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DMG Mori mit deutlichem Umsatzrückgang

Schwarze Zahlen trotz Ergebniseinbußen – Innovationen als Weg aus der Krise
DMG Mori mit deutlichem Umsatzrückgang

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Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender DMG Mori AG: „In Innovationen und insbesondere Digitalisierung zu investieren ist der einzige Weg aus der Krise.“ Bild: DMG Mori
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Der starke Rückgang der weltweiten Werkzeugmaschinennachfrage im Zuge der Corona-Krise hinterlässt auch bei DMG Mori deutliche Spuren: Im ersten Halbjahr 2020 schrumpfte der Auftragseingang des Bielefelder Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 44 % auf 784,0 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 34 % auf 838,0 Millionen Euro zurück. Die Ertragslage war trotz erschwerter Markt- und Rahmenbedingungen positiv: Das Ergebnis EBIT betrug 33,2 Millionen Euro (Vorjahr: 103,4 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erreichte 4,0 % (Vorjahr: 8,1 %).

Im zweiten Quartal 2020 sank der Auftragseingang um 51 % auf 343,8 Millionen Euro. Der Umsatz verringerte sich um 41 % auf 380,0 Millionen Euro, das EBIT um 85 % auf 7,9 Millionen Euro.

„Durch die Corona-Krise beschleunigen unsere Kunden den Wandel zur digitalen Fabrik“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Christian Thönes. „Das bestärkt uns in dem weiteren Ausbau unserer Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing. In Innovationen und insbesondere Digitalisierung zu investieren ist der einzige Weg aus der Krise. Die wirtschaftliche Lage ist und bleibt herausfordernd. Doch wir sind gut aufgestellt und werden weiter schwarze Zahlen schreiben.“

Konzern setzt auf Forschung und Entwicklung

Mit Dynamik will DMG Mori die Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung, Additive Manufacturing, DMG Mori Qualified Products (DMQP) sowie Nachhaltigkeit und Technologie-Exzellenz vorantreiben und sich und weiter zu einem ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld entwickeln. Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen hätten – bedingt durch die Corona-Pandemie – nochmals an Bedeutung gewonnen. Im Geschäftsjahr 2020 präsentiert der Hersteller gemeinsam mit der DMG Mori Company Limited 35 Innovationen – davon 10 Weltpremieren, 3 Automationslösungen, 20 digitale Innovationen sowie 2 neue DMG Mori Components. DMG Mori sei seit Mai 2020 klimaneutral und habe somit als eines der weltweit ersten Industrieunternehmen eine ausgeglichene CO2-Bilanz.

Ausblick

Die Weltwirtschaft und der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen befinden sich infolge der globalen Ausbreitung des Corona-Virus in einer Rezession. Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen dürfte 2020 stark rückläufig sein. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer April-Prognose davon aus, dass der Weltverbrauch um – 28,3 % auf 52,3 Milliarden Euro deutlich sinken wird (Oktober-Prognose: – 0,6 %; 71,7 Milliarden Euro).

Dauer und negative Folgen der Corona-Pandemie sind derzeit weder für die Gesamtwirtschaft noch für die Werkzeugmaschinenindustrie in vollem Umfang absehbar. DMG Mori rechnet aufgrund der völlig veränderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2020 mit hohen Einbußen bei Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und Free Cashflow. Das Ergebnis werde dennoch positiv bleiben. Die frühzeitig eingeleiteten Kostensenkungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen in allen Bereichen sollen die Leistungs- und Ertragsfähigkeit stützen. Diese Maßnahmen machten – neben dem weiteren Ausbau unserer Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing – DMG Mori widerstandsfähiger.

Aus heutiger Sicht plant der Konzern trotz der anhaltenden Rezession für das Gesamtjahr einen Auftragseingang von rund 1,6 Milliarden Euro und einen Umsatz von rund 1,65 Milliarden Euro. Das EBIT soll rund 60 Millionen Euro betragen. Die Prognose 2020 setze voraus, dass es im weiteren Geschäftsverlauf zu keinem zweiten Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie kommt.

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
Gildemeisterstr. 60
DE-33689 Bielefeld
https://de.dmgmori.com
Phone: +49 5205 74 3030
E-Mail: pr@dmgmori.com


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