren die deutschen Maschinenexporteure auf dem chinesischen Markt 9,6 Prozent ihres Ausfuhrvolumens. Im Vergleich dazu wuchs der Maschinenmarkt in den USA mit einem Plus von 14,8 Prozent. „Russland war 2012 mit Lieferungen von rund acht Milliarden Euro unser viertgrößter Absatzmarkt – nach China, den USA und Frankreich“, erklärte Hesse. Dies entspricht etwa fünf Prozent der gesamten deutschen Maschinenausfuhr. Die deutschen Anbieter spielen auf dem russischen Markt eine starke Rolle. „22 Prozent aller importierten Maschinen stammen aus Deutschland. Danach folgen in großem Abstand China mit 13 und Italien mit elf Prozent.“
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