Über 2900 Gäste in Gosheim Besucherrekord bei Hermle

Über 2900 Gäste in Gosheim

Besucherrekord bei Hermle

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Über 2900 Besucher konnte Hermle heuer auf seiner Hausausstellung in Gosheim begrüßen. Bild: Hermle
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Mit über 2900 Besuchern aus 1300 Firmen, darunter 1100 internationale Gäste, hat die traditionelle Hausausstellung von Hermle im April eine neue Rekordzahl erzielt. Besucher aus über 30 Ländern, darunter große Delegationen aus den europäischen Nachbarländern wie Tschechien, Österreich, Schweiz, Polen, Italien, Skandinavien, aber auch zahlreiche Firmen aus Russland, USA, Korea, Japan und Indien konnten an den vier Messetagen in Gosheim begrüßt und umfassend beraten werden und zeigten großes Interesse an den Produkten.

Mit interessanten Bearbeitungsbeispielen wurden die Leistungsfähigkeit und die möglichen Einsatzgebiete der Bearbeitungszentren anschaulich und imposant in Szene gesetzt. So wurde aus einem 90 kg schweren Aluminiumrohling ein filigraner 2 kg Kilogramm schwerer Eifelturm in zahlreichen sehr komplexen Frässtrategien hergestellt. Spektakuläre Bearbeitungs-Highlights waren ein Armbanduhrengehäuse gefertigt aus Hartmetall, ein Peltonschaufelrad für die Wasserkraftindustrie mit einem Durchmesse von 1,00 m, ein Impeller aus Titan und natürlich zahlreiche Gesenkformen für den Werkzeug- und Formenbau.

Selbstverständlich wurden auch wieder spezielle „Messebauteile“ gefertigt, welche die Vielfalt der Bearbeitungsmöglichkeiten mit Hermle-Produkten aufzeigten. So wurde eine Kaffeekanne aus Aluminium 5-achsig simultan aus dem Vollen gefräst, die Einsatzmöglichkeiten der Robotertechnik wurden bei der Herstellung eines Tesa-Abrollers demonstriert. Auf einer MT-Maschine, welche die Fräs- und Drehtechnologie kombiniert, wurde ein fünfarmiger Kerzenständer gefertigt. Eine aus Aluminium gefertigte Panflöte spielte mit Druckluft beaufschlagt die Melodie „Freude schöner Götterfunken“.

Um dem Trend nach immer mehr Automatisierung gerade für die Anforderungen durch Industrie 4.0 gerecht zu werden, wurden zahlreiche Maschinen mit eigenen Automationslösungen ausgestattet und unter Produktionsbedingungen vorgeführt. Das speziell für den Showroom konzipierte Robotersystem RS 2 Kombi mit Kanban-Speicher stieß auf großes Interesse. Hier konnte die Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH viele Möglichkeiten der Speicherbevorratung, des Paletten- und Greiferhandlings, aber vor allen Dingen der komplexen Automatisierung von Hermle-Bearbeitungszentren aufzeigen.

Auf der letztjährigen Hausausstellung erstmalig vorgestellt, ist das Handlingsystem HS flex jetzt ein fester Bestandteil der Hermle-Automatisierungslösungen. Es wurde nochmals weiterentwickelt und bietet nun auch die Möglichkeit, durch verschiedene Greiferwechsel unterschiedlichste Paletten zu wechseln und so die Flexibiliät dieser Automatisierungslösung nochmals zu erhöhen. Gesteuert wird das HS flex wie zahlreiche andere Automatisierungslösungen über das Hermle-Automation-Control-System (HACS).

Insgesamt standen über 20 Maschinenmodelle mit ausgeklügelten Bearbeitungslösungen aus den unterschiedlichsten Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, Aerospace, Maschinenbau, Medizintechnik und dem Modellbau im Fokus der Besucher.

Eine Sonderschau mit über 60 Ausstellern aus den Bereichen Werkzeugtechnik, Soft- und Hardware wurde ebenfalls stark frequentiert. Durch die zahlreichen, parallel zur Sonderschau durchgeführten Fachvorträge, wurden die Themenschwerpunkte der Sonderschau den Besuchern noch näher gebracht.

Die Hermle-Anwenderschule zeigte anhand eines gefrästen Fahrradpedals die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten der digitalen Bausteine auf, welche einen immer größer werdenden Stellenwert auch gerade in Anbetracht von Industrie 4.0 erhalten. Die Servicekompetenz der Gosheimer sowie die Service-Schulungsabteilung wurden in einem separaten Bereich an zwei Bearbeitungszentren präsentiert. Mit umfangreichen Diagnose- und Servicetools wurde den Besuchern aufgezeigt, wie schnell der Hermle-Service zur Stelle ist und kompetent mit den gestellten Problemen vor Ort umgeht.

Mit einem 700 kg schweren generativ gefertigten und zahlreichen innen liegenden Kühlkanälen versehenen Matrize für die Warmumformung für die Herstellung von Karosseriebauteilen präsentierte sich das Tochterunternehmen, Hermle Maschinenbau GmbH. Die MPA-Technologie (Metall-Pulver-Auftragsverfahren) findet laut Hersteller immer mehr Zuspruch in den unterschiedlichsten Branchen.

Bei geführten Rundgängen konnten sich die Besucher ein anschauliches Bild der hochmodernen Fertigung und Montage, der Ausbildungsabteilung und auch von der eigenen Automationstochter, der Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH, machen.

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