Neubauten im Plan – Turnkey-Projekte weiter gefragt

Chiron steigert Umsatz um 7 %

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Über einen Rekordumsatz im 2018 freut sich die Chiron-Geschäftsleitung (v. li.): Vanessa Hellwing, Dr. Markus Flik (Vorsitzender) und Wolfgang Ehrk. Bild: Chiron
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Die Chiron Group hat 2018 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7 % auf den Rekordwert von 498 Millionen Euro gesteigert. Dabei zeigte sich der einheimische Markt mit einem Umsatzanteil von 29 % (2017: 30 %) weiterhin stark. Der Anteil der europäischen Märkte stieg um 3 % auf 38 %, Amerika verzeichnete einen Rückgang von 21 % aus dem Vorjahr auf nunmehr 16 %. Asien steuerte 17 % bei (Vorjahr 14 %).

Der gestiegene Wert der Turnkey-Projekte, die 38 % Umsatzanteil ausmachen, zeigt, dass die schlüsselfertigen Komplettlösungen der Gruppe ein unverändert wichtiger Erfolgsfaktor sind. Erfreulich entwickelten sich auch die beiden anderen Segmente: Standardmaschinen trugen 33 % zum Umsatz bei, Service und Dienstleistungen 29 %.

Beim Auftragseingang blieb die Automobil- und Zulieferindustrie mit 60 % stärkstes Segment. Der Maschinenbau lag mit 13 % leicht unter dem Vorjahr. Gute Entwicklungen verzeichneten die Präzisions- und Medizintechnik (10 %) sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie (8 %). Die Werkzeugherstellung lag bei 3 %.

Der Neubau der Chiron Precision Factory in Neuhausen ob Eck, mit mehr als 30 Millionen Euro die bisher größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte, schreitet voran. Im Oktober 2019 wird die nach eigenen Angaben modernste Werkzeugmaschinenfabrik Europas auf einer Fläche von 14 000 Quadratmetern eröffnet.

Ebenfalls im Zeitplan liegt man am Standort Taicang in China, wo Chiron mehr als 10 Millionen Euro in die Taicang Innovation Factory investiert. Gebaut wird dort seit Ende 2017, die Eröffnung des Werks findet Ende Mai 2019 statt. Es ist die erste Fabrik weltweit, die Maschinen aller drei Hersteller der Gruppe (Chiron, Stama, Scherer) unter einem Dach produziert.

Ein Schwerpunkt 2018 war die Entwicklung neuer Plattformen und die Markteinführung der ersten darauf basierenden Maschinen-Baureihen FZ/DZ 16 von Chiron und MT 733 von Stama Beide zeichnen sich aufgrund ihrer Portalbauweise durch eine hohe statische, dynamische und thermische Steifigkeit aus. Damit ergeben sich für Chrion und Stama zusätzliche Möglichkeiten, mit ihrer Turnkey-Kompetenz bestehende Fertigungslösungen zu optimieren und neue Märkte zu erschließen. Die neuen Bearbeitungszentren seien optimal an die gestiegenen Anforderungen der Automobilindustrie angepasst, eigneten sich aber ebenso sehr gut für Anwendungen in der Luftfahrt und Medizintechnik.

Elementarer Bestandteil der Bearbeitungslösungen der Unternehmensgruppe sind auch die Smart-Line-Softwaremodule. Neu im Portfolio sind die Module Condition-Line für eine gezielte Planung von Wartungsarbeiten und Reparaturen sowie Protect-Line, ein System, das die Maschine in jeder Betriebsart präventiv vor Kollisionen schützt. Das Programm soll auch 2019 weiter ausgebaut werden.

„Wir freuen uns über den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte sowie den erfolgreichen Start unserer neuen Maschinenbaureihen Chiron FZ/DZ 16 und Stama MT 733“, sagt Dr. Markus Flik, CEO Chiron Group. „Der Markt hat uns bestätigt, dass wir mit der Portalbauweise richtig liegen, die in bisher nicht gekannter Weise Dynamik mit Präzision und höheren Schnittkräften vereint.“ Die neuen Baureihen von Chiron und Stama, verzahnt mit den Smart-Line-Softwaremodulen, bildeten das Fundament für durchgängig integrierte Systemlösungen. „Diese ermöglichen es unseren Kunden, das gesamte Potenzial der digitalen Fertigung zu nutzen und damit die hohe Produktivität und Präzision unserer Bearbeitungszentren voll auszuschöpfen.“

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