Zulieferer erhöht Produktivität dank automatischer Ausgabesysteme

Nicht mehr auf das Werkzeug warten

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Bei Zulieferern herrscht enormer Zeitdruck, und oft zählt jede Sekunde, wenn es darum geht, Aufträge wirtschaftlich zu erledigen. Neben Optimierungen beim Werkzeug oder bei der Bearbeitungsstrategie bietet gerade die Werkzeugbeschaffung sehr viel Potenzial, um Zeit einzusparen. Dies hat auch die Firma MWG bereits vor vielen Jahren erkannt und konnte mit der Hilfe von WNT eine Lösung finden.

Die Messlatte liegt hoch bei der Firma MWG. Als Zulieferer von Bauteilen und Baugruppen für Automotive, Luftfahrt, Bauindustrie, Bahntechnik, Energietechnik und dem Maschinen- und Anlagenbau, gilt das Unternehmen als verlässlicher Partner. Michael Goede, der die Firma 1994 gegründet hat, und Mitinhaber Olaf Helmert verfolgen dabei seit jeher eine klare Philosophie: Sie beschäftigen hochqualifizierte Mitarbeiter, die von der Beratung bis hin zur Produktion ein stets hohes Niveau des Endprodukts gewährleisten. „Wir sind breit aufgestellt und wickeln ständig unterschiedliche Paletten an Bauteilen ab, da müssen unsere Mitarbeiter jeden Tag aufs Neue beweisen, wie gut sie sind“, so Goede, der bei MWG für die Technik und Strategie verantwortlich ist.

Insgesamt 42 feste Mitarbeiter und 5 Azubis beschäftigt das Unternehmen derzeit. Viele dieser Mitarbeiter wurden sogar direkt bei MWG ausgebildet und verfügen über umfangreiches Fachwissen, um die modernen 3-, 4- und 5-Achs-DMG-Bearbeitungszentren und Drehmaschinen fachgerecht bedienen zu können. Alle Maschinen werden regelmäßig erneuert, so dass keine älter als 10 Jahre ist. „Unsere Strategie ist es, möglichst viele Maschinen mit der gleichen Steuerung auszurüsten, um unsere Mitarbeiter flexibel an diesen einsetzen zu können. So ist eine Krankheitsvertretung kein Problem.“

Mit dieser Strategie fährt die MWG bislang gut, denn als Lohnfertiger ist es für die Firma unablässig, die zu fertigenden Bauteile termin- und fristgerecht zu liefern. „Gerade bei Prototypen im Automotive-Bereich sind wir sehr stark gefordert. Wir haben oft Konstrukteure und Entwickler bei uns im Hause, um gemeinsam Projekte bis zum Serienstart zu begleiten“, erklärt Olaf Helmert. Als Vertriebsverantwortlicher im Unternehmen weiß er, dass Kundenzufriedenheit enorm wichtig ist, wenn man in der Branche langfristig erfolgreich sein will.

Die Performance muss stimmen

Aus diesem Grund gehen die Hannoveraner auch bei der Wahl ihres Werkzeuglieferanten keine Kompromisse ein. Bereits seit dem Einstieg in den 5-Achs-Bereich vor 15 Jahren arbeitet die Firma mit WNT zusammen – und das aus gutem Grund, wie Helmert betont: „Für spezielle Anforderungen haben wir zwar auch andere Lieferanten, aber um 90 Prozent der zerspanenden Bearbeitung abzudecken, hat WNT für uns einfach ein sehr gutes und umfangreiches Werkzeugprogramm.“

Die Zusammenarbeit mit dem WNT-Anwendungstechniker Stefan Kunz, der die Firma seit vielen Jahren betreut, ist dabei keinesfalls unerheblich. „Stefan Kunz kommt aus der Zerspanung, hat großes Fachwissen und kann uns daher bestens beraten“, erklärt Goede und ergänzt: „Sympathie spielt natürlich auch eine Rolle, aber letztendlich muss die Performance stimmen. Und die ist mit WNT gegeben.“

Höhere Produktivität durch Werkzeugbeschaffung

Als fortschrittliches Unternehmen ist MWG auch stets auf der Suche nach Innovationen, die dabei helfen sollen, noch effektiver zu produzieren. Einfach die Preise erhöhen, um wirtschaftlich zu bleiben, sei laut Goede der falsche Weg. „Unser Ziel ist es, jedes Jahr 10 Prozent besser, schneller und effektiver zu werden.“ So hat die Firma von Beginn an auf Automation in der Fertigung gesetzt und war auch einer der Vorreiter im Bereich der 5-Achs-Bearbeitung und der CAD/CAM-Programmierung.

Mit der Werkzeugbereitstellung durch zwei Werkzeugautomaten von WNT geht das Unternehmen diesen Weg konsequent weiter. „Der Automat bietet einen absoluten Wettbewerbsvorteil, weil die Verfügbarkeit des benötigten Werkzeugs jederzeit gegeben ist“, lobt Goede. Seit der Zulieferer die beiden WNT-Werkzeugausgabesysteme im Einsatz hat, hat sich die Werkzeugbeschaffung deutlich verbessert. War früher ein Mitarbeiter ständig damit beschäftigt, den Bedarf zu prüfen und Bestellungen abzusetzen, muss sich heutzutage niemand mehr darum kümmern. „Unser gesamter Werkzeugeinkauf hat sich praktisch verändert. Von der Bedarfsermittlung, Bestellung über den Wareneingang bis hin zur Einlagerung des Werkzeugs wird alles von WNT übernommen. Also das spart uns schon jede Menge Zeit.“

Stefan Kunz hatte diesen Bedarf bei MWG schon früh erkannt und den Inhabern vorgeschlagen, einen Tool-O-Mat in der Maschinenhalle aufzustellen. Nach seiner Einschätzung entstünden vor allem in Fertigungen mit Schichtbetrieb massive Vorteile. „Wenn die Werkzeuge verschleißen, können sich die Werker neue Werkzeuge aus dem Automaten holen und sofort weiterarbeiten“, so Kunz. Goede bestätigt: „Für ein Unternehmen ist es sicherlich nicht effektiv, wenn aufgrund von Werkzeugmangel Schichten ausfallen oder die Mitarbeiter lange auf Neubestellungen warten müssen.“

Keine Maschinenstillstände aufgrund fehlender
Werkzeuge

Mit den Werkzeugautomaten von WNT wird seitdem sichergestellt, dass die Firma aus Hannover werkzeugtechnisch niemals auf dem Trockenen sitzt. Die Software im System meldet sofort, wenn Werkzeuge zu Neige gehen und verständigt den Servicetechniker, der umgehend die Befüllung in die Wege leitet. Sollten durch unplanmäßig vermehrte Entnahmen kritische Füllständen entstehen, wird zudem eine Expresslieferung an das Unternehmen geschickt, die bereits am folgenden Werktag eintrifft.

Alles natürlich völlig automatisch, ohne jegliches Zutun des Kunden. Maschinenstillstände aufgrund fehlender Werkzeuge gehören mit dieser Lösung der Vergangenheit an. Olaf Helmert sieht aber noch weitere Vorteile: „Der Automat ist ein Konsignationslager, das heißt, die Ware bleibt Eigentum von WNT, bis wir sie entnehmen. Dadurch entstehen uns keine Beschaffungs- beziehungsweise Lagerkosten. Außerdem können wir anhand der Entnahmen sehr übersichtliche Statistiken und Diagramme erstellen, die uns zum Beispiel detaillierten Aufschluss über unsere Werkzeugkosten geben.“

Performance auch beim Werkzeug

Michael Goede, Olaf Helmert und das gesamte Team sind sich sicher: Produktivität und Effizienz werden durch den Einsatz der beiden Tool-O-Maten aus Kempten nach vorn geschoben. „Wer sich als Dienstleister für Fertigungsteile im Markt bewegt, der hat keine Zeit und muss auch dem internationalen Wettbewerb standhalten können. Das schaffst du nur mit Geschwindigkeit und Qualität!“, ist sich Goede sicher. Für ihn sind daher zwei Faktoren entscheidend: eine unmittelbare Verfügbarkeit der Werkzeuge aber auch deren Performance. „Beides bietet WNT.“

MWG hat auch in Zukunft noch viel vor und will sich überall dort, wo Zerspanung gefordert wird, engagieren. Erst im letzten Jahr wurden über 1,3 Millionen Euro in einen 1000 m2 Neubau für die Großzerspanung investiert, der dem Unternehmen völlig neue Strukturen und Möglichkeiten eröffnet.

WNT Deutschland GmbH
www.wnt.com
AMB Halle 1, Stand 1B12

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