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DMG Mori zeigt Trends für den Werkzeugmaschinenbau

DMG Mori präsentiert Neuentwicklungen
Flexible Automationslösungen im Fokus

Live und in Präsenz begrüßt DMG Mori vom 9. bis 21. Mai 2022 seine Besucher zur traditionellen Hausausstellung in Pfronten. In dem größeren Showroom sind flexible Automationslösungen – 14 sind zu sehen – das zentrale Thema. Neben bewährten Produkten wie den fahrerlosen Transportsystemen (AGV) präsentiert DMG Mori vier Innovationen: den Robo2Go MAX, das Matris light, das PH Cell 2000 und das PH 50.

Im Bereich der Digitalisierung stehen der Cell Controller LPS4, der Digital Twin, Tooling CAM & Store und Payzr im Mittelpunkt. Zwei Weltpremieren – die NTX 500 und die DMU/DMC 85 H Monoblock – komplettieren die insgesamt 26 Maschinen umfassende Hausausstellung.

Flexibles Handling von Werkstücken bis 115 kg

Damit auch die Bearbeitung schwerer Werkstücke einfach automatisiert werden kann, hat DMG Mori den neuen Robo2Go MAX entwickelt. In der stärksten Ausführung ist der Roboter für das Handling von Bauteilen bis zu einem Werkstückgewicht von 115 kg und einem Durchmesserbereich von ø 40 bis ø 400 mm ausgelegt. Damit ist der Robo2Go MAX die passende Automationslösung für große Drehmaschinen und Dreh-Fräszentren – angefangen bei der CLX 750 und CTX beta 2000 über die CTX beta 1250/2000 TC, die gesamte CTX gamma TC Baureihe bis hin zu einigen NLX und NTX Baugrößen.

Kollaborative Automation

Unterschiedliche Losgrößen vielfältiger Bauteile produktiv zu fertigen, erfordert flexible Automationslösungen. Mit dem Matris Light präsentiert DMG Mori eine platzsparende und kollaborative Automation für Werkstücke bis 5 kg, die sich binnen fünf Minuten an unterschiedliche Werkzeugmaschinen anbinden lässt. Der Roboter unterstützt hier den Bediener bei seiner direkten Arbeit und ermöglicht die autonome Be- & Entladung von bis zu 108 Werkstücken. Zu den kompatiblen Modellen gehören Dreh-Fräszentren der NTX und NZX Baureihen, die NLX und ALX Drehmaschinen, Vertikalbearbeitungszentren der CMX V Serie sowie die i 30 V und das Horizontalbearbeitungszentrum NHX 4000. Im 5-Achs Bereich die CMX 50 U, die DMU 50 und die DMU 40 eVo.

Paletten-Handling bis 2000 kg

Wie das PH Cell 300 überzeugt auch das neue PH Cell 2000 durch eine hohe Flexibilität im Bereich des Paletten-Handlings. Konzipiert für Bearbeitungszentren der DMU/DMC H Monoblock und DMU/DMC Duoblock Baureihen, aber mit integrierter Automationsschnittstelle handelt es sich um eine kompakte und nachrüstbare Automationslösung. Mit Platz für bis zu 21 Paletten, die sich hauptzeitparallel rüsten lassen, steigert das PH Cell 2000 die Produktivität der Fertigung. Auf einer Fläche von lediglich 16,5 m2 werden insgesamt zwischen zwölf und 21 Paletten im System verwaltet. Palettengrößen bis 800 x 800 mm lassen sich im PH Cell 2000 integrieren, was Werkstückdurchmesser von bis zu ø 1100 mm erlaubt. Das Transfergewicht liegt bei bis zu 2000 kg.

Paletten-Handling auf nur 2,7 m2

Das neue PH 50 ist das kompakteste und kostengünstigste Paletten-Handling im Portfolio von DMG Mori. Es ist kompatibel mit der Lasertec 50 PrecisionTool, und beispielsweise der DMP Baureihe, der DMU 50 oder der Ultrasonic 50. Weitere Kombinationsmöglichkeiten können nach technischer Prüfung erfolgen. Das PH 50 benötigt lediglich 2,7 m2 Aufstellfläche. Die maximale Anzahl der Paletten liegt bei 22, wobei das Werkstückgewicht inklusive Palette je nach Ausführung bis zu 70 kg betragen kann. Der neue Pallet Master erlaubt die komfortable und übersichtliche Steuerung der Automation direkt über die Maschinensteuerung.

Verzahnungsbearbeitung auf Standardmaschinen

Verzahnungen sind ein essenzieller Bestandteil in der Antriebstechnologie. Die Anforderungen an die oftmals sicherheitsrelevanten und zudem sehr komplexen Bauteile sind entsprechend hoch und vielfältig. Früher mussten deshalb Spezialmaschinen eingesetzt werden. Dank der DMG Mori Technologiezyklen können die Verzahnungen auch auf Standardmaschinen gemacht werden. Der Clou: Die Berechnung der komplexen NC-Programme kann sogar vor Ort direkt an der Steuerung erfolgen. Im Dialog werden Anwender zu den optimalen Bearbeitungsparametern geleitet. Bis zu 60 Prozent Zeit lassen sich im Vergleich zur traditionellen Programmierung einsparen. Da es sich um reine Softwarelösungen handelt, lässt sich das Gear Cutting sowohl in Neu- als auch in viele Bestandsmaschinen integrieren. Mit Gearskiving, Gearmill und Gearbroaching bietet DMG Mori Technologiezyklen, die eine effiziente Bearbeitung hochgenauer Verzahnungen mit digitalem Mehrwert unterstützen.

Leitrechner für den selbstbestimmten Shopfloor

Der neue CELL Controller LPS 4 ist in der Lage, alle Einzelmaschinen, Zellen und Fertigungssysteme im Shopfloor zu einem flexiblen Fertigungsnetzwerk zu integrieren. Darüber hinaus steuert der auch die automatische Versorgung mit Material, Werkzeugen und Betriebsstoffen über autonome Transportfahrzeuge (AGVs). Über die neue DMG Mori API verbindet sich das Shopfloor-Netzwerk zudem nahtlos mit übergeordneten Systemen wie APS, MES und ERP. Mit dem neuen Leitrechner kann die komplette Fertigung bidirektional verwaltet, geplant, gesteuert und kontrolliert werden.

Schnellerer Produktionshochlauf und geringere Kosten

Mit jeder realen Werkzeugmaschine von DMG Mori entsteht heute parallel deren virtuelles Abbild als DMG Mori Digital Twin. Neben weitreichenden Vorteilen im Vorfeld der Installation, u.a. beim Engineering flexibel automatisierbarer Fertigungssysteme oder im Training, rücken die Mehrwerte der digitalen Zwillinge jetzt noch unmittelbar an die Kernprozesse des Kunden. Der Digital Twin als dynamisches Abbild aller Komponenten, Funktionalitäten und Achsen sowie sämtliche Steuerungsfunktionalitäten von NC und PLC – mitsamt der relevanten Zyklen. Die Ergebnisse: Der Produktionshochlauf gelingt mit einem Geschwindigkeitsplus von bis zu 40 Prozent, Kosten reduzieren sich um bis zu 30 Prozent und Kollisionen werden vollständig vermieden.

Mit Barcode zum effizienten Tool Management

Korrekte Stammdaten sind fundamental wichtig für ein effizientes Tool Management. Für Einsteiger bedeutet allein die Erfassung einen hohen initialen Aufwand. Das ändert sich jetzt: Mit DMG Mori Tooling ist der komplette Werkzeugdatensatz nur noch einen Scan entfernt. So lassen sich alle Geometrieinformationen im Wareneingang einfach via Barcode in die eigene Datenbank uploaden. Scan-by-Scan schafft DMG Mori Tooling so einen hohen Komfort auf dem Weg in die professionelle Werkzeugverwaltung. Das gilt bis in den Beschaffungsprozess.

Weltpremiere: NTX 500

Der anhaltende Trend zu immer komplexeren Werkstücken erfordert vielseitige Fertigungslösungen. Mit der NTX Baureihe hat DMG Mori Turn & Mill Komplettbearbeitungszentren im Sortiment, die in anspruchsvollen Branchen und vor allem in der Medizintechnik eine produktive Fertigung von Knochenplatten oder Implantaten ermöglichen. Die NTX 500 ist hierbei die neue Einstiegsgröße. Das kompakteste Modell der Baureihe bietet einen Arbeitsraum für Werkstücke bis ø 120 x 558 mm. Wie bei den größeren Schwestermodellen ist das Herzstück der NTX 500 eine Highspeed Turn & Mill Compactmaster Spindel mit +/- 120° Schwenkbereich für absolute Flexibilität in der 5-Achs-Simultanbearbeitung. Die Y-Achse verfährt um 150 mm. Darüber hinaus erlaubt das Dreh-Fräszentrum die 6-Seiten-Komplettbearbeitung anspruchsvoller Werkstücke.

Weltpremiere: DMU/C 85 H Monoblock

Mit der DMU/DMC H Monoblock Baureihe hat DMG Mori die Anforderungen seiner Kunden an Flexibilität, Prozesssicherheit und Automatisierbarkeit umgesetzt. Nun präsentiert der Werkzeugmaschinenhersteller die neue DMU 85 H Monoblock und DMC 85 H Monoblock in der Variante mit Palettenwechsler als Erweiterung der Baureihe. Die neue Baugröße richtet sich insbesondere an Anwender aus den Bereichen Maschinenbau, Die & Mold, Aerospace und Semiconductor. Die horizontale 5-Achs-Simultanbearbeitung erlaubt dank des Spänefalls eine prozesssichere Fertigung komplexer Werkstücke. Im Fall der DMU/DMC 85 H Monoblock ermöglichen Verfahrwege von 850 x 1150 x 900 mm ein breites Bauteilspektrum. Die solide Basis für eine präzise Bearbeitung gewährleisten das eigensteife Maschinenbett, das horizontale Gantry-Konzept, der thermosymmetrische Aufbau und das ganzheitliche Kühlkonzept.

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