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Qualität und Tempo

LMT treibt die Entwicklung des Gewinderollens voran
Qualität und Tempo

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Mit dem neuen Evo-line Tangential-Rollkopf, bei dessen Herstellung auch 3D-Druck zum Einsatz kommt, möchte LMT die Evolution der Rollsysteme vorantreiben. Bild: LMT
Extreme Qualitätsanforderungen prägen die Gewindeproduktion – schließlich müssen die dazugehörigen Verbindungselemente hohen Belastungen standhalten. Darüber hinaus ist es ein dauerhaftes Ziel, immer niedrigere Taktzeiten in der großvolumigen Produktion zu etablieren. Wie hier Qualität und Tempo zusammengehen, zeigt LMT Fette mit der Rollkopfgeneration Evo-line. Mit dem neuen Evo-line Tangential-Rollkopf wird die Evolution weiter getrieben.

Der Erfolg des Gewinderollens basiert auf ganz offensichtlichen Vorteilen: Das Verfahren ist zum einen so schnell, dass minimale Hauptzeiten von unter einer Sekunde möglich sind, zum anderen entstehen Gewinde, deren Dauerfestigkeit dreimal so hoch ist wie bei spanenden Verfahren. Außerdem ist die gefertigte Oberflächenrauigkeit minimal. Dabei gilt aber immer: Der eingesetzte Rollkopf ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit und Effizienz des Prozesses. So kann die Konstruktionsausführung des Werkzeugs dazu beitragen, dass ein Rollenwechsel schnell und fehlerfrei vollzogen wird. Hier setzt die Rollkopfgeneration Evo-line von LMT Fette an: Der dazugehörige Axial-Rollkopf hat eine präzise und einfach zu bedienende Feineinstellung für den Rolldurchmesser. Zudem garantiert die Justierspindel der Feineinstellung eine hohe Wiederholgenauigkeit der Einstellungen.

Mit dem neuen Tangential-Rollkopf kommen die Evo-line-Vorteile erstmalig dem Tangentialrollen zugute. Bei diesem Verfahren besitzt das Werkzeug zwei Rollen, die seitlich gegen das Werkstück gefahren werden. Während der Bewegung in tangentialer Richtung zum Werkstück entsteht das Gewinde. Auch extreme Kurzgewinde sowie Gewinde hinter einem Bund oder zwischen zwei Spitzen sind so möglich. Grundsätzlich punktet der neue Evo-line Tangential-Rollkopf beim Handling. So lässt er sich ohne Werkzeug ein- und ausbauen. Außerdem weist er Beschriftungshinweise an den Komponenten auf, die den korrekten Zusammenbau und die Ersatzteilidentifikation erleichtern.

Eine weitere Besonderheit zeigt sich beim Blick auf den Herstellungsprozess: Die Rollkopfscharniere werden – erstmalig bei LMT Fette – per 3D-Druck hergestellt. In der Folge nimmt die Bruchfestigkeit des Werk-zeugs zu, weil sich die gefertigten Bauteilstrukturen präziser am Kraftfluss orientierten und eine allgemein verbesserte Topologie aufweisen. Außerdem lassen sich verstellbare Kühl- und Spüldüsen in die Scharniere integrieren. Anschließend unterstützt ein optimierter Volumenstrom den Rollprozess.

Kraftmessungen ermöglichen optimalen Einsatz

Ähnlich interessant ist eine Technologie, die LMT Fette im Rollkopfscharnier vorsieht. Hier befindet sich ein Sensor, der mit einem Dehnmessstreifen verbunden ist und so regelmäßig Kraftmessungen durchführen kann. Per App und Bluetooth-Anbindung können LMT-Anwendungstechniker die gewonnenen Daten überprüfen und zusammen mit Anwendern den Einsatz des Werkzeugs analysieren und optimieren.

Zudem beinhaltet der Sensor die „DNA“ des Werkzeugs wie Fertigungsdatum, Seriennummer, Typ, Ausführung und Wartungsintervalle. Insgesamt heißt das: Mit dem neuen Evo-line Tangential-Rollkopf öffnet LMT Fette die Tür zu einer weitgehenden Vernetzung des Werkzeugs mit der Smart Factory.

LMT Tools GmbH & Co. KG
www.lmt-tools.com


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