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Werkzeughersteller Diebold ist dank durchgängiger Digitalisierung bei den Produkt-Entwicklungen zukunftssicher

Werkzeughersteller
Diebold Goldring-Werkzeugfabrik feiert ihr 70-jähriges Jubiläum

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Der Werkzeughersteller Diebold Goldring-Werkzeugfabrik feiert 70-jähriges Jubiläum. Bild: Helmut Diebold GmbH & Co.

Der Werkzeughersteller Diebold Goldring-Werkzeugfabrik feiert 2022 sein 70-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1952 wurde das Unternehmen Diebold als Lohnfertiger von Helmut Diebold in Starzeln im baden-württembergischen Zollernalbkreis gegründet. 1968 wurde der Firmensitz aus Platzgründen in den Nachbarort Jungingen verlegt. Damit begann der Umstieg von der Lohnfertigung auf die Eigenprodukte, die seither unter dem Namen „Goldring-Werkzeuge“ auf dem Markt sind. Gestartet wurde mit dem Kantenschutzring für manuellen Werkzeugwechsel, der als „Goldring“ ausgeführt war. Heute gibt es vier innovative Produktlinien, die alle diesen markanten Goldring als Erkennungszeichen tragen. Heute wird das Unternehmen von Inhaber Hermann Diebold und Geschäftsführer Frank Ringat geleitet. Die dritte Generation – beide Söhne von Hermann Diebold – sind derzeit in der Ausbildung und werden nach Abschluss der Studien das Unternehmen künftig weiterführen.

Diebold wächst erfolgreich mit den Anforderungen

Im Jahr 1990 wurde das Unternehmen um 100 % erweitert und es begann der Einstieg in die Herstellung von Spindeln. 1997 wurden an der EMO in Hannover die ersten selbst konstruierten Hochfrequenzspindeln gezeigt. Dies war gleichzeitig der Einstieg in die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Mit dem Aufkommen der HSK-Schnittstelle für Werkzeugmaschinen ist auch die Produktlinie Messtechnik entstanden. Diebold spezialisierte sich auf HSK Werkzeughalter und entwickelte dafür eigene Kegelmessgeräte, die heute auf der ganzen Welt bei Herstellern und Anwendern im Einsatz sind.

2006 entsteht ein Neubau für die vollklimatisierte Fertigung der hochgenauen Produkte und ein Reinraum für die Spindelmontage. 2009 kommt ein vollautomatisches Kleinteilelager hinzu, 2020 ein automatisches Rohteillager. Alle Prozesse, auch die der externen und internen Logistik, sind damit voll digitalisiert. Seit 2006 wurde die Fabrik klimatechnisch immer weiter optimiert, so dass sie heute als klimaneutrale Fabrik arbeitet.

In die Zukunft Richtung Digitalisierung und Industrie 4.0

Der Schritt zur Digitalisierung ist den Ingenieuren bei Diebold hervorragend gelungen. Mit den neuesten Geräten aus dem Produktportfolio Schrumpftechnik ist Diebold mit patentierter Technologie zum innovativen Weltmarktführer geworden. Die Geräte sind mit der OneTouch Lösung digitalisiert und steuern den Schrumpf-Prozess autonom. Aktuell bringt das Unternehmen digitalisierte Wuchtmaschinen auf den Markt, die in neue Genauigkeitsbereiche vorstoßen, so der Hersteller. 

Mit dem gesamten Produktspektrum ist Diebold heute nicht nur I4.0 ready, sondern mehr. Die durchgängige Digitalisierung hat einen hohen Stellenwert bei allen Produkt-Entwicklungen bekommen und digitale Serviceleistungen werden stetig weiter ausgebaut. (eve)

 

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