Umdenken und Zukunft gestalten mit innovativem Werkzeugkonzept

Wirtschaftliche Alternative zu VHM-Werkzeugen

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Die Wirtschaftlichkeit eines Wendeplatten-bestückten Fräsers mit der Präzision eines VHM-Werkzeugs zu kombinieren ist dem Werkzeughersteller Tungaloy mit dem Konzept „Hybrid TAC Mill“ eindrucksvoll gelungen. Nun hat das innovative Werkzeugsystem Zuwachs bekommen: das Multitalent EVH und der Hochvorschubfräser EXH. Damit decken die „Hybrid TAC Mill“-Fräser ein breites Einsatzspektrum zur Bearbeitung von Stahl oder NE-Metallen ab.

Unter dem Motto „Umdenken … Zukunft gestalten“ präsentiert sich der Werkzeughersteller Tungaloy bewusst zukunftsorientiert. So gibt der Werkzeugspezialist Anwendern in der Metallbearbeitung innovative Werkzeuglösungen an die Hand, die ihnen heute und auch in naher Zukunft höchstmögliche Performance bei größtmöglicher Wirtschaftlichkeit, Qualität und Präzision liefern. Jochen Daumen, Sales & Marketing Manager der Tungaloy Europe GmbH: „Ein Beispiel ist das Schneidplatten bestückte System ‘Hybrid TAC Mill’ zur wirtschaftlichen Bearbeitung von Stahl, Guss sowie NE-Metallen. Das Werkzeugkonzept setzt neue Maßstäbe in Qualität und Vielseitigkeit.“

Grundgedanke ist es, die Präzisionsschneiden eines gedrallten Vollhartmetall-Fräsers durch Inserts zu ersetzen und so die Präzision gedrallter Schneiden eines VHM-Fräsers mit der Wirtschaftlichkeit Wendeplatten bestückter Werkzeuge zu kombinieren. Die neue Fräsergeneration deckt dabei den unteren Durchmesserbereich ab und bietet dort auch eine äußerst interessante und wirtschaftliche Alternative zu aktuellen Vollhartmetallprodukten. So sind insbesondere in den Disziplinen Plan-, Schulter-, Nuten-, vertikales Zeilenfräsen sowie Bohren, Spiralinterpolation, Schrägeintauchen und Aufweiten die neuen Tungaloy-Fräser erste Wahl.
Höchste Präzision
Durch präzise 90°-Schultern sowie extrem scharfe, austauschbare, lange Schneiden mit großem Drallwinkel ist der bereits erfolgreich eingeführte EPH Fräser aus der „Hybrid TAC Mill“-Serie optimal geeignet für die Zerspanung von Stahlwerkstoffen sowie Nichteisenmetallen. Jochen Daumen: „Auch die Beschichtung macht diese Vielfalt möglich. So sind die Schneidplatten aller ‘Hybrid TAC Mill’-Fräser für die Stahlbearbeitung entweder mit AH730 PVD- oder mit der Hochleistungs-DLC-Beschichtung DS1200 zur Zerspanung von Aluminiumlegierungen und anderen Nichteisen-Werkstoffen beschichtet.“
Seine enorme Leistungsfähigkeit demonstriert EPH, der in einer Vielzahl von Eckenradien für Stahl (0,2 bis 2,0) sowie für Aluminiumlegierungen (0,0 bis 2,0) erhältlich ist, zum Beispiel beim Zerspanen des Einsatzstahles C15E. Nach 1000 Teilen zeigte EPH Gutteile in den geforderten Toleranzen, während der Wettbewerbsfräser schon nach 700 Teilen ausgetauscht werden musste. Auch wurde neben der 40-prozentigen Standzeiterhöhung die Oberflächengüte stark verbessert. Weil die Schnittkräfte so gering sind, werden darüber hinaus Maschinengeräusche gedämpft.
Multitalent
Multifunktionell präsentiert sich der EVH 90°-Fräser. Die Grundkörper sind mit Innenkühlung ausgeführt, und die Zentrumsschneide ist für universelle Anwendungsbereiche ausgelegt. Die positiv angestellten Wendeschneidplatten reduzieren die Schnittkräfte und sorgen für einen vibrationsarmen Zerspanungsprozess. Die große Spankammer mit innenliegender Kühlmittelzufuhr sorgt für exzellente Spanabfuhr auch beim Tauchfräsen.
Jochen Daumen: „Die ‘Hybrid TAC Mill’-Fräser brauchen nicht nachgeschliffen zu werden, so dass die Werkzeug- und Logistikkosten nochmals sinken. Und dass die Wendeplatten direkt an der Maschine gewechselt werden, spart hier fleißig Nebenzeit ein. Auch müssen die Werkzeuge nicht mehr, wie bei VHM-Fräsern notwendig, neu vermessen werden. Dafür sorgen neue Klemm-Mechanismen mit höchster Genauigkeit im Plattensitz.“
Präzise und sichere Klemmsysteme
So spannt das „DD-Fit“-System die Schneidplatten beim EPH-Fräser mit zwei Schrauben gleichzeitig. Deren schräge Anordnung hält die Platte auch bei hohen Fliehkräften fest im Griff und exakt positioniert.
Der Klemm-Mechanismus „SS-Fit“ kommt bei den EVH- und EXH-Fräsern zum Einsatz. „SS-Fit“ garantiert hohe Stabilität durch großen Werkzeugquerschnitt sowie ausreichend tragende Gewindeflanken im Plattensitz. Mit beiden Systemen können die Fräser nun bis zu 15 000 Umdrehungen pro Minute gefahren werden, was schnelle Bearbeitungsgeschwindigkeiten bzw. große Zerspanvolumen ermöglicht.
„Zeitraffer Fräsen“
So etwa beim „Sprinter“ der „Hybrid TAC MILL“-Serie. Der Hochvorschubfräser EXH mit positiv angestellter, scharfkantiger, zentraler Schneidenausführung glänzt mit hohen Zerspanvolumen im Durchmesserbereich ab 10 mm. Das mit einer Innenkühlung ausgestattete Werkzeugkonzept realisiert Zahnvorschübe bis 0,6 mm und deckt hierbei ein breites Anwendungsspektrum ab. Höchste Produktivität hat EXH etwa in der Schruppberabeitung mit fz bis 0,60 mm.
Jochen Daumen: „Im Formenbau glänzt der EXH-Fräser beim Fräsen auch von dünnwandigen Konturen in Graphit. Denn im Gegensatz zu vielen VHM-Fräsern arbeitet das Werkzeug auch in größeren Tiefen fast vibrationsfrei. Oder beim Fräsen von CK45: 250 Prozent höhere Standzeit gegenüber einem Vollhartmetallfräser sprechen für sich. Und das bei 40 m/min mehr Schnittgeschwindigkeit, 0,4 mm mehr Schnitttiefe und 0,2 mm/Z mehr Zahnvorschub.“
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