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Werkzeuge für hochwarmfeste Legierungen

Werkzeuge für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie Medizintechnik und deren Zulieferer
Neue Spanbrecher für hochwarmfeste Legierungen

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Auf der Weltleitmesse für Metallbearbeitung EMO hat der japanische Keramikspezialist Kyocera eine Vielzahl neuer Schneidwerkzeuge vorgestellt. Zu den Innovationen zählen neue Sorten für hochwarmfeste Legierungen, neue Fräser, neue Wendeschneidplattenbohrer und weitere Präzisionswerkzeuge für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie Medizintechnik und deren Zulieferer.

Die Spanbrecher für Drehwerkzeuge, die bei der Verarbeitung von Metallen mit hochwarmfesten Legierungen zum Einsatz kommen, standen besonders im Messe-Fokus. Ein neu entwickeltes Substrat verbessert die Härte der Wendeschneidplatten, verhindert den Kerbverschleiß und ermöglicht so eine stabile Bearbeitung des Werkstücks. Die originale PVD-Beschichtungstechnologie „Megacoat hard“ wird in diesen neuen Sorten eingesetzt, die sich durch ihre extreme Härte und ausgezeichnete Hitzebeständigkeit auszeichnen.

Als weiteres innovatives Produkt wurde der neue Fräser MFAH in Hybrid-Design sowie PKD-Wendeschneidplatten für die Aluminiumbearbeitung präsentiert. Er zeichnet sich durch eine geringere Gratbildung, einen niedrigeren Schnittwiderstand und eine daraus resultierende deutlich gesteigerte Effizienz aus. Gemeinsam mit Spezialwerkzeugen wurde eine Reihe von 3D-gedruckten Schneidwerkzeugen und Werkzeughalterlösungen präsentiert, darunter auch Chip-freie PKD-Reibahlen für Zylinderkopf-Wasseranschlussbohrungen sowie vibrationsdämpfende Werkzeugaufnahmen. Die mit bis zu acht Schneidkanten ausgestattete Multi-Flute-PKD-Reibahle für Schiebergehäuse-Ventilbohrungen ermöglicht ein außergewöhnlich schnelles Reiben von hochwertigen Bohrungen in Aluminiumgussteilen.

SQ/SX Spanbrecher zum Drehen

Die neuen Spanbrecher sind speziell für Schruppen bis mittlere Bearbeitung von hochwarmfesten Legierungen ausgelegt. Konventionelle Werkzeuge stoßen hier oft an ihre Grenzen. Ihre in diesem Einsatzbereich kurze oder stark schwankende Standzeit resultiert in häufigeren Rüstzeiten und damit einer geringeren Produktivität. Die bei gängigen Wendeschneidplattenformen (R-, S-Ausführung) notwendige hohe Schnittkraft erzeugt Vibrationen und schränkt so den Anwendungsbereich ein.

Der SQ-Spanbrecher für die mittlere Bearbeitung und der SX-Spanbrecher für die Schruppbearbeitung lösen diese Probleme. Beim SX-Spanbrecher sorgt eine spezielle Geometrie und das einzigartige axiale Design für eine deutliche Reduktion der Schneidkantentemperatur. Dies verlängert die Lebensdauer der Werkzeuge signifikant. Ein negativer Anstellwinkel von 60 Grad verhindert Gratbildung bei gleichzeitig hoher Schnitttiefe. Der Spanbrecher reduziert zudem die radiale Kraft – das verhindert Vibrationen und erhöht die Produktivität. Damit kann er auch für Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungen eingesetzt werden und dort eine kontinuierlich hohe Leistung erbringen.

Der SQ-Spanbrecher erhöht die Standzeit des Werkzeugs und steigert die Produktivität in der mittleren Bearbeitung. Sein spezielles axiales Design verringert ebenfalls die Schneidkantentemperatur. Die geneigte Scheidkante reduziert Gratbildung und Kerbverschleiß.

Neue Wendeschneidplattenbohrer

Ebenfalls auf der Messe zu sehen war der neue Wendeschneidplattenbohrer Magic-Drill DRV. Insbesondere für die Automobil-, Luftfahrtindustrie und Medizintechnik entwickelt, kombiniert er erstmals eine CVD-beschichtete Wendeschneidplatte an der Außenschneide mit einer PVD-beschichteten Wendeschneidplatte an der Innenschneide. Als hocheffizienter Bohrer mit leicht austauschbarem Bohreinsatz erreicht der außerdem gezeigte Magic-Drill DRA eine hervorragende Bohrgenauigkeit bei geringem Schnittdruck.

Der neue MFPN66 ist ein hocheffizienter Planfräser mit einem Anstellwinkel von 66 Grad. Die doppelseitigen pentagonalen Wendeschneidplatten bieten zehn Schneidkanten pro Wendeschneidplatte. Speziell für kleinere Schnitttiefen und Durchmesser entwickelt, entspricht die Hauptkraft und die Vorschubkraft der von 45-Grad-Fräsern, jedoch bei einer um 40 Prozent niedrigeren radialen Kraft.

Hightech für Fräsanwendungen

Die Cermet Sorte TN620M wurde speziell für Fräsanwendungen entwickelt, bei denen es auf eine hohe Verschleiß- und Bruchfestigkeit ankommt. Für seine besondere Struktur-Oberflächenhärtung kam die unternehmenseigene Gradientenaufbautechnologie zum Einsatz. Mit dem Feinstkorn-Cermet ermöglicht die TN620M eine stabile Bearbeitung und lange Standzeiten.

Kyocera Fineceramics GmbH
www.kyocera.de

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