Startseite » News »

Marktspiegel Werkzeugbau schafft Sprachrohr in die Politik

Treffen mit Landes-Wirtschaftsministerin
Marktspiegel Werkzeugbau schafft Sprachrohr in die Politik

Der_Marktspiegel_Werkzeugbau_schafft_ein_Sprachrohr_in_die_Politik_
Der Marktspiegel Werkzeugbau will ein Bewusstsein in der Politik für die aktuell ernste Marktsituation der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche wecken. Bild: Marktspiegel Werkzeugbau
Anzeige

Um auch in der Politik Bewusstsein für die aktuell ernste Marktsituation der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche zu wecken, organisiert der Marktspiegel Werkzeugbau (MW) am 3. August 2021 ein Treffen mit der baden-württembergischen Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Gastgeber ist der Gebhardt Werkzeug- und Maschinenbau aus Baienfurt. Das Engineering-Unternehmen ist ein neues Mitglied beim MW und möchte gemeinsam mit seinen Netzwerkkollegen aus der Genossenschaft der Branche eine Stimme verleihen.

Gefahr der Abwanderung einer Schlüsselkompetenz

Es muss etwas getan werden, damit die Schlüsselkompetenz für den deutschen Wirtschaftszweig nicht restlos ins Ausland abwandert. Diese Auffassung teilen die Initiatoren der Benchmark-Initiative Marktspiegel Werkzeugbau gemeinsam mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) und einer Vielzahl an Unternehmern aus der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche.

Werkzeug- und Formenbau sollte neue Umsatzpotenziale erschließen

Aus diesem Grund macht sich Jens Lüdtke, Vorstandsmitglied der Marktspiegel Werkzeugbau eG, seit geraumer Zeit federführend dafür stark, dass dieses Anliegen endlich Gehör in der Politik findet.

Befähiger vieler Bereiche der deutschen Wirtschaft

„Die Werkzeug-, Modell- und Formenbauer sind die Befähiger vieler Bereiche der deutschen Wirtschaft – insbesondere der Automobilindustrie. Dennoch hat es die Branche aktuell schwer, sich am Markt zu behaupten und wettbewerbsfähig zu sein“, erklärt Lüdtke. „Wir brauchen eine besondere Betrachtung. Der Werkzeug-, Modell- und Formenbau lässt sich nicht mit dem metallverarbeitenden Gewerbe, Produktion und Maschinenbau über einen Kamm scheren. Deshalb freut es uns sehr, dass sich die baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut persönlich die Zeit nimmt für den Austausch mit uns und unseren MW-Mitgliedern.“

Neumitglied übernimmt Gastgeberrolle

In Baden-Württemberg befindet sich der weltweit wohl größte Cluster von Unternehmen des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Dort angesiedelt ist auch die Gebhardt Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Baienfurt.

Ein Großteil der Bevölkerung weiß nicht was Werkzeug- und Formenbauer machen

Das etwa 100 Mitarbeiter starke, hochmoderne Engineering-Unternehmen mit Spezialisierung im Bereich der Folgeverbund- und Transferwerkzeuge für die Automobilindustrie steht beispielhaft für die zahlreichen Hidden Champions dieser Branche und bildet daher für das Treffen mit der Wirtschaftsministerin den perfekten Rahmen, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Materie machen zu können.

Genossenschaftsmitglieder schätzen Synergieeffekte

Der MW bündelt in seiner Genossenschaft Unternehmer, die sich durch Benchmarking mit Marktbegleitern aus dem deutschsprachigen Raum verbessern, aber auch für Synergien sorgen wollen. Insofern ist der Termin mit der Landespolitik für die MW-Mitglieder aus der Region eine Herzensangelegenheit.

„Das Interesse ist groß“, erklärt Lüdtke. „Alle suchen nach Hilfestellungen und Chancen, um die Branche an diesem Standort in Zukunft wettbewerbsfähig und stabil zu halten. Umso schöner, dass unsere Mitglieder dabei selbst aktiv werden und der gesamten Branche eine Stimme verleihen.“

Sprachrohr in die Bundespolitik

Das Treffen mit Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ist für den 3. August 2021 bei dem MW-Mitgliedsunternehmen Gebhardt in Baienfurt geplant. Unterstützt wird die Veranstaltung vom VDWF.

Der Erfolg misst sich an der Produktivität im Unternehmen

„Uns ist bewusst, dass es sich mit dem Treffen, um einen ersten Schritt handelt“, resümiert Lüdtke. „Unser weiterführendes Ziel ist es jedoch, Stück für Stück auch den Weg in die Bundespolitik zu schaffen. Das liegt uns am Herzen. Und dafür setzen wir uns ein.“ (bec)

Kontakt:
Marktspiegel Werkzeugbau eG
Gerberwiesen 3
88477 Schwendi
Tel.: +49 160 92382631
E-Mail: info@marktspiegel-werkzeugbau.com
Website: www.marktspiegel-werkzeugbau.com

Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild mav Innovation in der spanenden Fertigung 07/08
Ausgabe
07/08-2021
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de