2300 Besucher bei Hausausstellung – Solides Ergebnis 2018

Hermle präsentiert Fertigungstrends

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Für vier Tage hat der schwäbische Maschinenbauer Hermle Anfang Mai wieder die Tore zu seiner traditionellen Hausausstellung geöffnet. Über 1000 Firmen und 2300 Besucher, darunter 900 internationale Gäste, konnten sich ein umfangreiches Bild über Produkte, Automationslösungen, Digitalisierung, Industrie-4.0-Lösungen und die Hermle-Dienstleistungen wie die Servicekompetenz, der Bereich generativ Fertigung und die Hermle-Anwenderschule machen.

Die Besucher aus über 30 Ländern, darunter große Delegationen aus den europäischen Nachbarländern wie Tschechien, Frankreich, Benelux, Österreich, Schweiz, Polen, Spanien, Italien, UK, Skandinavien, aber auch zahlreiche Firmen aus USA, China, Korea, Japan und den Vereinigte Arabische Emiraten konnten an den vier Messetagen umfassend beraten werden. Das Interesse an den Hermle-Produkten und Automationslösungen zeigte sich ungebrochen

Eines der Messe-Highlights war das Robotersystem RS 05–2, welches mit einem Platzbedarf von nur 2 m2 und mit seiner Flexibilität und Modularität punktet. Mit einem Transportgewicht von 10 kg und seiner perfekten Zugänglichkeit ist es laut Hersteller bereits jetzt der Renner bei zahlreichen Interessenten.

Über 20 speziell für die Hausaustellung programmierte und gefertigte Bearbeitungen verdeutlichten die hohe Präzision und Zuverlässigkeit der Hermle-Produkte. So wurde ein vor kurzem gemeldeter Zerspan-Weltrekord mal kurzerhand um 20 % überboten. Aber auch klassische Bauteile aus den Branchen Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau und zahlreiche anderen Branchen fanden Beachtung beim Fachpublikum. Zwei Hingucker waren sicherlich „Fritz the Bull“ und „Ben the Bear“ – Show-Bauteile, die publikumswirksam in Szene gesetzt wurden und bei den Besuchern große Beachtung fanden. Auch ein Segelboot das die Hermle MPA-Technologie (Metall-Pulver-Auftragsverfahren) und die Kernkompetenz im Fräsen kombinierte, war ein allseits beachtetes Bauteil.

Eine Sonderschau mit über 50 Ausstellern aus den Bereichen Spanntechnik, Soft- und Hardware wurde ebenfalls stark frequentiert. Durch die zahlreichen, parallel zur Sonderschau durchgeführten Fachvorträge, erlangt diese einen ganz eigenen Themenschwerpunkt. Die Prozesskette mit mehreren Partnerfirmen veranschaulichte den Prozess vom Rohling zum fertigen Werkstück.

Die Hermle-nwenderschule präsentierte ihr neues Schulungskonzept der „Modultage“ und den Einsatz der digitalen Bausteine, welche einen immer größer werdenden Stellenwert auch gerade in Anbetracht von Industrie 4.0 erhalten. Die Hermle-Servicekompetenz und die Service-Schulungsabteilung wurden in einem separaten Bereich an zwei Bearbeitungszentren präsentiert. Mit umfangreichen Diagnose- und Servicetools wurde den Besuchern aufgezeigt, wie schnell der Service zur Stelle ist und kompetent mit den gestellten Problemen vor Ort umgeht.

Auch die Hermle-Ausbildungsabteilung fand mit den gezeigten Ausbildungskonzepten zahlreichen Zuspruch. Bei geführten Rundgängen konnten sich die Besucher zudem ein anschauliches Bild der hochmodernen Fertigung und Montage, der Ausbildungsabteilung und auch von der eigenen Automationstochter, der Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH, machen.

Hermle blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück: Der Auftragseingang stieg gegenüber Vorjahr konzernweit um 9,9 % auf 475,9 Millionen Euro. Davon entfielen 217,9 Millionen Euro (Vorjahr 171,7 Millionen Euro) auf das Inland und 258,0 Millionen Euro (Vorjahr 261,5 Millionen Euro) auf das Ausland.

Gefragt waren sowohl hochwertige Einstiegsmaschinen der Performance-Line als auch die extrem dynamischen und präzisen Bearbeitungszentren der High-Performance-Line. Außerdem spielten Automatisierungs- und Digitalisierungsbausteine eine zunehmend wichtige Rolle. Der Auftragsbestand des Hermle-Konzerns erhöhte sich per Ende 2018 im Stichtagsvergleich um 18,4 % auf 148,0 Millionen Euro.

Der Konzernumsatz wuchs 2018 um 12,7 % auf einen neuen Höchstwert von 452,9 Millionen Euro. Im Inland nahm das Geschäftsvolumen um 11,1 % auf 186,8 Millionen Euro zu, im Ausland um 13,8 % auf 266,1 Millionen Euro. Die Kapazitätsauslastung bewegte sich das gesamte Jahr über am oberen Ende. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT stieg um 12,9 % auf 111,7 Millionen Euro.

Um seine Position im Bereich 5-Achs-Bearbeitung zu festigen, setzte Hermle die Entwicklungsaktivitäten im vergangenen Jahr auf hohem Niveau fort. Die Schwerpunkte lagen neben der kontinuierlichen Optimierung der Maschinenbaureihen auf den Themen Automation und Digitalisierung. Hierfür wurden 2018 verschiedene Hard- und Software-Bausteine entwickelt und am Markt präsentiert. Auch im laufenden Jahr stellt Hermle entsprechende Komponenten vor. Darüber hinaus wurde die additive Fertigungstechnologie (MPA-Verfahren), die das Unternehmen seinen Kunden als Dienstleistung anbietet, an ein neues Maschinenmodell adaptiert. Ein entsprechender Prototyp geht 2019 in Betrieb. Ziel ist es, dieses innovative Produktionsverfahren, das neue Freiräume und Dimensionen bei der Teileherstellung eröffnet, mehr Kunden als Dienstleistung zur Verfügung zu stellen.

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