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Grindtec 2020: Neue Impulse für die Schleiftechnik

Neue Ifo-Zahlen signalisieren deutliche Verbesserung
Grindtec 2020: Neue Impulse für die Schleiftechnik

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Die Veranstalter haben ein Hygienekonzept entwickelt, dass u. a. eine „No Handshake“-Policy, die Gewährung des Mindestabstands und das Tragen von Schutzmasken in bestimmten Bereichen vorsieht. Eine Einbahnstraßen-Regelung ist nicht vorgesehen. Bild: AFAG
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Als eine der ersten Fachmessen geht die Schleiftechnik-Leitmesse Grindtec im Herbst an den Start. Vom 10. bis 13. November bietet sie damit der metallverarbeitenden Industrie eine wichtige Plattform. Die neuesten Zahlen des Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung senden dafür positive Impulse.

In der Corona-Krise sank der Geschäftsklimaindex im Frühjahr auf den historischen Tiefstwert von 74,3 Punkten. Aktuelle Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindexes und Auswertungen von Statista zeigen bereits wieder positive Tendenzen: Die 9000 befragten Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe blicken zuversichtlich auf die nächsten Monate.

Aktuell ist bereits eine leichte Verbesserung nach dem Tief zu verzeichnen (86,2 Punkte im Juni). Beim Blick auf das nächste halbe Jahr setzt sich der positive Trend weiter fort, eine Erhöhung des Geschäftsklimaindexes auf 91,4 Punkte wird erwartet. Die Befragten aus dem verarbeitenden Gewerbe setzen auf die Zukunft und gehen von einer deutlichen Verbesserung aus was sich maßgeblich auf das aktuelle Geschäftsklima auswirkt.

Schleiftechnikbranche setzt auf ihre Leitmesse

Von den rund 650 Ausstellern, die für den März-Termin der Grindtec angemeldet waren, konnten nahezu alle den neuen Termin im November bestätigen. Terminbedingte Absagen konnten bereits zum Teil mit neuen Ausstellern besetzt werden. Aktuell nehmen rund 640 Aussteller an der Messe im November teil.

Die beteiligten Unternehmen schätzen die fachliche Qualität und die Entscheidungskompetenz der Besucher. Laut Gelszus Messe-Marktforschung waren bei der letzten Durchführung 64% von ihnen „Allein- oder Mitentscheider“, 20% „beratend bei Entscheidungen beteiligt“. Für jeden dritten Fachbesucher ist die Grindtec die wichtigste Informationsplattform im Veranstaltungskalender.

Schleiftechnik-Trends endlich live erleben

Prof. Dr.-Ing. Wilfried Saxler, Geschäftsführer des FDPW: „Als die führende Messe für neue Technologien im Bereich Schleifen, Honen, Läppen und Polieren wird die kommende Grindtec die Branche nach langer Zeit wieder zusammenführen.“ Im direkten Dialog zwischen Besuchern und Herstellern sollen sich neue Perspektiven für das Werkzeugschleifen eröffnen, die die Unternehmen aus der Krise führen können.

Impulse geben unter anderem hochfunktionale Lösungen und Weiterentwicklungen wie

  • hybride Schleifmaschinenkonzepte,
  • additiv gefertigte, strömungsoptimierte Kühlschmierstoffdüsen,
  • Direktantriebe in den Schleifmaschinenachsen,
  • neue 5-Achs-Maschinenkonzepte für das Werkzeugschleifen,
  • oder die Laserbearbeitung von Diamantwerkzeugen oder Diamant-beschichteten Werkzeugen.

Die Covid-19-Pandemie hat nicht nur der Werkzeugschleifbranche aufgezeigt, dass Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung unverzichtbar sind. Aktuell entstehen viele neue Geschäftsmodelle, die hohes wirtschaftliches Potenzial haben. Wertschöpfung in der Produktionstechnik zeitgleich an verschiedenen Orten der Welt zu betreiben, ist nur mit einer modernen Netzwerkwirtschaft möglich. Die Hersteller von Maschinen und Peripheriesystemen, von Prozess- und Werkzeugtechnik haben dazu Antworten entwickelt, die sie vor Ort live präsentieren werden.

Neuester Stand bei Forschung und Entwicklung

Zahlreiche Forschungseinrichtungen sind 2020 auf der Grindtec im Foyer der Halle 1 (Schwabenhalle) vertreten. Darunter finden sich beispielsweise das Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung der Hochschule Furtwangen, das Institut für spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin, das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) der Universität Bremen und das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen University.

FDPW-Kompetenzzentrum Schleiftechnik

Gemeinsam mit seinen internationalen Partnerverbänden präsentiert sich der Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker (FDPW) im Tagungscenter der Messe Augsburg. Darüber hinaus stellen sich dort auch die Dienstleistungspartner des Verbandes persönlich vor.

Das Grindtec-Forum mit seinen Vorträgen zu aktuellen Themen der Branche und die Jakob-Preh-Schule aus Bad Neustadt, die als einzige Berufsschule Präzisionswerkzeug- Mechaniker/innen ausbildet, sind ebenfalls dort zu finden. Gemeinsam mit dem Grindtec-Campus gewährt das FDPW-Kompetenzzentrum Einblicke in den neuesten Stand der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung.

Grindtec 2020
www.grindtec.de

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