Software AG: Relevanz des Internet of Things steigt Nutzungsorientierte Modelle fordern Finanzbranche

Software AG: Relevanz des Internet of Things steigt

Nutzungsorientierte Modelle fordern Finanzbranche

Software-AG-Rieche_mav0319.jpg
Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland: „Der Kunde steht nach wie vor im Mittelpunkt. Die Technologie ist dabei nur Mittel zum Zweck.“ Bild: Software AG
Anzeige

Die nutzungsorientierte Finanzierung von Maschinen und Sachanlagen sowie die Beschleunigung des Internet of Things (IoT) zählen zu den zentralen Herausforderungen, vor denen Versicherungen und Finanzdienstleister an der Schwelle zu einem neuen digitalen Zeitalter stehen. Die geht aus den Prognosen hervor, die der Darmstädter Softwarehersteller und IT-Dienstleister Software AG für die Banken- und Versicherungsbranche im Jahr 2019 formuliert hat.

Relevanz des Internet of Things gewinnt an Bedeutung

Für Versicherungen gewinnt das Internet of Things laut Software AG zunehmend an Relevanz. Gerade für den Industrieversicherungsbereich sei es interessant, IoT-Daten zu erheben und zu verarbeiten. Mithilfe von Sensoren und dem Internet of Things könnten Flotten, Industrieanlagen, Fabriken oder auch Gebäude überwacht werden. Wie auch im Privatkundengeschäft werde das IoT zu einer Wertschöpfung in der Risiko- und Betrugsprävention und zu verbessertem Schadenmanagement und Kundenbindung beitragen. Innovative Versicherungsunternehmen könnten von dieser Wertschöpfung profitieren, indem sie Ökosysteme auf der Basis von IoT-Daten aufbauen und sich intern auf die Verkürzung von Geschäftszyklen konzentrieren.

Die Produktqualität zählt

Mit dem Anstieg von ergebnis- und nutzungsbezogenen Kostenmodellen wird nach Ansicht der Softwareexperten sich auch die Finanzierung von Sachanlagen wie Maschinen drastisch verändern. Darlehen würden nicht mehr auf Basis von Zeit, sondern auf Basis des Einkommensstroms, der durch einen Teil der Industrieanlage anhand eines Sensors gemessen und der Bank mitgeteilt wird, vergeben. Je nachdem wie viel der Kunde produziert und verkauft, ist die Tilgungsrate dann entsprechend hoch.

Da Banken grundsätzlich an Ergebnissen interessiert sind, liefern die Sensoren auch einen nützlichen Beitrag für das Risikomanagement. Wie viele Geräte werden benötigt, um denselben Ertrag zu generieren wie ein einzelnes, hochwertiges und gut funktionierendes Gerät? Die Produktqualität wird so zur wichtigsten Komponente des Risikomanagements.

„Grundsätzlich gilt es, Prozesse so flexibel und einfach wie möglich zu gestalten, um damit die Bedürfnisse des Kunden befriedigen zu können, so Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland. „Der Kunde steht nach wie vor im Mittelpunkt. Die Technologie ist dabei nur Mittel zum Zweck.“

Weitere Informationen zur digitalen Transformation in Banken und Versicherungen unter: www.softwareag.com/corporate/solutions/banking/default.html

Die Software AG ist nach SAP der zweitgrößte deutsche Unternehmenssoftwarehersteller und auch im Bereich Fertigungsindustrie. So sind die Darmstädter als Partner bei der herstellerübergreifenden IIoT-Plattform Adamos mit im Boot, an der unter anderem der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori, der Maschinenbauer Dürr und der Messtechnikanbieter Zeiss beteiligt sind. Inzwischenj ist die Zahl der Mitglieder auf zwölf gewachsen (www.adamos.com).

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

EMO 2019 – industrie 4.0 area

Bereits zum 2. Mal realisiert die mav, gemeinsam mit dem VDW, die industrie 4.0 area auf der EMO in Hannover. Werden auch Sie Teil dieses Gemeinschaftsprojekts und präsentieren Sie Ihre Lösungen im Bereich Digitalisierung!

11. mav Innovationsforum

Sichern Sie sich Ihren Platz beim 11. mav Innovationsforum am 21.03.2019 und melden Sie sich noch heute an!

Neue Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Hier finden Sie alle Whitepaper unserer Industrieseiten
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de