Zulieferer stärkt Marktpräsenz in Fernost

ZF investiert in Schanghai

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten an der ZF-Zentrale in Schanghai begonnen; Ende 2015 soll der Erweiterungsbau bezugsfertig sein
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Um die Forschung und Entwicklung auszubauen und seine Marktpräsenz in Fernost zu stärken, erweitert die ZF Friedrichshafen AG seine China- und Asien-Pazifik-Zentrale in Schanghai massiv: Die Fläche für Büros, Labore und Prüfstände steigt knapp um das Vierfache der ursprünglichen Größe auf 54 000 Quadratmeter. Derzeit arbeiten an dem Standort an Chinas Ostküste rund 400 Beschäftigte, durch die neuen Flächen schafft ZF Platz für 900 Mitarbeiter. Ende 2015 soll der Erweiterungsbau bezugsfertig sein. ZF investiert in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro in dieses Projekt.

ZF koordiniert von Schanghai aus das Geschäft in China und in der Region Asien-Pazifik. „Die Wachstumsdynamik in der Region wollen wir in den nächsten Jahren weiter fortführen“, sagt Rudi von Meister, Präsident für die Region Asien-Pazifik bei ZF. „Dafür schaffen wir mit dem Ausbau unserer Zentrale in Schanghai die Voraussetzungen.“ Derzeit arbeiten an dem Standort an Chinas Ostküste rund 400 Beschäftigte, durch die neuen Flächen schafft ZF Platz für 900 Mitarbeiter. Ende 2015 soll der Erweiterungsbau bezugsfertig sein. ZF investiert in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro in dieses Projekt.
Das 2005 eingerichtete Entwicklungszentrum in Schanghai ist einer von weltweit acht Hauptentwicklungsstandorten des Technologiekonzerns. Neben Büroräumen für Verwaltung und Administration entstehen in dem Neubau vor allem Labore und Prüfstände. „Hier können wir dann Produkte aus den Bereichen der Pkw-Antriebs- und Fahrwerktechnik genauso testen wie etwa Nutzfahrzeug- oder Baumaschinengetriebe“, sagt der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer, der auch die Forschung und Entwicklung des Konzerns verantwortet. „Zum ersten Mal sind damit Ingenieure aller Unternehmensbereiche des Konzerns unter einem Dach vereint.“ So könnten sich die Entwickler noch besser untereinander vernetzen und ihr Wissen austauschen, um Produkte speziell für den asiatischen Markt zu adaptieren. In dem neuen Gebäude wird auch ein Prüffeld für das neue 9-Gang-Automatgetriebe installiert, das von 2017 an auch in China produziert werden soll.
ZF hat im Jahr 2013 in der Region Asien-Pazifik mit 7500 Mitarbeitern an 37 Standorten in 14 Ländern einen Umsatz von drei Milliarden Euro erwirtschaftet; das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber 2012. Auf dem chinesischen Markt ist ZF seit 1980 aktiv und produziert seit 1994 vor Ort. Als Teil der Marktregion Asien-Pazifik hat ZF dort im Vorjahr mit 5700 Beschäftigten an 23 Standorten einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro erzielt. Auch in diesem Jahr rechnet ZF mit deutlichem Wachstum in China und in der Region Asien-Pazifik sowie mit weiterem Personalaufbau.
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