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Mehr Effizienz in der Zerspanung

Längere Standzeiten und höhere Prozesssicherheit in der Stahlbearbeitung
Mehr Effizienz in der Zerspanung

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Iscar nutzt die EMO, um dem internationalen Fachpublikum einen Querschnitt seines Portfolios zu präsentieren. Am Stand sind unter anderem Präzisionswerkzeuge mit neu entwickelten Schneidstoffsorten zu sehen. Anwender erweitern damit die Einsatzmöglichkeiten, erzielen längere Standzeiten in der Stahlbearbeitung und erhöhen die Prozesssicherheit.

Die Wendeschneidplatten Iscar Thread zum Gewindedrehen gibt es nun auch in der PVD-beschichteten Schneidstoffsorte IC1007. Sie eignen sich für die Bearbeitung von legiertem und rostbeständigen Stahl. IC1007 ist eine zähe Feinstkornsorte. Nach der Beschichtung mit Titanaluminiumnitrid (TiAlNi) und Titannitrid (TiN) erfährt die Schneidplatte eine spezielle Nachbehandlung. Schneidkantenausbrüche und Abplatzungen während des Drehens werden so minimiert. Die polierten Oberflächen der Platten verhindern die Bildung von Aufbauschneiden. Es wurde ein sehr hartes Substrat verwendet, das plastische Verformungen vermeidet. Speziell für die Außen- und Innenbearbeitung von Gewinden in hitzebeständigen Legierungen wie Inconel 718 wurde die Schneidstoffsorte IC806 entwickelt. Sie besitzt ein verschleißfestes Feinstkornsubstrat und eine PVD-TiAlNi-Beschichtung. Neben Inconel punktet die Sorte auch bei der Bearbeitung von austenitischem, rostbeständigen Stahl.

VHM-Fräsköpfe zum Hochvorschubfräsen

Die Werkzeugexperten haben zudem die Multi-Master-Produktlinie um Vollhartmetall (VHM)-Fräsköpfe zum Hochvorschubfräsen erweitert. Durch die kurze Ausführung bieten die Köpfe eine verbesserte Stabilität. Sie besitzen sechs Schneiden und eine innere Kühlmittelbohrung. Diese Kombination schafft die Voraussetzung für sehr gute Spanraten und längere Standzeiten. Der große Schneidkantenradius erlaubt darüber hinaus hohe Vorschubwerte. Im Vergleich zu herkömmlichen Kugelkopffräsern sind fünf- bis zehnfach höhere Werte möglich. Die spezielle Schneidkantengeometrie leitet die Schnittkräfte axial zur Maschinenspindel. Dies sorgt für eine optimale Werkzeugstabilität auch bei großen Auskraglängen. Die Fräsköpfe sind für Stahl, Gusswerkstoffe und Titan im Werkzeug- und Formenbau.

Neue Wendeschneidplatten erweitern das Einsatzgebiet der Helido-Trigon-Linie. Platten vom Typ H690 WNMU 0705-PNTR besitzen sechs rechte Schneidkanten und überzeugen besonders in allgemeinen Bearbeitungen, etwa zum Fräsen von Stahl. Die Wendeschneidplatten H690 WNMU 0705-PNN verfügen über sechs neutrale Schneidkanten für die Stahlbearbeitung. Die neutrale Geometrie kann dabei auch für Sonderwerkzeuge eingesetzt werden. Darüber hinaus werden Wendeschneidplatten mit verstärktem Spanformer für Schruppbearbeitungen in der Schwerzerspanung angeboten. In Hannover sind auch Standardwerkzeuge und Wendeschneidplatten der Heli IQ Mill-Linie zu sehen. Beim Typ HM390 TCCT handelt es sich um umfangsgeschliffene Platten mit einer scharfen Schneidkante für Vorschlicht- und Schlichtbearbeitungen an hoch hitzebeständigen Legierungen. Die aus Cermet hergestellten Wendeschneidplatten HM390 TPKT eignen sich speziell für allgemeine Anwendungen.

Instabile Bedingungen erfordern reduzierte Schwingungen

Gerade unter instabilen Bedingungen wie hoher Auskraglänge und ungünstiger Klemmung sind Werkzeuge mit reduzierten Schwingungen gefordert. Deswegen wurde die T-Slot-Linie um neue Hartmetallköpfe mit Durchmessern 40 und 50 mm sowie Schaftausführungen ausgebaut. Die Fräsköpfe gibt es mit acht, zehn und zwölf Zähnen. Sie erzielen Schnittbreiten von einem bis zwölf Millimetern und erweitern die Schnitttiefe auf bis zu 15 mm. Die Hartmetallschäfte bieten dabei eine verbesserte Biegefestigkeit und ermöglichen so stabile Prozesse.

Zudem werden Cermet-ISO-Drehwendeschneidplatten mit neuen Spanformern speziell zum Vorschlichten und Schlichten gezeigt. Die Platten sind in den Schneidstoffsorten IC20N und IC520N verfügbar und eignen sich besonders für die Stahlbearbeitung. Im Vergleich zu herkömmlichen Sorten zeichnen sich solche aus Cermet durch eine größere Härte aus. Dies sorgt für höhere Schnittgeschwindigkeiten und geringeren Verschleiß. Darüber hinaus verhindern sie die Bildung von Aufbauschneiden am Werkzeug, die die Zerspanung negativ beeinflussen können.

Iscar Germany GmbH
www.iscar.de
EMO Halle 4 Stand E36



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