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Handlingtech: Mit runderneuerten SRZ-Roboterzellen mit Schwung aus der Corona-Pause

Roboterzellen für die Maschinenautomation
Handlingtech: Dank runderneuerter SRZ-Roboterzellen mit Schwung aus der Krise

Mit komplett überarbeiteten SRZ-Roboterzellen will Handlingtech nach der Corona-Pause richtig Gas geben – und knüpft damit an ein bewährtes Erfolgsrezept an.

Schon 2009 kam Handlingtech dank einer Design-Offensive mit einem echten „Wumms“ aus der Wirtschaftskrise. „Wir haben damals die Krise genutzt, um unseren SRZ-Roboterzellen ein grundlegend neues Design zu verpassen. 2009 sind wir dann nicht mit einem Sparauftritt auf die Motek gegangen, sondern haben mit frisch designten Roboterzellen viel Aufmerksamkeit erregt“, erinnert sich Handlingtech-Gründer und Geschäftsführer Jörg Hutzel.

Mit ihrem markanten Erscheinungsbild und den ausgeklügelten technischen Features wurden die SRZ-Roboterzellen aus Steinenbronn in hunderten Fertigungsunternehmen weltweit schnell zu einer beliebten Automationslösung. „Heute sind unsere Roboterzellen im Markt bekannt für ihr tolles Design und werden auch ohne Logo als Handlingtech-Zellen identifiziert.

An dieses Erfolgsrezept will Hutzel nun anknüpfen. Denn nach einem erfolgreichen Jahrzehnt sei es Zeit für ein grundlegendes Redesign gewesen, zumal sich auch die Anforderungen der Kunden über die Jahre weiterentwickelt haben: Schnellere, flexiblere Umrüst-Wechsel bei Kleinserien, ein höherer Automationsgrad auch beim Be- und Entladen sowie noch kürzere Taktzeiten werden heute ebenso gefordert wie intuitive Bedienoberflächen auf Touchscreen-Basis und die Integration in übergreifende, auch drahtlose Fertigungs-, Wartungs- und Informationsnetzwerke. Hutzel: „Also haben wir – wieder mit dem vertrauten Designbüro Design Tech – an einem neuen, frischen Design unserer Roboterzellen gearbeitet.“

Mehr Platz, noch flexibler

Die Arbeit an den neuen SRZ-Zellen hat Hutzel schon 2019 begonnen, als sich bereits das Ende der Hochkonjunktur abzeichnete. Die Ziele: „Ein zeitgemäßes Design, verbunden mit einer kostensparenden Konstruktion und natürlich mit technischem Fortschritt.“ Nach dem Refresh kommen die SRZ-Zellen nun noch eleganter und etwas dunkler daher. „Um Kosten beim Bau der Roboterzellen zu sparen, haben wir zudem auf die runden Ecken der Zellen verzichtet, weil diese Rundungen nur in Handarbeit herzustellen waren.“

Dafür wurden an allen vier Ecken LED-Signalleuchten integriert. Hutzel: „Das sieht richtig schick aus und die Leuchten ragen nun nicht mehr über die Zelle hinaus.“ Zudem wurde der Zellenrahmen etwas kleiner gestaltet, um im Inneren noch mehr Platz zu schaffen für den Roboter und für Speicher- und Prozessmodule, zum Beispiel zum Prüfen, Beschriften, Reinigen oder Montieren.

„Zugleich haben wir den Innenraum der Roboterzelle deutlich modularer gestaltet, damit die Kunden flexibler ausbauen und erweitern können“, berichtet Hutzel. Neu sind beispielsweise die rasterbaren Querrahmen für einfaches Anpassen an zusätzliche Bearbeitungsoptionen. Dank des stabilen Rahmens und des integrierten Zellenkonzepts lässt sich die SRZ einfach transportieren. Staplertaschen und Vorbereitungen für Kran-Ösen sorgen für einfachstes Positionieren am Aufstellungsort. Mit der neuesten Generation des Touchscreen-Bedienelementes HaTPad gelingen Konfiguration, Überwachung, Diagnose und Wartung intuitiv und modellübergreifend.

Vier Baugrößen mit Kuka und Fanuc

Die neue SRZ gibt es in vier Baugrößen: SRZ 200, 300, 400 und 500. Dass sich die neue SRZ auch perfekt in komplexe automatisierte Fertigungsprozesse einfügt, beweist ein Präsentationsmodell der SRZ 400 in Steinenbronn: In ihm tun zwei fahrerlose AGV-Transportfahrzeuge von SEW-Eurodrive zum mannlosen Be- und Entladen ihren Dienst. Außerdem sind in das Ausstellungsmodell ein Kamerasystem zum Handling ungeordneter Zuführteile („Griff in die Kiste“) sowie ein Renishaw Equator Inline-Prüfsystem integriert.

Die aus pragmatischer Maschinenbauer-Sicht weiterentwickelten 200er, 300er und 500er Zellen ergänzen das Portfolio. „Alle Zellen können unsere Kunden wahlweise mit einem Fanuc- oder einem Kuka-Roboter, unseren beiden bevorzugten Robotermarken, bestellen“, sagt Hutzel. Andere Roboter-Fabrikate sind aber auf Wunsch möglich.

Fertig waren die neuen SRZ-Zellen übrigens schon Ende 2019, „doch wegen Corona konnten wir sie keinem zeigen – es durfte ja niemand reisen und Messen gab es auch nicht.“ Da bei einer rein virtuellen Vorstellung die Wirkung der neuen Zellen verpufft wäre, hat Hutzel daher gewartet, bis wieder Messen stattfinden können: „Auf der Motek im Oktober 2021 können Interessierte die neuen Zellen live erleben und in Ruhe anschauen.“ Die neue Roboterzelle kann auch an den HandlingTech Standorten in Steinenbronn bei Stuttgart und in Werdohl im Sauerland besichtigt werden. So soll sich der Wumms von 2009 wiederholen.

Handlingtech Automations-Systeme GmbH

https://www.handlingtech.de/neue-srz


Was ist die SRZ?

Die Roboterzelle SRZ ist eine integrierte Automationslösung mit einer Vielzahl standardisierter Speicher- und Prozessmodule und eignet sich sowohl für die vollautomatischen Be- und Entladung von bis zu zwei Werkzeugmaschinen als auch zum Stand-alone-Betrieb für beispielsweise Prüf- oder Montagetätigkeiten. Zusätzlichen Mehrwert liefert die Integration vor- oder nachgelagerter Prozesse. Wir nennen das ‚Vorsprung durch Kombination‘“, beschreibt Jörg Hutzel die Philosophie der neuen Robotergeneration.

Die kompakte Zelle lässt sich einfach mittels Gabelstapler oder Kran in der Fertigungshalle positionieren. Der im Rahmen integrierte Kabelkanal sorgt für ein aufgeräumtes Inneres und minimalen Verschleiß der verbauten Komponenten. Aufgrund der geschlossenen Bauweise und der standardmäßig vorgesehenen Emulsionstropfwanne landen verschleppte Späne und Flüssigkeiten in der Zelle und nicht auf dem Hallenboden.

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