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Stechen, Fräsen und Hartbearbeiten

Werkzeughersteller erweitert sein Programm
Stechen, Fräsen und Hartbearbeiten

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Der Präzisionswerkzeughersteller Horn aus Tübingen präsentiert auf der AMB neben weiteren Highlights eine Erweiterung seines Axialeinstechsystems, Lösungen zum Hochvorschubfräsen und das Werkzeugsystem Supermini für Durchmesser von 0,2 bis 6 mm.

Das Axialstechsystem 25A von Horn mit Kassetten und Rundschäften wurde in Schneidbreite und Durchmesser vielfach erweitert. Die Kassetten sind für die gängige Kassettenschnittstelle K220 ausgelegt und passen auf alle entsprechenden Grundhalter. Die innere Kühlmittelzufuhr gewährleistet eine effiziente Kühlung und fördert den Spanfluss. Kassetten und Bohrstangen waren bisher ab Außendurchmesser 15 mm und einer Stechtiefe bis 18 mm und mit zweischneidiger Wendeschneidplatte mit Schneidbreiten von 2 und 3 mm verfügbar. Das System wurde erweitert um die Schneidbreite 4 mm und Stechtiefe bis 20 mm. Verfügbar sind jetzt sowohl ein- als auch zweischneidige Schneidplatten in geradschneidender Ausführung oder mit Vollradius. Die Geometrieform .10. gewährleistet auch bei großer Nuttiefe einen sicheren Spanfluss. Die Schneidplatten sind „neutral“ ausgeführt und somit in linken wie in rechten Klemmhaltern nutzbar. Für die unterschiedlichen Nut- außendurchmesser sind Halter mit Durchmesserabstufungen von 20 bis 25, 25 bis 30, 30 bis 40 sowie 40 bis 50 mm vorgesehen. Bestückt werden die Halter mit Wendeschneidplatten in der Hartmetallsorte TH35.

Hochvorschubfrässystem erweitert
Schaftfräser in 3 x D-Ausführung und Einschraubköpfe für die bestehende Wendeschneidplatte DAH25 in der Sorte SA4B ergänzen das Werkzeugsystem DAH25 zum Hochvorschubfräsen. Alle Werkzeughalter mit den Schneidkreisdurchmessern von 12, 16, 20 und 25 mm sind für Innenkühlung ausgelegt und je nach Durchmesser mit zwei, drei und vier Wendeschneidplatten bestückt.
Eine TiN-Beschichtung schützt die Halter gegen Korrosion und Späneschlag. Die sichere Spannung der Wendeschneidplatten mit je zwei Schneiden erfolgt mittels einer Schraube. Für einen weichen Schnitt und minimierte Belastung sorgen die speziell präzisionsgesinterte Spanflächengeometrie und der stirnseitig große Schneidenradius. Ein kleiner Schneidenradius auf der Innenseite gewährleistet ein schnelles und sicheres Eintauchen.
Die neuen Hochvorschubfräservarianten eignen sich besonders für tiefe Kavitäten. Durch die Geometrie der Wendeschneidplatte ergibt sich eine vorteilhafte Belastung in Achsrichtung der Werkzeuge, wodurch auch mit diesen länger auskragenden Werkzeugen sehr hohe Zahnvorschübe gefahren werden können. Das zähe Substrat SA4B ist geeignet zum Fräsen von Stahl, rostfreiem Stahl, Guss, Alu und Titan.
Für die Hartbearbeitung
Das Werkzeugsystem Supermini Typ 105 löst bei Bohrdurchmessern zwischen 0,2 und 6 mm mit weit über 1000 Varianten von Schneidplatten anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Es beweist seine Stärken in einem breiten Anwendungsspektrum beim Ausdrehen, Einstechen, Fasen, Gewindedrehen, Axialeinstechen, Ausspindeln, Plandrehen und Nutstoßen kleiner und kleinster Durchmesser. Das bisherige Einsatzspektrum der Bearbeitung von Stählen, Guss, NE-Metallen und exotischen Werkstoffen wird nun ergänzt durch die Bearbeitung harter Werkstoffe bis 66 HRC.
Die Schneidplatten gibt es für Bohrungsdurchmesser 4 und 5 mm sowie für Bohrungstiefen von 10 und 15 bzw. 15 und 20 mm. Die Schneidplatten sind in linker wie rechter Ausführung verfügbar. Die hochtemperaturbeständige Beschichtung ist exakt abgestimmt auf das verwendete Hartmetallsubstrat und die Mikrogeometrie der Schneide. Diese optimierte Kombination aus Hartmetallsubstrat, Beschichtung und angepasster Schneidengeometrie bietet damit eine besonders wirtschaftliche Alternative zu bisher notwendigen CBN-Schneidstoffen. Die Schneidplatten passen auf alle Standardhalter für Supermini Typ 105.
Paul Horn GmbH www.phorn.de AMB Halle 1 Stand I16
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