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AMB platzt aus allen Nähten

Nachfrage nach Standflächen nochmals gestiegen
AMB platzt aus allen Nähten

„Es gab noch nie so viele Anfragen wie zur AMB 2014“, so Messechef Ulrich Kromer. „Bereits vor dem Anmeldeschluss lagen mehr Flächenwünsche vor, als wir bedienen konnten.“ Bild: Messe Stuttgart
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Die deutsche Werkzeugmaschinen- und Präzisionswerkzeugindustrie rechnet 2014 mit Zuwächsen auf breiter Basis rechnet. Entsprechend gut sind die Vorzeichen für die AMB. Die internationale Ausstellung für Metallbearbeitung tritt vom 16. bis 20. September 2014 in Stuttgart an, die Innovationskraft der Branche unter Beweis zu stellen und ihre Position als europäische Leitmesse im geraden Jahr zu bestätigen. „Die Stimmung ist gut, und die Industrie sieht die Messe erneut als Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate“, berichtet Messechef Ulrich Kromer.

Mehr als 90 000 Fachbesucher aus aller Welt werden heuer erwartet. Rund 1300 Aussteller aus 27 Ländern werden sich ihnen auf den zur Verfügung stehenden 105 200 Bruttoquadratmetern Fläche präsentieren. Dabei ist die Nachfrage nach Standplätzen laut Veranstalter nochmals gestiegen. „Der Platz schon wieder knapp, und die vorhandenen Hallenkapazitäten sind ausgebucht“, bestätigt Kromer. „Es gab noch nie so viele Anfragen wie zur AMB 2014. Bereits vor dem Anmeldeschluss lagen mehr Flächenwünsche vor, als wir bedienen konnten.“ Er hofft auf das Jahr 2018: Mit einem Hallenneubau wird die Messe Stuttgart dann 120 000 Quadratmeter zur Verfügung haben. „Dann können wir mit einem Hallenneubau weitere Aussteller berücksichtigen und Wünsche nach größeren Standflächen erfüllen“, so Kromer.
Branchentreff für die Zerspantechnik
Die AMB deckt mit ihrem Ausstellungsangebot die gesamte Zerspantechnik ab. Im Fokus stehen die drei Bereiche spanende und abtragende Werkzeugmaschinen sowie die dazugehörigen Präzisionswerkzeuge. Zusätzlich vertreten sind aber auch weitere Anbieter aus den Bereichen Messtechnik und Qualitätssicherung, Roboter, Werkstück- und Werkzeughandhabungstechnik, CAD/CAM/CAE, Maschinen- und Steuerungssoftware, Rechnersysteme und Peripherie, Bauteile, Baugruppen, Steuerungen, Antriebe, Zubehör und Dienstleistungen.
Um den Fachbesuchern die Orientierung zu erleichtern, sind die Messehallen thematisch aufgeplant: In den Hallen 3, 5, 7 und 9 sind die Dreh- und Fräsmaschinen gemeinsam mit den Bearbeitungszentren beheimatet. Die Präzisionswerkzeuge sind in den Hallen 1, 2 und im Foyer Eingang Ost untergebracht. Daran anschließend, in der Halle 4, haben Software und Engineering, Steuerungen, Antriebe, weitere Ausrüstung und Zubehör ihren Platz. In Halle 6 finden die Besucher Säge-, Bohr- und Verzahnmaschinen, und in der Halle 8 werden Schleif- und Entgratmaschinen gezeigt.
Rahmenprogramm zeigt Markttrends auf
Mit einem anwenderorientierten Rahmenprogramm ergänzt die AMB den Messeauftritt der ausstellenden Unternehmen und bietet den Fachbesuchern wertvolle Zusatzinformationen. In Zusammenarbeit mit führenden Verbänden, Forschungsinstituten und Universitäten werden Trendthemen rund um die industrielle Fertigung beleuchtet.
„Bei den Trends von morgen dabei sein“ – lautet das diesjährige Motto der Innovationstour des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt. Im Mittelpunkt stehen vier Cluster für die zukunftsweisende Fertigung: „Lean Machining“, „Innovation Entgraten“, „Energieeffizienz“ und „Prozesssichere Komplettbearbeitung“. Dazu wurden Werkzeug-, Maschinen- und Automatisierungslösungshersteller sowie Dienstleister und Anwender in das Ausstellungskonzept integriert. Durch regelmäßig stattfindende geführte Messestands-Rundgänge erhalten Interessierte einen kompakten Einstieg in die Inhalte der verschiedenen Innovationscluster.
Trendthemen Material- und Energieeffizienz Wie sich in der Fertigung sowohl material- als auch energieeffizient produzieren lässt, erfahren die Fachbesucher der AMB 2014 in geführten Touren zu ausgewählten Messeständen. Dort stellen Aussteller der AMB ihre Lösungen zu diesen Themen vor. Organisiert und durchgeführt werden die Touren vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, gemeinsam mit der Messe Stuttgart. Die Besuchertouren sind kostenlos, zur besseren Planung ist eine Anmeldung erforderlich.
Kompetenz Verbundstoffe
Der Leichtbau ist für viele Anwender, aber auch für die Hersteller, längst ein Top-Thema in der Zerspantechnik. Die Forderung nach neuen, immer leichteren Konstruktionen im Automobilbau, der Luftfahrt oder im Maschinenbau ist ohne die dafür nötigen Verbundstoffe nicht mehr denkbar. Sie zu bearbeiten ist jedoch eine Herausforderung, die die Hersteller von Präzisionswerkzeugen und Werkzeugmaschinen zu immer neuen Innovationen antreibt. Praktikable und effiziente Lösungen zeigen die Hersteller auf der AMB 2014. Messe-Besucher können die kompetenten Anbieter im Rahmen ihres Messerundgangs zeiteffizient besuchen: Die Messestände der Anbieter von „Kompetenz Verbundstoffe“ sind zur einfacheren Orientierung speziell gekennzeichnet und sind auch im Messekatalog in einer speziellen Rubrik aufgelistet.
In Kooperation mit Messe Stuttgart bietet Handwerk International Baden-Württemberg, Partner des Enterprise Europe Network, eine 3-tägige Company Mission für internationale Firmen auf der AMB 2014 an. Die Company Mission findet vom 16. bis 18.09.2014 statt, der Fokus liegt auf „Produktionsmethoden und Berufsausbildung in der deutschen Metallindustrie“. Auf dem Programm stehen zwei Tage mit Besichtigungen regionaler Unternehmen und eines Berufsbildungszentrums sowie ein Tag auf der AMB 2014. Während des Besuchs der Messe haben die Firmen die Gelegenheit, an einer Kontaktbörse mit deutschen Unternehmen teilzunehmen, sich einer Messeführung zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“ anzuschließen und eine Präsentation zu Leichtbau in der Metallindustrie zu verfolgen. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der „Leichtbau BW“, der Landesagentur für Leichtbau.
Fotowettbewerb „Wir l(i)eben Maschinenbau“
Das Thema „Industriedesign“ bekommt auf der AMB 2014 einen exponierten Platz. Hintergrund ist die Tatsache, dass zwar viele Unternehmen bahnbrechende Innovationen entwickeln, diese aber häufig nur unzureichend bebildern. Mit gutem Bildmaterial könnten sie jedoch sowohl bei den potenziellen Kunden, als auch bei der Fachpresse, deutlich mehr Aufmerksamkeit erzielen. Unter dem Motto „ Wir l(i)eben Maschinenbau“sind die Aussteller der AMB aufgefordert, ihre Unternehmensfotos ab sofort bei den Veranstaltern der Aktion, der Kommunikationsagentur Storymaker und der Fachzeitschrift mav. Bewerben können sich die Unternehmen mit Produkt- oder Maschinenfotos in den beiden Rubriken „Emotion“ und „Innovation“. Jeden Monat werden drei Bilder in der Zeitschrift mav und den Social Mediakanälen von Storymaker zum AMB-Motto abgedruckt. Unter allen Einsendungen wählt eine hochkarätig besetze Jury Fotos aus, die in einer Dauer-Ausstellung im Eingang Ost im Rahmen der Aktion „Kunst trifft Technik“ auf der AMB Stuttgart 2014 präsentiert und prämiert werden.
Nachwuchs für Metallberufe gesucht
Die deutsche Wirtschaft schlägt Alarm: Der Bedarf an Ingenieuren und Facharbeitern kann nicht mehr gedeckt werden. Ausländische Ingenieure konnten das Problem bisher nicht lösen. Initiativen, die mehr Frauen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Berufe bringen sollen, stehen noch am Anfang. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Industrie- und Konsumgütern, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Ein Problem das die „Think-Ing.“-Ausbildungsinitiative von Gesamtmetall, VDMA, ZVEI, VDI, VDE und VDA der Nachwuchsförderung schon vor Jahren erkannt hat und Schülerinnen und Schülern ein Ingenieurstudium nahe bringen will. Dazu werden speziell Abschlussklassen aus Gymnasien auf die AMB eingeladen, um ihnen die Berufschancen, die sich einem Ingenieur heute bieten, in Gesprächen mit den Ausstellern nahe zu bringen.
In die gleiche Richtung zielt die „Sonderschau Jugend“, ausgerichtet von der VDW-Nachwuchsstiftung in Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen, allerdings für Ausbildungsberufe in der Metallbranche.
Um das olympische Motto „höher, schneller, weiter“ dreht sich der Berufswettbewerb „Skills Germany“, der sich speziell an Auszubildende und junge Fachkräfte wendet. Sie ermitteln auf der AMB 2014 vom 16. bis 20. September im Bundeswettbewerb nicht nur die besten deutschen Nachwuchsdreher, sondern auch die Teilnehmer für die „World Skills“ 2015 in Sao Paulo/Brasilien.
Recruiting-Plattform für High Potentials
Der Fachkräftemangel steht auch im Mittelpunkt der European MINT Convention. Dieses hochkarätige Recruiting-Event findet erstmals parallel zur AMB am 16. und 17. September 2014 in Stuttgart statt. Die European MINT Convention besteht aus einer hochkarätigen Konferenz und einer Recruiting–Ausstellung. Vor allem nationalen und internationalen Fach- und Führungskräften, sowie Uni-Absolventen mit MINT-Qualifikationen, die auf Jobsuche sind, eröffnet sie Karriere-Chancen und damit zahlreiche Möglichkeiten persönliche Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Vertreter des europäischen MINT Netzwerks, wie auch aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, diskutieren in der Konferenz unter dem Titel „Europe goes MINT“ Lösungsansätze zu internationalen Arbeitsmarktthemen. Geplante Themen sind unter anderem „High Tech, Innovation & Bildung: Nadelöhr Europas“‘ oder „Mobilität, Vielfalt & Flexibilität: Erfolgsfaktoren für MINT Talente in Europa“.
AMB www.messe-stuttgart/amb
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