Kosteneinsparung durch Optimierung der Fertigung

Wettbewerbsfähige Drehbearbeitung auf Rundtaktmaschinen

imo-smart mit imo-rot der Imoberdorf AG
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Die Serienproduktion von Komponenten für Kühlschrankkompressoren auf Rundtaktmaschinen als Beispiel für einen Fertigungsprozess mit hohem Kosteneinsparungspotenzial. Mit der innovativen Systemtechnologie „imo-rot“ bringt das Schweizer Maschinenbauunternehmen Imoberdorf AG wettbewerbsfähige Drehbearbeitung auf Rundtaktmaschinen.

Allein in China werden jährlich 14 Millionen Kompressoren für Kühlschränke gebaut, und die Tendenz ist immer noch steigend. Verständlicherweise steht die Serienproduktion von Produkten in solchen Stückzahlen im Brennpunkt des Bestrebens nach Fertigungsoptimierung und Kosteneinsparung. Am Praxisbeispiel Fertigung von Kurbelwellen für Kühlschrankkompressoren zeigt daher die Imoberdorf AG das Optimierungspotenzial von Rundtaktmaschinen mit integrierter Drehtechnologie auf. Die komplette spanabhebende Bearbeitung von Kurbelwellen unterteilte sich bisher grob in folgende Fertigungsprozesse:

  • Vordrehen des Schmiederohlings mit 0,5 mm Aufmaß mittels Mehrspindeldrehautomaten
  • Fräs- und Bohrbearbeitung auf Rundtaktmaschinen
  • Schleifen von funktionskritischen Durchmessern auf Nennmaß mit Außenschleifmaschinen.
Neu setzt die Imoberdorf AG auf die Drehtechnologie imo-rot für den Fertigungsprozess und bringt damit leistungsstarke Drehbearbeitung auf ihre Rundtaktmaschinen. Mit bis zu 7,5 kW Drehleistung bei 10 000 Umdrehungen pro Minute werden funktionskritische Außendurchmesser bereits auf den Rundtaktmaschinen der Imoberdorf AG vorgedreht. Der Hersteller der Kurbelwellen für die Kühlschrankkompressoren kann mit diesem neuen Prozess eine Vorschleifoperation wegfallen lassen.
Fräsen, Bohren und Drehen in einer Station
Die Drehtechnologie imo-rot basiert auf dem Werkstücktransport mittels Paletten. Die Kurbelwellen werden nicht in den traditionellen Spannfuttern, sondern in sogenannten Werkstückpaletten aufgespannt und von einer Bearbeitungsstation zur nächsten transportiert. Die Werkstückpaletten sind nicht mehr fix mit dem Schalttisch der Rundtaktmaschine verbunden. Sie werden, auf der jeweiligen Bearbeitungsstation angekommen, mittels Nullpunktspannsystem mit der CNC-Synchrondrehachse (C-Achse) in der Grundmaschine gekoppelt, positioniert und verriegelt. Damit bietet sich die Möglichkeit, auf einer Bearbeitungsstation einer Rundtaktmaschine, zusätzlich zu den herkömmlichen Fräs- und Bohrbearbeitungen, gezielte CNC-gesteuerte Drehoperationen in hoher Qualität durchzuführen.
Nebenbei unterstützt das imo-rot Palettentransportsystem auch die Verkettung mit anderen Rundtaktmaschinen der Imoberdorf AG. Die Palette mit dem aufgespannten Werkstück kann per Fördersystem weiter transportiert und problemlos in den Bearbeitungsprozess einer zweiten imo-rot Rundtaktmaschine eingeschleust werden.
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